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Überlebende von Parkland auf Bustour für strengeres Waffenrecht



Überlebende des Massakers an einer Schule in Parkland im US-Bundesstaat Florida sind zu einer Bustour quer durch die USA gestartet. In 50 Orten in über 20 Bundesstaaten werben sie für ein strengeres Waffenrecht.

Die Tour begann am Freitag (Ortszeit) in Chicago. Die Parkland-Schülerinnen und -Schüler wählten die drittgrösste Stadt der USA als Start ihrer Bustour aus, weil sie ein massives Problem mit Waffengewalt hat.

In diesem Jahr gab es in Chicago bereits 950 Schiessereien und mehr als 220 Morde. Die Parkland-Schüler sagten bei ihrer Kundgebung, die Bustour solle nicht nur auf aufsehenerregende Massenerschiessungen aufmerksam machen, sondern auch auf die alltäglich Schusswaffengewalt.

In den USA gibt es jährlich rund 30'000 Tote durch Schusswaffengewalt. Dies ergibt jeden Tag durchschnittlich mehr als 82 Tote.

«Vereint sind unsere Stimmen und eure Stimmen stärker als alles andere», sagte die Parkland-Überlebende Kyrah Simon vor den mehr als 1000 Demonstrierenden. Die Schüler aus Florida liessen bei der Kundgebung auch Jugendliche aus Chicago zu Wort kommen.

«Jeden Tag verlieren Menschen in Chicago ihr Leben, und zwar nicht, weil sie irgendetwas falsch machen», sagte Trevon Bosley, dessen Bruder auf dem Parkplatz einer Kirche getötet wurde.

Prominente Unterstützung

Zahlreiche Prominente unterstützten den Protest. Die Sängerin und Schauspielerin Jennifer Hudson führte zusammen mit dem aus Chicago stammenden Rapper Chance the Rapper den Protestmarsch nach der Kundgebung an. Der Rapper Will.i.am von der Hip-Hop-Band The Black Eyed Peas forderte «ordentliche Waffengesetze, damit keine Psychopathen mit Kriegswaffen herumlaufen».

Ihren nächsten Stopp legen die Parkland-Schüler am Samstag im konservativen Vorort Naperville ein, wo Proteste für ein strengeres Waffenrecht weniger erwünscht sind. Danach stehen Orte in Kansas, Iowa und Wisconsin auf dem Programm. Mit der Bustour wollen die Schüler auch junge Wählerinnen und Wähler ermutigen, sich für die kommenden Kongresswahlen vom kommenden November registrieren zu lassen.

An der Oberschule in Parkland hatte am 14. Februar ein ehemaliger Mitschüler mit einem halbautomatischen Gewehr 17 Menschen getötet. Die seither von Schülern angeführte Kampagne «March For Our Lives» (Marsch für unsere Leben) hat allerdings bislang zu wenigen konkreten Ergebnissen geführt.

Auf Bundesebene gab es bisher keine Restriktionen im Waffenrecht. Präsident Donald Trump ist mit der mächtigen Waffenlobby NRA verbündet. (sda/afp)

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