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Spanien: Prozess gegen spanische Königsschwester Cristina fortgesetzt



Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen ist in Palma de Mallorca das historische Finanzverfahren gegen die spanische Königsschwester Cristina fortgesetzt worden. Das Gericht nahm am Dienstag die Vernehmung der 17 Angeklagten auf.

Die 50-jährige Infantin soll bei der bis zum 26. Februar angesetzten Befragung der Angeklagten als Letzte drankommen. Auf der Anklagebank nahm auch Cristinas Ehemann Iñaki Urdangarín Platz. Das Ehepaar fuhr am Dienstag zusammen zum Gericht.

Der 48-jährige Ex-Handballstar Urdangarín ist einer der Hauptangeklagten. Als Präsident der gemeinnützigen Stiftung Nóos soll er rund sechs Millionen Euro Steuergelder unterschlagen haben.

Der Schwester von König Felipe VI. wird zur Last gelegt, ihrem Mann Beihilfe zum Steuerbetrug geleistet zu haben. Cristina, die Nummer sechs in der Thronfolge, ist in der Geschichte der spanischen Monarchie die erste nahe Verwandte eines Königs, die in einem Finanzverfahren angeklagt ist.

Die Gewerkschaft Manos Limpias (Saubere Hände) als Nebenkläger fordert für sie acht Jahre Haft. (sda/dpa)

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