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Flughafenpolizei Zürich verhindert im ersten Halbjahr 517 Einreisen



Die Polizei am Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr 517 Personen die Einreise in die Schweiz verweigert. Das sind 175 Personen oder 51 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Dazu geführt haben wohl verschiedene Faktoren.

Über das Halbjahresergebnis der grenzpolizeilichen Aktivitäten am Flughafen Zürich berichteten am Dienstag das «St. Galler Tagblatt» und die «Luzerner Zeitung». Die Kantonspolizei Zürich bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda die Informationen.

Die deutliche Zunahme erstaunt, weil die Entwicklung bei den Einreiseverweigerungen zuvor relativ konstant geblieben war: Die Zahl der Fälle lag von 2013 bis 2016 zwischen 711 und 812 pro Jahr.

Den Personen wurde die Einreise bei der Grenzkontrolle an der Schengen-Aussengrenze verweigert, da sie die Einreisevoraussetzungen gemäss Ausländergesetz nicht erfüllten. So trugen sie beispielsweise keine oder ungenügende Reisedokumente bei sich.

Die Polizei vermutet, dass einerseits die steigende Anzahl Flugpassagiere am Flughafen und neue Flugstrecken Ursachen für die Zunahme sein könnten. Zudem sei der Anstieg auch durch «ständig ändernde Trends von Migrationsrouten im Luftverkehr» begründet. Migranten versuchen also momentan häufiger als auch schon, illegal über den Flughafen einzureisen.

Woher die betroffenen Personen stammen und weshalb ihnen die Einreise verweigert wurde, gibt die Polizei nicht bekannt. Sicher ist aber: Flüchtlinge, die in der Schweiz um Asyl bitten, sind nicht in der Polizeistatistik erfasst. Für sie ist nicht die Polizei zuständig, sondern das Staatssekretariat für Migration (SEM). (sda)

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