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König Felipe weiht erstes Spanien-Gebäude von Renzo Piano ein



Das erste vom italienischen Architekten Renzo Piano in Spanien entworfene Gebäude ist in Santander eingeweiht worden. Das Kunst- und Kultur-Zentrum «Centro Botín» wurde von König Felipe VI. am Freitag im Beisein des 79-jährigen Pritzker-Preisträgers von 1998 eröffnet.

Das Zentrum im Norden des Landes werde zur Entwicklung von Santander, der Region Kantabrien und ganz Spaniens beitragen, sagte der Monarch in seiner Eröffnungsrede.

Zum Start gibt es drei Ausstellungen: eine des Deutschen Carsten Höller, eine mit Zeichnungen von Francisco de Goya sowie eine dritte, die aus der ständigen Sammlung der spanischen Stiftung Fundación Botín stammt.

Das Gebäude besteht aus zwei Teilen, die beide auf Säulen gebaut sind, um nicht den Blick auf die Bucht von Santander zu behindern. Das sogenannte Westgebäude ist der Kunst gewidmet und hat eine Ausstellungsfläche von insgesamt 2500 Quadratmetern. Das für Kultur und Bildung vorgesehene Ostgebäude verfügt unter anderem über ein Auditorium für 300 Personen und über vier Seminarsäle.

Nach verschiedenen Angaben hat das in fünf Jahren errichtete Gebäude zwischen 80 und 100 Millionen Euro gekostet. Finanziert wurde es von der Fundación Botín, einer Stiftung der gleichnamigen bekannten spanischen Bankiersfamilie (Banco Santander). (sda/dpa)

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