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Liste des immateriellen Kulturerbes der Schweiz ergänzt



Aareschwimmen in Bern, Alpinismus oder die hiesige Open-Air-Kultur: Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat zum ersten Mal seit deren Bestehen die Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz aktualisiert. Sie enthält 34 neue Einträge.

Neu finden sich auf der Liste 199 «bedeutende Formen des immateriellen Kulturerbes», schreibt das BAK am Donnerstag in einer Mitteilung. Bei der Erweiterung der Liste legten die Fachleute den Fokus auf lebendige Traditionen in Städten. Beispiele dafür sind neben dem Aareschwimmen etwa Wohnbaugenossenschaften, die Technokultur oder das Seifenkistenrennen Grosse Berner Renntage.

Die neue Liste gebe einen Einblick in die kulturelle Vielfalt der Schweiz, schreibt das BAK weiter. Erstellt wurde sie unter der Leitung des Bundesamtes in Zusammenarbeit mit Fachleuten, Kantonen und Städten. Auch Vorschläge aus der Bevölkerung seien aufgegriffen worden. Im Frühjahr 2018 will das BAK umfassende Dokumentationen zur aktualisierten Liste online zugänglich machen.

Die Schweiz verpflichtete sich mit ihrem Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen 2008, ein Inventar ihres immateriellen Kulturerbes zu erstellen und auch fortlaufend zu aktualisieren. Die Liste wurde 2012 publiziert und ist nun zum ersten Mal überarbeitet worden. (sda)

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