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Zulassungsstopp für manipulierte Porsche Cayenne in der Schweiz



Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal einen Zulassungsstopp für manipulierte Porsche Cayenne mit Dieselmotor verhängt. Betroffen davon sind Fahrzeuge, die erstmals in der Schweiz immatrikuliert werden.

Bei den Modellen handelt es sich um Fahrzeuge des Typs Porsche Cayenne mit Dreiliter-Dieselmotor der Abgasstufe Euro 6, wie das ASTRA am Freitag weiter mitteilte.

Die von den Manipulationen betroffenen Fahrzeuge können in der Schweiz erst dann wieder als Neufahrzeuge zugelassen werden, wenn sie wieder den Vorschriften entsprechen.

Nicht betroffen vom Zulassungsstopp sind die in der Schweiz bereits zugelassenen Fahrzeuge dieses Typs. Sie dürfen weiterhin verkehren oder auch als Occasionen gehandelt werden.

Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt hatte Ende Juli mitgeteilt, dass Porsche in 22'0000 Fahrzeuge des Modells Cayenne eine illegale Software zur Senkung der Abgaswerte eingebaut habe. Der Konzern muss die Wagen zurückrufen, für noch nicht verkaufte Fahrzeuge des Typs gilt ein Zulassungsverbot.

Anfang August beantragte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) beim Kraftfahrtbundesamt gegen Porsche ein Bussgeld in Höhe von 110 Millionen Euro. (sda)

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