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Krankenschwester in Kanada nach Mordserie an Patienten verurteilt



Nach einer Mordserie an Patienten ist eine kanadische Krankenschwester zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Stadt Woodstock in der Provinz Ontario sprach die 50-Jährige am Montag schuldig, in Altersheimen acht Männer und Frauen ermordet zu haben.

Die Frau hatte die Taten gestanden. Sie verabreichte ihren Patienten tödliche Insulinspritzen. «Sie war alles andere als ein barmherziger Engel», betonte der Vorsitzende Richter. «Stattdessen kam sie wie der Schatten des Todes über ihre Opfer.» Nach der Urteilsverkündung bat die Krankenschwester die Angehörigen ihrer Opfer um Entschuldigung für ihre Taten.

Die Frau tötete die Patienten demnach in den Jahren 2007 bis 2014. Damals arbeitete sie für zwei private Heime. Offenbar kam ihr auch deshalb niemand auf die Schliche, weil sie oft Nachtschichten hatte. Nach Angaben der Ermittler erhielt die Polizei erst im vergangenen Jahr einen Hinweis, daraufhin wurde sie festgenommen.

Die Frau war seit 1995 als Krankenschwester registriert. Nach Beginn der Ermittlungen gegen sie im vergangenen September schied sie aus ihrem Beruf aus. In ihrem Privatleben veröffentlichte sie gerne Katzenfotos im Internet, liess sich über Kochrezepte aus und rühmte Gott.

Die Tochter eines ihrer Opfer berichtete örtlichen Medien, ihre Mutter habe an Alzheimer gelitten und sei kurz vor ihrer Ermordung ins Koma gefallen. (sda/afp)

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