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Job-Wachstum nimmt zum Jahresende 2017 ab



Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz ist zum Jahresende nur noch leicht gewachsen. Einzig männliche und ausländische Arbeitskräfte legten im 4. Quartal 20017 etwas kräftiger zu.

Gegenüber der Vorjahresperiode stieg die Zahl erwerbstätiger Männer im 4. Quartal um 1.1 Prozent, jene der Frauen um 0.1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Bei den ausländischen Personen betrug die Zunahme 1.8 Prozent, bei den schweizerischen 0.1 Prozent.

Insgesamt wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum 4. Quartal 2016 um 0.6 Prozent auf 5.042 Millionen Personen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte das Plus ebenfalls 0.6 Prozent betragen. Ansonsten war die Zunahme in den letzten sieben Jahren in allen Quartalen höher ausgefallen.

Auch im Gesamtjahr erhöhte sich die Erwerbstätigkeit mit 0.8 Prozent gegenüber 2016 nur noch schwach. 2016 lag der Anstieg noch bei 1.4 Prozent, 2015 bei 1.5 und 2014 bei 1.9 Prozent. Erstmals überstieg 2017 die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresschnitt die 5-Millionen-Grenze.

Weniger Erwerbslose

Im 4. Quartal 2017 waren schweizweit 222'000 Personen erwerbslos, 2000 weniger als ein Jahr zuvor. Die Erwerbslosenquote gemäss der Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) ging damit innert Jahresfrist von 4.6 auf 4.5 Prozent zurück. Zum Vergleich: In der EU sank im gleichen Zeitraum die Quote von 8.3 auf 7.4 Prozent.

Sowohl bei Männern (4.3 Prozent) wie Frauen (4.9 Prozent) blieb die Quote fast unverändert. Bei den Einheimischen erhöhte sich der Anteil der Erwerbslosen von 3.3 auf 3.5 Prozent, bei den ausländischen Personen sank er von 8.3 auf 7.5 Prozent. Auch waren im 4. Quartal 2017 mit 6.9 Prozent deutlich weniger Jugendliche ohne Job als im Jahr zuvor (7.8 Prozent).

Keine Besserung zeichnete sich hingegen bei den Langzeitarbeitslosen ab. Im 4. Quartal 2017 waren 84'000 Personen (+10'000) ein Jahr oder länger ohne Stelle. Der Anteil der Langzeiterwerbslosen an allen Erwerbslosen stieg von 37.1 Prozent im Vorjahr auf 37.6 Prozent. (sda)

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