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Zürcher «Tages-Anzeiger» feiert 125-jähriges Bestehen



Der «Tages-Anzeiger» hat zum 125-jährigen Bestehen am Freitag Hintergründe und eine Beilage publiziert. Angesichts der turbulenten Gründerzeit und der Medienkrise der Gegenwart hielt Verleger Pietro Supino die Unabhängigkeit als wichtigste Eigenart des Blattes hervor.

Die Zeitung aus Zürich wurde 1893 vor dem Hintergrund der Industrialisierung und den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen in der Schweiz von Supinos Ururgrossvater Wilhelm Giradet gegründet. Dieser wollte mit dem Blatt Nachrichten neutral und nicht aus einer bestimmten Parteioptik verbreiten.

Vieles aus der Anfangszeit habe auch heute noch seine Gültigkeit, schrieb der heutige Verwaltungsratspräsident von Tamedia, Pietro Supino, in einem Editorial auf der Frontseite. Das Ziel des «Tages-Anzeigers» sei es bis heute geblieben, die Leser zu informieren und es ihnen zu ermöglichen, sich selbst eine Meinung zu bilden. Die Publizistik, für die die Zeitung stehe, bleibe der Kern des Unternehmens.

Zum Start 1893 zählte die Zeitung nach eigenen Angaben gerade mal 15 Personen. Heute beschäftigt der Tamedia-Konzern, der Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften umfasst, rund 3400 Mitarbeitende in der Schweiz und acht weiteren Ländern.

Um 1930 kostete ein Jahresabo der Zeitung 25.50 Franken oder teuerungsbereinigt etwa 165 Franken. Aktuell liegt der Preis für ein Jahresabonnement bei 568 Franken. Der «Tagi» zählt 134'000 Abonnemente, rund zehn Prozent davon sind Digital-Abos.

Die Mediengruppe Tamedia hatte Anfang 2018 ihre Zeitungsredaktionen neu aufgestellt. In der Deutschschweiz und der Romandie entstanden zwei sogenannte Kompetenzzentren. Diese beliefern alle bezahlten Tageszeitungen mit einer Mantelberichterstattung aus den Themenbereichen Inland, Ausland, Wirtschaft und Sport. (sda)

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