Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

IS-Vormarsch - Türkei: EU warnt vor Gefährdung des demokratischen Dialogs in der Türkei



Die EU ist sehr besorgt wegen der Eskalation der Gewalt in der Türkei und fordert von Ankara, den demokratischen Dialog im Land nicht zu gefährden. Dies brachte EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn gegenüber dem türkischen Europaminister Volkan Bozkir zum Ausdruck.

Die EU erkenne zwar das Recht der Türkei an, «auf jede Form von Terrorismus zu reagieren»sagte Hahn am Dienstag. Die Antwort müsse allerdings «verhältnismässig, gezielt sein» und sie dürfe «auf keinen Fall den demokratischen politischen Dialog in dem Land gefährden», sagte Hahn weiter.

Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und die Türkei hatten ihren 2013 geschlossenen Waffenstillstand nach einem Anschlag auf ein prokurdisches Treffen mit 32 Toten aufgekündigt.

Ankara machte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für den Anschlag verantwortlich, doch gaben viele Kurden der türkischen Regierung eine Mitschuld, weil sie die Extremisten zu lange habe gewähren lassen.

Seitdem fliegt die Türkei täglich Luftangriffe gegen Stellungen der PKK-Rebellen im Nordirak und in der Türkei. Die PKK wiederum verübt fast täglich Anschläge gegen Polizisten und Soldaten in der Türkei.

Auch am Dienstagmorgen gab es einen Sprengstoffanschlag auf einen Militärkonvoi im Südosten der Türkei. Dabei kamen drei Soldaten ums Leben, anfänglich war von zwei Toten gesprochen worden. Ein weiterer Soldat wurde verletzt.

Laut türkischen Sicherheitskreisen hatten PKK-Kämpfer eine Mine unter einem Militärkonvoi in Araköy in der Provinz Sirnak ferngezündet und sich anschliessend Gefechte mit den Soldaten geliefert.

Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden seit der Eskalation des Konflikts mit der PKK vor zwei Wochen 19 türkische Sicherheitskräfte getötet. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen