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Familienpolitik: CVP-Initiative gegen die Heiratsstrafe auf der Kippe



Die Volksinitiative der CVP gegen die Heiratsstrafe steht auf der Kippe. Gemäss der SRG-Hochrechnung liegt das Resultat bei 50:50. In ihren Stammlanden kann die CVP punkten. In den Grossstädten hat die Initiative dagegen einen schweren Stand.

Politologe Claude Longchamp vom Forschungsinstitut gfs.Bern sprach auf SRF von einem «Hitchcock»-Finale. Sollten es schlussendlich 50.1 Prozent Ja-Stimmen werden, werde voraussichtlich auch das Ständemehr erreicht.

Eine erste Hochrechnung für den Kanton Zürich zeigt, dass die CVP-Initiative mit einem Nein-Anteil von 55 Prozent abgelehnt werden dürfte. Auch der Kanton Genf sagt laut ersten Zwischenresultaten mit 53.1 Prozent Nein zu dieser Vorlage. Gar wuchtig mit 60.2 Prozent Nein-Stimmen lehnt der Kanton Basel-Stadt diese Initiative ab.

Zuspruch findet die Initiative gegen die Heiratsstrafe dagegen in den Stammlanden der CVP. So sagt der Kanton Luzern laut den ersten Ergebnissen mit 54 Prozent Ja. Der Kanton Solothurn nimmt die CVP-Initiative mit ebenfalls 54 Prozent an. Ein Ja zeichnet sich ferner im Kanton Nidwalden ab.

Auf der Kippe steht die Vorlage im Kanton Graubünden. Während 50.1 Prozent der Stimmenden ein Nein in die Urne legten, sprachen sich 49.9 Prozent für die Initiative aus. Im Kanton Aargau befürworten nach ersten Trends 52 Prozent die Abschaffung der Heiratsstrafe. (sda)

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