Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Einheimische Süsswaren waren in der Schweiz erneut weniger gefragt



Süsswarenliebhaber weichen hierzulande immer mehr auf billigere Produkte aus dem Ausland aus. Die Schweizer Hersteller von Süsswaren haben im vergangenen Jahr darum erneut weniger Umsatz erzielt.

Die 14 industriellen Hersteller von Schweizer Zuckerwaren verkauften im Inland 2016 mit 5880 Tonnen 5.2 Prozent weniger Waren als noch im Vorjahr, wie der Dachverband Biscosuisse am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz in der Schweiz sank um 8.2 Prozent auf 87 Millionen Franken.

Der Verkauf von einheimischen und importierten Zuckerwaren zusammen gerechnet ging dagegen nur um 0.5 Prozent zurück. Die Menge an importierten Zuckerwaren stieg nämlich um 1 Prozent. Damit büsste der Marktanteil der Schweizer Süsswaren-Produzenten im vergangenen Jahr um knapp 5 Prozent ein auf 22.5 Prozent.

Im Ausland beliebter

Besser lief das Exportgeschäft. Mit rund 28'000 Tonnen konnten die Schweizer Produzenten 1.4 Prozent mehr Zuckerwaren im Ausland absetzen. Der Umsatz aus den Ausfuhren verbesserte sich auf 256 Millionen Franken. Das sind 1.1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die grössten Konsumenten von Schweizer Süsswarenprodukten sind erneut Deutschland (23.3 Prozent), die USA (20.4 Prozent), Frankreich (9.8 Prozent) und Spanien (7.2 Prozent). Allerdings haben die USA und Deutschland wie auch Belgien im letzten Jahr weniger nachgefragt als noch im 2015. Demgegenüber stiegen die Nachfrage in Spanien und Kanada.

Aus den Verkäufen im Inland und Ausland ergab sich insgesamt ein Umsatzrückgang von 1.4 Prozent. Die Verkaufsmengen blieben hingegen wenig verändert bei 33'821 Tonnen (+0.2 Prozent). (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter