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In Nidwalden sind die bisherigen Regierungsräte auf Kurs



Bei den Regierungsratswahlen im Kanton Nidwalden sind die bisherigen fünf Regierungsräte auf Kurs.

Die bisherigen Regierungsmitglieder Karin Kayser, Otmar Filliger und Josef Niederberger (alle CVP), Res Schmid (SVP und Alfred Bossard (FDP) liegen deutlich in den sieben Regierungsrängen.

Zurück liegen die vier Neuen. Am besten schnitten bislang Joe Christen und Niklaus Reinhard (beide FDP) ab, vor Michèle Blöchliger (SVP). Auf dem letzten Platz liegt der wild kandidierende Conrad Wagner (Grüne). Stand jetzt würde es die FDP schaffen, einen dritten Sitz auf Kosten der SVP zu erobern. Alle Kandidierenden würden das absolute Mehr schaffen.

Gewählt wird auch in Obwalden. Dort kandidieren acht Personen für fünf Regierungssitze. Drei sind bisherige. CVP und CSP wollen ihre frei werdenden Sitze verteidigen, die SVP strebt ihr erstes Regierungsmandat an.

Wie in Ob- und Nidwalden, ist auch die Regierung von Glarus rein bürgerlich. Die SP versucht mit Christian Büttiker, den vor vier Jahren verlorenen Sitz zurückzuholen. Sie zielt dabei auf den freiwerdenden Sitz der BDP. Vier der fünf Regierungsmitglieder treten erneut an.

Überraschend spannend ist in Uri die Wahl des Landammans. In Uri wird der Regierungspräsident jeweils für zwei Jahre vom Volk gewählt. An der Reihe wäre Barbara Bär (FDP), die wegen ihrer Asyl- und Sozialpolitik aneckte. Die SVP empfiehlt deswegen nicht Bär zur Wahl, sondern ihren Parteikollegen Roger Nager. (sda)

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