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Regisseur Oliver Stone will Putin jenseits der Klischees darstellen



Der US-Filmregisseur Oliver Stone (70, «Platoon») will in einem mehrteiligen Interview den russischen Präsidenten jenseits gängiger Klischees präsentieren.

«Ich würde sagen, wenn Sie das westliche Bild von ihm als einem Schurken, einem schlechten Kerl und so weiter überwinden, dann kommen Sie zu einem realistischen Porträt eines Mannes, der ein Land führt und wirklich die Interessen Russlands im Grunde seines Herzen hat», sagte Stone in New York.

Das vierteilige Interview, das Stone bei rund einem Dutzend Begegnungen mit dem Kreml-Chef zwischen Juli 2015 und Februar 2017 führte, wird von Montag bis Donnerstag im US-Kabelsender Showtime gezeigt.

Stone sagte, dass er über seine Arbeiten an dem Film «Snowden» in Kontakt mit Putin gekommen sei. «Ich glaube, er kannte mein Werk und respektierte mich», sagte Stone. Über den US-Whistleblower Edward Snowden, der in Russland Asyl geniesst, sagte Putin, dass dieser nicht die Interessen seines Landes verraten habe.

Gemeinsam Film geschaut

Stone schaute gemeinsam mit Putin auch einen Ausschnitt des Stanley-Kubrik-Films «Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben» über den Kalten Krieg und die nukleare Abschreckung. Putin sagte, dass niemand einen Atomkrieg überleben würde. «Er macht da keine Scherze - er meint es so. Der Westen scheint sich nicht im Klaren zu sein, dass (Russen) in ständiger Angst vor Krieg leben und dass sie ihn durchgemacht haben», sagte Stone. (sda/dpa)

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