Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jolie wirbt im Irak für mehr Konfliktprävention in Krisengebieten



Hollywood-Star Angelina Jolie hat am Sonntag beim Besuch des Flüchtlingslagers Domis im Nordirak für eine stärkere Konfliktprävention geworben. Die Schauspielerin tat dies anlässlich des bevorstehenden Weltflüchtlingstages am Mittwoch.

Sie äusserte die Hoffnung auf die «Kraft für eine neue Ära der Konfliktprävention und der Verringerung der Instabilität». Dies sei besser als immer nur die Folgen von Konflikten bewältigen zu müssen, sagte die Sonderbotschafterin des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNHCR.

Jolie beklagte die zu geringen Geldzahlungen der internationalen Gemeinschaft an das UNHCR. «Wenn es nicht einmal ein Minimum an Hilfe gibt, können die Flüchtlingsfamilien keine angemessene medizinische Behandlung bekommen, werden Frauen und Mädchen hilflos drohender sexueller Gewalt ausgesetzt.»

Viele Kinder könnten nicht zur Schule gehen, sagte Jolie. «Wir vergeuden die Chance, in Flüchtlinge zu investieren, damit sie sich qualifizieren und so ihrer Familie helfen können.»

Es war bereits Jolies dritter Besuch im Flüchtlingslager Domis im nordirakischen Kurdengebiet nach 2012 und 2016. In dem seit 2011 bestehenden Lager leben 40'000 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge.

Am Samstag hatte Jolie die irakische Stadt Mossul besucht, ehemalige Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sie besichtigte die weitgehend zerstörte Altstadt, traf Vertriebene und führte Gespräche über den Wiederaufbau.

Es seien die schlimmsten Zerstörungen, die sie gesehen habe, seitdem sie mit dem UNHCR zusammenarbeite, so Jolie. «Die Menschen haben alles verloren, ihre Häuser wurden zerstört, sie sind bettelarm.» (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen