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Urner Behörden wollen vor Suche nach Vermissten Lage neu beurteilen



Nach einem Steinschlag im Kanton Uri bei Unterschächen wollen die Behörden die Suche nach zwei vermissten Wegbauern am Mittwoch wieder aufnehmen. Zuvor müssen sie jedoch die Lage im Abbruchgebiet neu beurteilen.

Bislang gebe es keine Informationen zum Verbleib der Vermissten, sagte ein Mitarbeiter der Urner Kantonspolizei am Mittwochmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. In der Nacht war die Suche im schwer zugänglichen Gebiet aus Sicherheitsgründen unterbrochen worden.

Gegen 8 Uhr wollen die Behörden des Kantons eine neue Lagebeurteilung vornehmen. An dieser soll auch mindestens ein Geologe teilnehmen, sagte der Sprecher.

Weil der Fels weiterhin instabil war, konnten die Rettungskräfte bislang nicht ins unmittelbare Abbruchgelände. Die Sucharbeiten könnten deshalb erst bei Tagesanbruch wieder aufgenommen werden, sagte Reto Pfister, Kommandant der Urner Kantonspolizei, bereits am Dienstag.

Eine Person gerettet

Beim Felssturz im schwer zugänglichen Gebiet Ruosalp unweit des Klausenpasses wurden am Dienstagnachmittag drei Personen verschüttet. Eine Person konnte sich verletzt selbst befreien. Sie wurde von einem Helikopter in ein Spital geflogen.

Die Vermissten hatten zusammen mit der geretteten Person am Ausbau eines Alpwegs zwischen der Ruosalp und Alplen gearbeitet, als sich der Felsabbruch ereignete. Die Rettungskräfte mussten mit Helikoptern an den Einsatzort geflogen werden.

Die Ruosalp liegt zuhinterst im Bisistal auf fast 1500 Metern über Meer unweit des Klausenpasses. Sie ist sowohl von der Urner Seite wie auch von der Schwyzer Seite erreichbar. (sda)

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