Samsung führt weltweit erstes 5G-Smartphone ein

Samsung führt weltweit erstes 5G-Smartphone ein

05.04.2019, 09:4805.04.2019, 09:48

Der südkoreanische Technologieriese Samsung hat das weltweit erste verfügbare Smartphone mit eingebautem 5G-Mobilfunkchip für die neuen Hochgeschwindigkeitsnetze auf den Markt gebracht. Seit dem (heutigen) können Kunden das neue Gerät in Südkorea bestellen.

Die drei südkoreanischen Netzbetreiber SK Telecom, KT und LG Uplus nahmen am Freitag offiziell die ersten Anmeldungen für die 5G-taugliche Variante der im März eingeführten neuen Galaxy S10-Reihe entgegen. Der Verkauf begann zwei Tage nach dem vorgezogenen Start des weltweit ersten landesweiten Netzes für den superschnellen Mobilfunk 5G in Südkorea.

«Bisher haben wir keine Verkaufsprognosen», sagte eine Sprecherin des Smartphone-Marktführers. Noch in diesem Monat will auch der einheimische Konkurrent LG sein erstes 5G-Gerät einführen.

20 mal schneller surfen als heute

Die drei Betreiber hatten die Aktivierung ihrer 5G-Netze wegen der Befürchtung vorgezogen, der US-Provider Verizon könne ihnen zuvorkommen. Verizon hatte am Mittwoch bekanntgegeben, ebenfalls seinen 5G-Dienst aktiviert zu haben - zunächst allerdings nur auf Teile Chicagos und Minneapolis beschränkt. Von den 5G-Netzen der Telekomfirmen in Südkorea konnten zunächst nur einige ausgewählte Nutzer profitieren.

Nach Angaben der Unternehmen ist das 5G-Netzwerk in Gebieten mit grossem Datenverkehr verfügbar, darunter 85 Städte, Universitätsgelände, Bahnhöfe für den Hochgeschwindigkeitszug KTX sowie Sportstadien. Mit dem Galaxy S10 5G können Nutzer nach Angaben von Samsung Geschwindigkeiten für die Datenübertragung erreichen, die bis zu 20-mal schneller sind als beim aktuellen 4G.

Das 5G werde auch die Bereiche Spiele, Sport und andere Unterhaltungsinhalte «revolutionieren», hiess es. Verzögerungen während Sportübertragungen und bei Online-Spielen würden praktisch ausgeschlossen, wurde Kang Hoseong von der Planungsgruppe für innovative Produkte bei Samsung Electronics zitiert. (sda/awp/dpa)

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