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Rund ein Dutzend Tote bei Angriffen auf UNO-Friedenstruppe in Mali



Bei einem Angriff mutmasslicher Dschihadisten auf einen UNO-Stützpunkt in Mali sind mindestens fünf Wachleute getötet worden. Beim Gegenangriff wurden laut der UNO und eines malischen Sicherheitsbeamten alle sechs Dschihadisten getötet und mehrere Blauhelme verletzt.

Den Angaben zufolge eröffneten die sechs mit Granaten und Kalaschnikows bewaffneten Angreifer am Montag am Haupteingang des Stützpunktes im Nordwesten Malis in Timbuktu das Feuer auf die Wachmänner. Dabei kamen fünf malische Wachtposten, ein Polizist und ein Zivilist ums Leben. Weitere sieben Personen wurden verletzt - ein malischer Wachtposten und sechs UNO-Soldaten.

Anschliessend seien Hubschrauber zur Verfolgung der Angreifer eingesetzt worden. Dabei seien sechs Angreifer getötet worden.

Mali war nach einem Militärputsch im März 2012 ins Chaos gestürzt, mehrere islamistische Gruppierungen brachten den Norden des Landes unter ihre Kontrolle. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein.

Frankreich wird inzwischen von der UNO-Mission unterstützt. Die Mission zur Stabilisierung des krisengeschüttelten Landes zählt zu den gefährlichsten UN-Einsätzen weltweit. Mehr als 15'000 UNO-Soldaten und Polizisten bemühen sich um eine Stabilisierung des Landes. (sda/dpa/afp)

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