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EU-Parlament legt neuen Gesetzesentwurf vor

Bald bessere Entschädigung für verspätete Flüge – auch in der Schweiz 



Passagiere warten auf ihren Flug mit der Swiss Air Lines, am Mittwoch, 24. Juli 2002 im Terminal A des Flughafens Zuerich Kloten. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Flugpassagiere sollen nach dem Willen des EU-Parlaments auf Kurzstrecken schon ab drei Stunden Verspätung mit 300 Euro entschädigt werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Parlament in Strassburg mit grosser Mehrheit verabschiedete.

Die EU-Kommission ist damit jedoch nicht einverstanden: Sie will den Passagieren erst ab fünf Stunden Verspätung eine Entschädigungen zugestehen – aus Rücksicht auf die Fluggesellschaften. Die Luftverkehrsverbände befürchten, dass der Entwurf des Parlaments vor allem teurere Flüge bedeutet. Jetzt müssen sich die Abgeordneten mit den EU-Regierungen auf einen Kompromiss einigen.

Wie die Entscheidung auch ausfällt: Die Schweiz wird die neuen Regelungen der EU zu den Passagierrechten übernehmen. Denn im mit der EU geschlossenen Luftverkehrsabkommen verpflichtete sie sich, das für die Luftfahrt relevante EU-Recht zu übernehmen. (rar/sda)

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