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Taiwan: «Möglicherweise Hunderte» verschüttet nach Erdbeben in Taiwan



Bei einem schweren Erdbeben im Süden Taiwans sind mehrere Wohnhäuser eingestürzt. In der Zwei-Millionen-Metropole Tainan kippte ein 16-stöckiges Wohngebäude um. Das Hochhaus lag weitgehend auf der Seite.

«Möglicherweise Hunderte Menschen sind im Inneren eingeschlossen», schrieb die Nachrichtenagentur CNA am Samstagmorgen unter Hinweis auf Augenzeugen und Behörden. Die Zahl der Opfer war zunächst unklar. CNA berichtete, dass Menschen auch durch herabfallende Trümmer verletzt worden seien. Eine Serie von Nachbeben verschreckte die Menschen weiter.

Die Erdstösse, die auf der ganzen Insel zu spüren waren, erreichten eine Stärke von 6.4. Das Epizentrum lag in Meinong in der dicht besiedelten Gegend um die Hafenstadt Kaohsiung.

Die Erdstösse überraschten die Menschen in den frühen Morgenstunden kurz vor 4.00 Uhr Ortszeit im Schlaf. Feuerwehr und Rettungskräfte waren in der Dunkelheit mit Scheinwerfern und Taschenlampen im Einsatz, um Verschüttete zu bergen.

Die Erdstösse vor dem chinesischen Neujahrsfest von Sonntag auf Montag weckte schlimme Erinnerungen an das Beben von 1999, als 2400 Menschen ums Leben kamen. Damals wurde eine Stärke von 7.3 erreicht.

Das Erdbeben überraschte auch Superstar Madonna und ihre Musiker, die in Taiwan auf Tour sind. Ihr Manager Guy Oseary schrieb aus Taipeh auf Instagram: «Wir sind alle OK... Hoffe, dass es vorbei ist.» Am Samstagabend ist ein zweites Konzert in Taiwans Hauptstadt geplant. (sda/dpa)

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