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Start der Brexit-Gespräche - EU-Aussenminister mahnen zur Eile



Am Montagvormittag kommen der EU-Chefunterhändler Michel Barnier und der britische Brexit-Minister David Davis in Brüssel zu Gesprächen zusammen. Ziel des Treffens ist es, sich zunächst auf den Ablauf und die Organisation der Verhandlungen zu einigen.

Barnier will bis Jahresende über drei Bereiche verhandeln: die Rechte von gut drei Millionen EU-Bürgern in Grossbritannien, den Status der Grenze zwischen Nordirland und Irland sowie die finanziellen Forderungen der EU an Grossbritannien.

Abschliessen will Barnier die komplexen Gespräche bis Oktober 2018, damit eine Austrittsvereinbarung noch rechtzeitig vor dem EU-Austritt Grossbritanniens Ende März 2019 ratifiziert werden kann.

Laut Brexit-Minister Davis wird Grossbritannien Partner und Alliierter von Kontinentaleuropa bleiben, wie auch immer die Verhandlungen ausfallen werden. «Während ein langer Weg vor uns liegt, ist unser Ziel klar - eine tiefe und besondere Partnerschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU», liess er sich in einem Communiqué zitieren.

Johnson ist zuversichtlich

Mehrere EU-Aussenminister riefen am Montagmorgen vor einem gemeinsamen Treffen in Luxemburg in den Brexit-Gesprächen die beiden Parteien zur Eile auf.

«Es ist jetzt ein Jahr, dass dieses Referendum stattgefunden hat», sagte Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn mit Blick auf die britische Abstimmung im Juni 2016. «Die Zeit läuft davon.» Und Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz sagte, man dürfe diesen Zustand, der im Moment herrscht, nicht ewig in die Länge ziehen.

Der britische Aussenminister Boris Johnson, der vehement für den Abschied seines Landes aus der EU geworben hatte, gab sich zuversichtlich: «Ich denke, dass dieser gesamte Prozess zu einer erfreulichen Lösung führen wird.» Letztlich könnten beide Seiten vom Brexit profitieren. (sda/afp/reu)

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