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ARCHIVE --- NIKLAUS VON FLUEE, EINSIEDLER UND MYSTIKER, DESSEN GEBURT VOR 600 JAHREN IN DIESEM JAHR MIT FEIERLICHKEITEN BEGANGEN WIRD, WURDE VOR 70 JAHREN, AM 15. MAI 1947, HEILIG GESPROCHEN --- Ein Portrait-Bild der aeltesten, aber undatierten Holzstatue von Niklaus von Fluee (1417-1487), welche zur Zeit im Landratssaal im Rathaus von Stans platziert ist, am Donnerstag, 16. Maerz 2017. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Niklaus von Flüe (1417-1487). Bild: KEYSTONE

Bruder Klaus, auch wenn du etwas kauzig warst – Blocher und Huonder hast du nicht verdient

Milliardär Christoph Blocher und Fundamentalist Vitus Huonder feiern den besitzlosen und weitsichtigen Bruder Klaus. Mehr Gegensatz geht nicht.



Vor 600 Jahren hatte er die Nase voll. So gestrichen voll, dass er seiner Frau Dorothea und den zehn Kindern verkündete, sie zu verlassen. Knall auf Fall.

Der gute Obwaldner Niklaus von Flüe fühlte sich zu Höherem berufen. Dieses Höhere lag hoch über ihm – im wörtlichen Sinn. Im Himmel nämlich. Diesem wollte er näher kommen, oder zumindest seinen Bewohnern. Konkret natürlich: Gott.

Heute ist Bruder Klaus ein Heiliger und Held. Eigentlich gebühren diese Attribute aber eher seiner Frau Dorothea.

Sein Motto: «Näher mein Gott zu dir», wie es im bekannten Choral heisst. Heuen, melken und das Aufziehen von Kindern war seinem Lebensprojekt nicht mehr förderlich. Er wollte sein Leben Gott weihen, sich in den Flüeli-Ranft zurückziehen und beten. Viel beten. Und mit der Askese das Leiden Christi nachempfinden.

Seine Frau hatte kein Stimmrecht. Seine Kinder schon gar nicht. Dorothea stand plötzlich allein da mit dem Hof und der Kinderschar. Ihr Klaus trug nichts mehr zum Überleben seiner Familie bei.

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Christoph Blocher im «SonnTalk» über Bischof Vitus Huonder (16. August 2017). Video: YouTube/Dr. Christoph Blocher

Nur in seiner abgeschiedenen Einsiedelei könne er den Willen Gottes erfüllen, glaubte Bruder Klaus. (Zwischenbemerkung: Hätte Gott ihm nicht signalisieren sollen, dass er die Huldigung seines übereifrigen Gläubigen nicht zwingend brauche? Hätte er ihm nicht bedeuten sollen, seine Lebensaufgabe bei seiner Familie zu suchen?)

Wenn Schweizer Helden gefeiert werden, ist ein Zeitgenosse nicht weit: Christoph Blocher.

Heute, 600 Jahre später, ist der gute Klaus, der von sich behauptete, in seiner Gottestreue nichts gegessen zu haben, ein Heiliger und Held. Eigentlich gebühren diese Attribute aber eher seiner Frau Dorothea.

Wie auch immer. Wenn Schweizer Helden gefeiert werden, ist ein Zeitgenosse nicht weit: Christoph Blocher. An der Gedenkfeier vom kommenden Samstag wird der alt Bundesrat und SVP-Übervater das Hohelied auf den berühmten Schweizer Sohn singen.

ARCHIV --- Alt-Bundesrat und SVP-Vizepraesident Christoph Blocher spricht zu den Medien waehrend einer Medienkonferenz am Dienstag, 10. Maerz 2015 in Bern. Die SVP informierte ueber den Beginn der Unterschriftensammlung zur Selbstbestimmungsinitiative

Festredner Blocher. Bild: KEYSTONE

Mehr Gegensatz geht nicht

Doch ist der Herrliberger mit dem Hang zum Heldenkult der richtige Festredner? Vergleicht man Niklaus von Flüe und Christoph Blocher, liegen die beiden Lichtjahre auseinander. Der eine lebte ohne Besitz, der andere ist Milliardär und wohnt in einer Prunkvilla. Der eine zog sich aus der profanen Welt zurück, der andere ist fast schon süchtig nach Öffentlichkeit und Anerkennung.

Es fragt sich, was den superreichen, egozentrischen Blocher legitimiert, ausgerechnet einen bescheiden Asketen zu würdigen.

Der eine wollte keine Spuren in der grobstofflichen Welt hinterlassen, der andere kann ohne Macht und Einfluss nicht leben. Der eine wollte kein Held sein, der andere tut alles, um einer zu werden und als Retter der Schweiz in die Geschichtsbücher einzugehen. Auf dass er in 600 Jahren ebenfalls gefeiert werde. Mehr Gegensatz geht nicht.

SVP-Klüngelei bei der Einladung

Deshalb fragt es sich, was den superreichen, egozentrischen Blocher legitimiert, ausgerechnet einen bescheiden Asketen zu würdigen.

Wie kam Blocher überhaupt zu dieser Ehre? Die Antwort ist einfach. Präsidentin des Vereins «Die Schweiz mit Bruder Klaus» ist die Engelberger SVP-Kantonsrätin Monika Rüegger. Was liegt da näher, als ihren Helden Blocher einzuladen?

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WAHLKAMPAGNE UND WAHLPLAKAT FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF UNSERER WEBSEITE

Festredner Peter Keller. Bild: KEYSTONE

Doch nicht genug der Klüngelei. Mit von der Partie ist auch Peter Keller, SVP-Nationalrat und Mitarbeiter der SVP-nahen «Weltwoche», der eine historische Einordnung vornehmen wird.

Und dann noch Huonder!

Zum illustren Kreis der Heldenverehrer gehört auch – wen wundert's – der Churer Bischof Vitus Huonder. Der katholische Fundi hat wohl höchstens den Gottesglauben gemeinsam mit Niklaus von Flüe.

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITTSANGEBOT VON BISCHOF HUONDER --- Der neue Bischof von Chur, Vitus Huonder bei seiner Weihe im Kloster Einsiedeln, am Samstag, 8. September 2007. Vitus Huonder ist am Samstag am Fest Maria Geburt in der Klosterkirche Einsiedeln zum neuen Bischof von Chur geweiht worden. Der 65-jaehrige Buendner tritt die Nachfolge von Amedee Grab an, der im Februar nach neun Amtsjahren demissioniert hat. Huonder gilt als konservativ.
(KEYSTONE/Pool/Steffen Schmidt)

Festredner Bischof Vitus Huonder. Bild: KEYSTONE

Der eine lebte in seiner Waldhütte, der andere residiert in einem ehrwürdigen Bischofssitz. Der eine ass (angeblich) nichts – auch dies ein unsinniger Heldenmythos –, der andere ernährt sich ganz offensichtlich nicht nur von göttlicher Energie. Der eine suchte die Abgeschiedenheit, der andere liebt prunkvolle Auftritte.

Du magst ein etwas verschrobener Kauz gewesen sein, lieber Niklaus, doch dieses posthume Schicksal mit Blocher und Huonder als Festredner hast du nicht verdient! Es nähme mich wunder, was du von den Lobhudeleien zu deiner Person hältst. Blocher und Huonder würden deine Antwort wohl nicht gern hören.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 27.08.2017 13:54
    Highlight Highlight Es tun's den Radikalen nicht besser, wenn alles was ihnen nicht auf den Hut passt, gleich als fanatisch hinzustellen.

    Awesome-O, was haben sie sich gedacht, dass sie sich über andersdenkende lustig gemacht haben? Ist das nicht das gerade von ihnen kritisiert wurde in ihren Beiträgen?

    Kritik ja, aber ehrliche Kritik das nicht über andern sich belustigt, sich lustig macht! Natürlich verstehe ich auch nicht alles, was da in der andern Welt der Frommen geschieht, aber das gibt nicht das Recht, sich gegenseitig mit den Frommen wie in einem Ringkampf, geistig den Kopf einzuschlagen.
  • Agnos ~ 27.08.2017 13:31
    Highlight Highlight Hop Schwyz, hop Schwyz, und wenn das nicht in richtig ist, dann versstehe ich die Welt nicht mehr!!
    User Image
  • Xi Jinping 18.08.2017 10:27
    Highlight Highlight Geschätzter Herr Stamm

    Danke für diesen Blog. In dem es weniger um Religion geht sondern mehr um Fanatiker. Alle drei Herren sind in ihrem Sein SOWAS WIE Fanatiker; Hlg. Bruder Klaus und Bschf. Huonder im religiösen Sinne und Herr Blocher im politischen Sinne.
    Herr Bschf. Huonder ist m. M. nach zu fest auf das gute ALTE Christentum fixiert. Das ist nicht gut. Man kann alles modernisieren. Arbeitsabläufe im Arbeitsleben sowie in der Religion. Einige Teile von Religionen machen Rückschritte (siehe IS) andere werden moderner. (1/2)
    • Xi Jinping 18.08.2017 12:21
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist Religion m.M. nach eine persönliche Ansichtssache. Für die Einen ist es das A und O für andere eine Nebensache.
      Ich persönlich glaube nicht an Wunder. Auch nicht daran, dass irgendwer einen todkranken Menschen heilen konnte. Aber, das ist ebenfalls, jedem selber überlassen zu glauben. Ich halte mich aber gerne fern von solchen Menschen...sie sind mir ein bisschen zu verblendet von etwas Unsichtbarem.
      Als linker unterlasse ich mir eine Stellungsnahme zu Blocher... (2/2)
    • Tabsi98 20.08.2017 12:30
      Highlight Highlight @AMU kann ich dann bitte den Artikel sehen wo die Seele wissenschaftlich anerkennt wurde?
    • Xi Jinping 23.08.2017 10:49
      Highlight Highlight @AMU Ich spreche von mir, weil ich nicht Ihre Haltung (ich kenne sie nur aus den Kommentaren...und sie ist SEHR einfältig.) Übrigens habe ich seit 20 Jahren keine Luft geatmet. Ich sage das so, also stimmt es. Es kann jeder was behaubten. Ich glaube es nicht das BK 20 Jahre nichts gegessen hat. Ich bitte Sie, zu beweisen dass er 20 Jahre nichts gegessen hat.
      Und übrigens ANNERKANNT HEISST NICHT BEWIESEN.
      Ach ja nochwas: (1/2)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Agnos ~ 16.08.2017 21:38
    Highlight Highlight An den Spiegelsyndrom sich selbst wiedererkennend, aus welchen Geistes Kind man geboren ist, scheint aus der Schreibweise erkennbar zu sein. Nicht jede Sprachschreibweise ist voll Geistes, und dient nicht immer der Weisheit, denn was aus dem Mund kommt, das kommt aus dem Herzen, sei es Weisheit, aller Tugend, voller Liebe, Barmherzigkeit, und Demut. Wo dein Herz ist, da ist auch dein Schatz.
    • Agnos ~ 17.08.2017 21:23
      Highlight Highlight > oder schreckliche Bosheit, den nichts stehen lässt, was Gut ist. Warum ich diesmal zuerst über das Gute schreibe, ist weil Gutes beflügelt, böses aber hemmt.
  • Alienus 16.08.2017 21:02
    Highlight Highlight @vera crux

    Bei Ihnen scheint der unterstellbare religiöse Wahn sich ihn ihrem Gedankengut manifestiert zu haben.

    Verzweifelt bringen Sie „Beweise“ von Irgendetwas zu irgendeiner Zeit zur Untermauerung von irgendwelchen heiligen Märchen.

    Sie produzieren andauernd religiöse Scheinschärfe auf Teufel komm raus.

    Bums. Aus. Amen.
    • Pasionaria 17.08.2017 12:08
      Highlight Highlight Vera Crux - gefällt...

      Dabei wissen wir ja, niemals verzapft der Mensch dermassen überzeugt und fröhlich soviel Quatsch als im religiösen (oder höchstens noch im Grössen-*) Wahn.

      *DT
    • Agnos ~ 17.08.2017 21:27
      Highlight Highlight Was habe ich verstanden? Überhaupt nichts, ausser ein paar Totenköpfe, Fragezeichen und dampfende Hirnmasse.
    • Alienus 18.08.2017 22:51
      Highlight Highlight @AMU

      Und noch was, bitte hören sie auf, über ander Menschen zu urteilen die sie nicht kennen.
  • Michael Bamberger 16.08.2017 11:28
    Highlight Highlight AMU: "Bei den Spontanaborten kennen wir in der Regel nicht den Grund..."

    Doch, die Gründe kennen wir:

    50-60% der Spontanaborte haben genetische Ursachen, d.h. schwere Schäden im kindlichen Erbgut (Chromosomenanomalien).

    10-15% der Spontanaborte beruhen auf Hormonstörungen (Gelbkörperschwäche)

    8-15% der Spontanaborte beruhen auf Gebärmutterhalsschwäche

    u.s.w.

    (Quelle: medizin.de)
    • Agnos ~ 17.08.2017 07:54
      Highlight Highlight Donald Trump leidet unter paranoischen Persönlichkeitsstörung, was man auch unter pathologischer Wahn, dem Querulantentum versteht. Trumps als querulistischen Psychopathen ist der Gegensatz zum Bruder Klaus Bescheidenheit.

      User Image
    • Agnos ~ 17.08.2017 08:56
      Highlight Highlight ... Beleidigung, Verleumdung und Körperverletzung. Neu wird das unter Stalkern verstanden, das den Verstoss gegen die Menschenwürde ist.
    • Agnos ~ 17.08.2017 21:04
      Highlight Highlight Also ich habe noch immer eine Schwäche für ein nettes Gegenüber, das mich stärkt und nicht stalkt. Einen netten Menschen, so was kann mich total aufstellen, und warum wenn etwas nicht stimmt, gleich alles in den Mülleimer werfen, es könnte ja sein, dass doch noch ein bisschen Binsenweisheit dahinter steckt. Warum alles von einem Andern gleich zur Schnecke machen, nur weil er anders ist!? Ist doch wahr, niemandem Andern gleicht dem Andern, auch wenn es Zwillinge sind.
  • Agnos ~ 15.08.2017 21:26
    Highlight Highlight Natürlich ist Hlg. Bruder Klaus zu etwas nützlich, vor allem wenn man sich hinter ihm versteckt. Was den Menschen Klaus anbelangt, will ich ihn nicht klein machen, doch der Missbrauch ist sehr gross.

    Man kann ihn auf einen Sockel stellen, oder als Gemälde benutzen, dass an der Wand einen Flecken verbirgt, und zum schöne Geschichten zu schreiben, doch das Wahre für den Zusammenhalt, man bald sehr schnell vergisst.

    Als kleinen Mann der trotz heldenhaften handeln grosses getan hat, wurde er damals nicht hoch geachtet, sondern verschmäht. Erst als Toter wurde er bekannt und geehrt.



  • Pasionaria 15.08.2017 18:07
    Highlight Highlight Ist ja Maria Himmelfahrt heute:

    Wenn Maria sich im Stammblog verkündet,
    zu hoffen
    weder Vera.vox noch AMU sich einfindet!

    Wie das Wetter am Himmelsfahrtstag,
    so ihre Laune im Blog weiterhin sein mag.
    • vera.vox 15.08.2017 21:48
      Highlight Highlight Du bist scheinst recht fleissig im Hoffen zu sein;
      aber zu faul um zum Blog Thema zu schreiben.

      So brauchst die Hoffnung um nicht
      gänzlich im Sektenblog unterzugehen.

      Lasst uns gemeinsam für Pasionaria hoffen;
      Im Hoffen findet sie Beachtung.


    • Pasionaria 16.08.2017 17:52
      Highlight Highlight Vera....wie auch immer
      "....aber zu faul um zum Blog Thema zu schreiben."
      Soll ich nun sagen, und Sie zu d...ämlich, um lesen zu können > siehe z.B. 12.8.17!!

      Wissen Sie, in dieser einen Welt bleibt mir halt nur das Hinterfragen, Wissenwollen und die Hoffnung.
      Schon good old Goethe meinte: ...und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.
      Deshalb stecke ich sogar in Sie grosse Hoffnung....


  • Spooky 15.08.2017 04:18
    Highlight Highlight Hugo Stamm ist okay. Aber ich vermisse Frau Freitag.
    • Pasionaria 15.08.2017 17:31
      Highlight Highlight Wer ist um Himmel's Willen Frau Freitag?
      Wenn Du Lust auf Selfies hast, wende Dich doch an Narziss@Kafi.ch.
      Ob Dir noch zu helfen ist?
    • Spooky 15.08.2017 21:01
      Highlight Highlight @Pasionaria
      Frau Freitag war jene Magierin, die - seltsamerweise - dazu fähig war, wenigstens noch ab und zu ein schwaches Lebenszeichen aus dir herauszukitzeln. Ohne Frau Freitag bist du nur noch ein Imitat à la "Der eindimensionale Mensch" (von Herbert Marcuse).
    • Pasionaria 16.08.2017 18:10
      Highlight Highlight Frau Freitag....... keine Zeile wert! Kann übrigens Yonnihof nicht im geringsten das Wasser reichen!

      Also ein eindimensionaler Mensch soll ich sein, dann halt, wenn es der grosse Spooky sagt, aber immerhin eine mit ungezähmtem Bedürfnis nach Freude, Glück und gutgesinnten Zufällen.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 14.08.2017 22:43
    Highlight Highlight Mir ist dieser Klaus total schnuppe. Ich verstehe nicht, wiese die Leute so ein Theater um diesen Hungerkünstler machen.
  • Baba 14.08.2017 19:34
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel nicht genau gelesen, mir ist aber die Bildunterschrift mit Christoph Blocher im "SonnTalk vom 16. August 2017" aufgefallen... Da müssen wir noch zwei Tage warten, bis es soweit ist 😜
    User Image
  • Pasionaria 14.08.2017 16:44
    Highlight Highlight Alienus
    ".....Wessen Bruder ist er? Meiner mitnichten!"
    Diese Aussage würde ich nicht so leichtfertig anbringen, denn "....willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag' ich Dir ....."
    Ev. hast Du Glück, und der friedfertige, hl. Bruder zu Flüeli-Ranft kann Dir Deinen Verzicht verzeihen.

    Du warst Ministrant - tönt aus Deinen Tasten interessant.
    Wahrscheinlich konnten sie Dich nur bis zum folgenden Vorfall brauchen: der Pfaffe fragt "Wer kann mir sagen, was es bedeutet, dass Gott ewig ist?“ Klein Alienus: "Gott hat kein Verfallsdatum und ist 'ewig' haltbar!“
    Damit Ende der Uebung....
    • Alienus 14.08.2017 19:55
      Highlight Highlight P.

      BK ist eine der Ursachen meiner Agnostik.

      Unser Pfarrer (Südschwarzwälder) war begeisterter Fan vom BK.

      Der erste Ausflug sollte eine große Überraschung werden! DAS WURDE EINE. Den ganzen Tag Stoßgebete, Halleluja, symbolisches Fasten und auch noch Drogenzeugs.

      Das Pfarrerlein indoktrinierte, wir seien dem Himmel so nahe. Meine Frage, ob es mit dem Flugzeug einfacher sei, der göttlichen Erkenntnis näher zu sein, ist offensicht in den falschen Hals geraten.

      Tatzen und Ministrantenausschluss von 4 Wochen vom Hochamt.

      Der Beginn von Kleinalienus für ein alternatives Geistesleben.
    • Spooky 15.08.2017 01:37
      Highlight Highlight "Du warst Ministrant..."

      Ich war auch Ministrant. In der katholischen Kirche von Schattdorf.

      Ich kannte das Credo und das Suscipiat Dominus sacrificium aus dem Effeff.

    • Alienus 15.08.2017 11:39
      Highlight Highlight Spucki

      Im Gegensatz zu Ihnen kann ich von dem Zeugs NIX mehr, aber… zweifeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 14.08.2017 09:24
    Highlight Highlight Wenn wir schon bei "Heiligen" oder oftmals Scheinheiligen sind: Was so alles unter dem Deckmantel der katholischen Kirche steckt, zeigt das Beispiel Irland eindrücklich:

    "Irland befreit sich aus den Klauen der Kirche" (SRF, 13. August 2017)

    https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/irland-befreit-sich-aus-den-klauen-der-kirche
    • Michael Bamberger 15.08.2017 15:19
      Highlight Highlight @ AMU

      Für Ihren Gott scheint die "Kindstötung" im Mutterleib recht unproblematisch zu sein, denn bekanntlich vernichtet Ihr Gott rund 50% aller befruchteten Eizellen durch Spontanaborte.

      Ganz anders als bei so einem Gott, ist es Ihnen als mündiger Bürger aber jederzeit möglich, durch die Lancierung einer Volksinitiative gegen die demokratische Errungenschaft der Fristenlösung, Ihrem Anliegen gebührend Gewicht zu verleihen. Auf was warten Sie?
    • Agnos ~ 16.08.2017 22:18
      Highlight Highlight Fristenlösung ist eine Endlösung für das was unbequem ist, und ausgeschafft wird. Sätze wie: wünsch dir, dass es dich nie gegeben hat, und vergessen hat es abzutreiben, scheint für "Bamberger" wohlklingend zu sein!
  • Bronko 13.08.2017 14:33
    Highlight Highlight Unter dem Strich hat sich Bruder Klaus für Frieden eingesetzt. Das kann man ihm anrechnen. Der Rest ist "Glaubenssache" und lässt nach 600 Jahren viel Interpretationsspielraum offen. Und lässt sich auch dementsprechend gut instrumentalisieren. Wir sind uns zu selten bewusst, wie fest uns die Kirchen immernoch prägen, auch wenn wir uns als aufgeklärt und "frei" betrachten. Wir sind es kaum. Dies denke ich mir auch immer wieder bei Herrn Stamms Artikel, welche ideologisch eindeutig protestantisch geprägt sind. Fundamentale Glaubenssachen zu hinterfragen, das finde ich aber grundsätzlich richtig.
  • rodolofo 13.08.2017 10:45
    Highlight Highlight Das Leben ist oft verwirrend und widersprüchlich.
    Aber es ist doch offensichtlich, warum sowohl Bischof Huonder, als auch Milliardär Blocher in Bruder Klaus ein Vorbild für RICHTIGE Schweizer sehen:
    Ein Öko-Fundi, der ein karges Asketenleben im Walde führt und davon halluziniert, Zwiegespräche mit dem Herrgott zu führen, kommt den Machtmenschen Huonder und Blocher nicht in die Quere!
    Und wären sie nicht schon längst tot, dann hätten die K.Kirche und die EMS-Chemie sich auch noch die vom Gottbesessenen Bruder Klaus verlassene Familie unter den Nagel gerissen, samt Hof, Haustieren und Hausrat...
    • Luca Brasi 13.08.2017 13:31
      Highlight Highlight Bruder Klaus verließ seine Familie im Alter von ca. 50 Jahren. Im 15. Jhdt. war das schon ein Greisenalter und sein Sohn war 20.
      Er hat um seine Entscheidung gekämpft und seine Frau sagte dann zu. Die Ranft liegt nahe des Hofs. Bruder Klaus wäre Leuten wie Blocher ein Dorn im Auge gewesen, da er nicht einfach ein Einsiedler war, sondern immer als Vermittler in Erscheinung trat, wenn man ihn bei Konfliktfällen aufsuchte. Er sorgte für Frieden zwischen Land- und Stadtorten und strebte den Ausgleich zwischen den Parteien an. Etwas, daß ich von Huonder und Blocher praktisch nie gesehen habe.
    • rodolofo 13.08.2017 15:06
      Highlight Highlight Okay, in dem Fall kann ich das, was Bruder Klaus getan hat, akzeptieren.
      Ich spreche ihm hiermit meinen Segen aus.
      Er ruhe in Frieden und lasse sich durch unsere Diskussionen über ihn nicht weiter stören!
      Denn vom Staube kommst Du und zum Staube wirst Du zurückkehren!
      Jessas Maria, drei Vater Unser und fünf Ave Maria's! Sauberkeit ist würdig und recht, aber Staub soll von nun an keine Sünde mehr sein!
      Amen. Gehet hinweg in Frieden!
    • Xi Jinping 18.08.2017 10:07
      Highlight Highlight @AMU
      Wenn man fast nicht trinkt ist man schnell dehydriert... wassss dazu führt dass man halluzinationen haben kann
  • Michael Bamberger 13.08.2017 09:23
    Highlight Highlight @Maracuja

    "Als irrational oder verantwortungslos galt sein Handeln für die damalige Zeit aber nicht."

    Das gehe ich mit Dir einig, aber bedenke bitte, dass z.B. die Sklaverei und/oder die Ketzer-und Hexenverbrennungen und vieles mehr, damals ebenfalls nicht als irrational oder verantwortungslos galten. Was sagt das uns über die heutige Verehrungswürdigkeit bezüglich des familienfeindlichen Handelns jenes irrational mythenumwobenen Eremiten?
    • Valon Behrami 13.08.2017 09:50
      Highlight Highlight Willst du das wirklich vergleichen?
    • Maracuja 13.08.2017 13:11
      Highlight Highlight @Michael

      Gab es nicht bereits unter den Alten Griechen Stimmen, die Sklaverei als naturwidrig ablehnten, während sie z.B. Aristoteles als gerechtfertigt ansah? Gab nicht bereits zu Zeiten der Hexen- und Ketzerverfolgung kritische Stimmen? Während die Rollenverteilung Mann und Frau erst vor kurzem hinterfragt wird. Was wäre, wenn ein Geschäftsmann heute das Geschäft in die Hände der Ehefrau und des ältesten Sohnes legt und sich zum Meditieren zurückzieht? Solange der Geschäftsertrag ausreichend wäre um die Unterhaltszahlungen zu decken, wäre das nicht zwingend ein Fall für KESB wie behauptet.
    • Michael Bamberger 13.08.2017 15:43
      Highlight Highlight @ Maracuja

      Natürlich gab es kritische Stimmen zu den Punkten Deiner Auflistung und selbstverständlich steht dem Geschäftsmann, unter den geschilderten Umständen, eine Phase der "Selbstverwirklichung" zu.

      Die definitive Selbstverabschiedung mit Verantwortlichkeitsentledigung eines Vaters von 10 Kindern hingegen, würdest auch Du - so wie ich Dich kenne - bestimmt nicht gutheissen, und das sogar auch nicht in einer - von Dir als Beispiel erwähnten - Scheidungssituation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lichtler 13.08.2017 07:54
    Highlight Highlight Vom Bruder Klaus kann man halten was man will, was mich nervt ist, dass Blocher und Anhang sich immer wieder traditionelle einverleiben (buurezmorge, schwingen etc.). Ich gehe als linker auch gerne an solche Veranstaltungen weil ich das interessant finde und mag. Werde aber von den Reden immer wieder mit einer politischen und Lebenshaltung vor den Kopf gestoßen die ich gar nicht mag und ich mich dann auch unwohl fühle.
    • Xi Jinping 18.08.2017 10:03
      Highlight Highlight Blocher ist eine Sache...aber den Vitus, ne, das geht ja gar nicht. Solche Leute möchten am Liebsten wieder einen Kreuzzug veranstalten.
    • lichtler 18.08.2017 16:22
      Highlight Highlight Blocher ist bereits auf einem Kreuzzug. Gegen die Linken, Ausländer und Randgruppen.
  • vera.vox 13.08.2017 00:06
    Highlight Highlight Niklaus hat Dorotea nicht verlassen!

    Das ist atheistische Geschichtsfälschung!

    In der Realität ist die Ehe von Bruder Klaus und Dorothea, trotz äusserlicher, irdischer Trennung, im Innern, in ihrem Wesen, eine Einheit geblieben, weil im Leib und im Blut der ganze Christus ist. Der heilige Bund der Ehe ist nicht einfach irgendwie Fleisch von zweien, sondern eben EIN FLEISCH. Mit ihrem Ehekonsens erreichten die beiden ein einmaliges Mass der Vollkommenheit als Diener unserer christlichen Kultur, als Diener der Kirche und als Diener Gottes.
    • Walter Sahli 13.08.2017 10:32
      Highlight Highlight ...und Dorothea so: "Hey Chlöisu, nimmsch de d'Vera grad mit, gäu!"

      Im Ernst, Frau Vox. Arbeit ist Arbeit und die muss vom Fleisch erledigt werden. Zehn Kinder sind viel Arbeit und Klaus' Fleisch war nicht anwesend! Er hat sich schlicht und einfach davor gedrückt.
      Es ist einfach, als Eremit ein Heiliger zu sein. Die wirkliche Herausforderung besteht darin, ein Heiliger im Familienalltag zu sein.
    • rönsger 13.08.2017 10:41
      Highlight Highlight vera, meinst du das jetzt ernst? oder darf ich deinen beitrag als durchaus gelungene religionssatire abhaken?
    • vera.vox 13.08.2017 13:12
      Highlight Highlight @Walter Sahli
      Du hast natürlich vollkommen Recht. Als Eremit ein Heiliger zu sein wäre einfach. Wegen dem Eremit sein ist Bruder Klaus auch nicht ein Heiliger.
      Er ist ein Heiliger, wegen den Wundern die er vollbracht hat.

      @rönsger
      Die Ehe ist ein heiliges Sakrament. Man wird nicht zum Heiligen in dem man Heiliges zerstört oder vor den Satan wirft. Unter den Heiligen gibt es keine Ehebrecher.
      Oder andersrum Ehebrecher können nicht heiliggesprochen werden.
      Hätte Bruder Klaus mit Dorothea gebrochen wäre er nicht heilig. Heilig ist er wegen den Wundern, die er mit Gottes Hilfe vollbracht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 12.08.2017 22:28
    Highlight Highlight Unglaublicher Humor, den Sie da haben, Herr Stamm. Da baut sich vor meinem inneren Auge die Ferienfahrt aus meiner Kindheit auf und immer wieder dieselben Schilder: Letzte Tankstelle vor dem Bergpass. Letzte Tankstelle vor der Grenze. Letzte Tankstelle vor dem Tunnel.
    Und wessen gedenken wir Bruder Klaus? Wegen seines Rücktritts. Ich trete zurück, Dorothea, Nachfolge und so, verstehst du? So geschieht dann das Unglaubliche, er kehrt um: Feuerwerk und grosse Zeichen, Dorothea, verstehst du?
  • Richu 12.08.2017 21:18
    Highlight Highlight Die Aussage von Hugo Stamm entspricht nicht der Wahrheit, Christoph Blocher sei ein Milliardär. Er hat seine Firmen seinen Kindern "abgegeben". So fehlt auf der Liste der Schweizer Milliardäre den Namen von Christoph Blocher. Ein Journalist sollte eigentlich dies wissen und nicht solche Falschaussagen machen!
    Hingegen sind folgende 3 der 4 Blocher Kinder auf der Liste der Schweizer Milliardäre aufgeführt:
    -Rahel Blocher,
    -Magdalena Martullo-Blocher
    -Miriam Blocher
    • phreko 12.08.2017 23:54
      Highlight Highlight Who cares? Familie bleibt Familie.
    • CASSIO 13.08.2017 06:16
      Highlight Highlight Richu, stimmt nicht. Ch. Blocher hat immer betont, dass die Kinder die Anteile jeweils bei ihm abkaufen mussten. Mit Stolz sagte er, sie hätten sich ebenfalls wie er verschulden müssen, um sich die Anteile kaufen zu können. wenn er also verkauft hat, dann ist auch er noch im Besitz einer guten Stange Geld, die er wohl in seine Firma Robinvest eingebracht hat.
    • rönsger 13.08.2017 10:38
      Highlight Highlight also richu, das ist doch augenwischerei: willst du damit sagen, dass blochers villa in wahrheit eine karge, abgeschiedene klause ist, und sich der bruder christoph nur von wasser, wein und brot ernährt? mit solch verzerrten wundergeschichten beginnt in der tat die heldenverklärung. vielleicht reicht es schon bald für ein christoph seelig, und dann ist es für den christoph heilig auch nicht mehr weit; da werden die katholiken in rom für einen protestanten schon mal eine ausnahme machen.
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  • rundumeli 12.08.2017 20:58
    Highlight Highlight musste herr huonder den klaus halt von amtes wegen loben ... und hofft wohl mit dessen unlust am essen auch noch paar veganer ins boot zu locken ... wo ihm doch die lust-igen schäfchen davontraben ;-)
  • Michael Mettler 12.08.2017 17:54
    Highlight Highlight Klaus haut ab. Seine Frau ist eine Arme. Gott vergisst Klaus etwas zu sagen. Klaus isst nichts. Christoph ist ein Fan von Klaus. Christoph hat viel Geld und Klaus hatte wenig. Blocher ist eventuell ein Fan von Klaus. Das Ganze ist verwirrend weil Hugo es nicht nachvollziehen kann. Weil Blocher kommt, kommen auch andere die Hugo nicht gern hat. Huonder und Klaus sind verschieden, darum dürfte er auch nicht kommen. Klaus ist zwar verblendet und lässt seine Frau sitzen. Trotzdem ist er besser als Christoph.
  • Herbert Anneler 12.08.2017 17:51
    Highlight Highlight Es gehört zu Blochers Sendungsbewusstsein (und Schuldbewusstsein?), sich der Symbolik grosser Figuren zu bemächtigen. Aber: Ein Grosser wird er nie - dafür ist sein Geist (nicht seine Intelligenz) zu klein: ein Mitglied der neureichen Geldelite, die sich selber für den Gipfelpunkt der Schöpfubg hält und sich als Ersatzgott andient, wo der (menschliche) Geist auf dem Altar des Materialismus geopfert wurde. Sein "Evangelium": Das Recht des Stärkeren - genau das, was Bruder Klaus so verabscheute, weil dies immer in Krieg mündet statt in inneren und äusseren Frieden. Regt sich Blochers Gewissen?
    • Makatitom 12.08.2017 23:38
      Highlight Highlight Schuldbewusstsein und Gewissensregung? Aber nicht bei Blochers (der Plural ist beabsichtigt)
  • lilie 12.08.2017 16:10
    Highlight Highlight Ich bin nicht katholisch, aber Wikipedia meint, Bruder Klaus habe sich nur von Brot, Wein und Wasser ernährt.

    Das mag ziemlich einseitig sein, klingt aber so, als könnte man davon überleben, vor allem, wenn man bedenkt, dass das damalige Brot bestimmt viel nahrhafter war als das heutige.

    Und dass Bruder Klaus von Politikern verehrt wird, müsste eigentlich sogar naheliegend sein, war doch Bruder Klaus selbst Politiker - als Richter und Ratsherr vor seinem Rückzug in die Einsiedelei, danach als hochgeachteter internationaler politischer Berater.
    • Makatitom 12.08.2017 23:39
      Highlight Highlight Das ist ja das Problem, Klaus war Politiker, Blocher ist Populist
  • zombie woof 12.08.2017 15:25
    Highlight Highlight Die Blocher Jünger haben ihren Chrigel schon lange heilig gesprochen
  • Michael Bamberger 12.08.2017 15:17
    Highlight Highlight @ Maracuja

    Es ging mir lediglich um den m.E. nachvollziehbaren Brückenschlag hin zu einer von jenen Ideologien, welche gewisse Menschen zu irrationalen Handlungen antreiben.
    • Maracuja 12.08.2017 18:52
      Highlight Highlight @Maracuja

      Was die Quelle seines Handels betrifft, liegst du natürlich richtig. Wäre er in eine andere Kultur sozialisiert worden, wäre er vielleicht nie auf die Idee verfallen sich als Einsiedler zurückzuziehen (im Buddhismus vielleicht, im Islam kaum). Sollte er, wie überliefert, mit sich gerungen haben, könnten die von dir zitierten Verse tatsächlich den Ausschlag gegeben haben. Als irrational oder verantwortungslos galt sein Handeln für die damalige Zeit aber nicht.
  • Pasionaria 12.08.2017 15:15
    Highlight Highlight Wie ergözend, die 'zufällig' vereinten rechtsbürgerlich-erzkonservativen Lobprediger für den - wie HST treffend formuliert - 'kauzigen' Bruder zu erleben. Sind sie nicht alle ein einzig Volch von perfiden Heuchlern?
    Nicht zum ersten Mal missbrauchen sie Volksmythen für ihre Zwecke und Botschaften. Selbstverständlich passt der heiligste aller (schein-)heilligen Huonder perfekt dazu.

    Wieviele Parteien sind schon wieder im Organisationskommitee vertreten?
    Bestimmt wird noch ein Puure-Zmorge angeboten.

    Armer 'kauziger' Bruder - das hast Du nun wirklich nicht verdient (oder doch ein weinig?)
    • Helona 13.08.2017 06:39
      Highlight Highlight Mir persönlich ist dieser Bruder Klaus, der seine Frau mit rund 12 Goofen hocken liess und dich in die Wildnis verkrümelte um seiner Verantwortung für seine Erzrugnisse zu entfliehen, sowas von egal! Blocher darf ihn ruhig haben.
    • gelesen 13.08.2017 10:22
      Highlight Highlight Helena
      Er kann ihn haben und in seine Kunstsammlung stellen. In all den Ankern sieht er bestimmt interessant aus. Auch wenn Blocher ihm gegenübersteht, dem kargen, melancholischen, geschnitzten Niklaus Holz (dieser auf dem Einleitungstextbild gefällt mir besonders gut, wer ihn wohl geschnitzt hat?), hat das bestimmt was ganz verzückendes.
      Hoffentlich stürzt, der Niklaus von Flüe, nicht in sich zusammen, wenn ihm Blocher auf die Schultern klopft und ihn mit seinem Stimmorgan bearbeitet und kann da die schöne Aussicht auf den Zürisee geniessen.
      Ob es ihm da wohl gefällt, hm?
    • gelesen 13.08.2017 10:24
      Highlight Highlight sorry,
      Helona, sollte es heissen
  • Oxymora 12.08.2017 15:13
    Highlight Highlight Heute Morgen beim Zeitunglesen:

    Die ganze Familie hat sich krumm und schief gelacht.

    Da war ein Inserat für die öffentliche Gedenkfeier

    600 Jahre Bruder Klaus mit VH und CB drinn.

    Bei allem Politkerethos und aller Religionswissenschaft

    mehr Gegensatz geht wirklich nicht.

    Und nachmittags noch dieser tolle Artikel von Hugo Stamm.

    Immerhin ist Bruder Klaus tot,

    was die Festredner auch predigen, es wird ihn nicht jucken.


  • Raphael Bühlmann 12.08.2017 13:10
    Highlight Highlight Niklaus von Flüe ist ein katholischer Heiliger. Warum soll dann ein katholischer Bischof als Festredner unpassend sein?

    Man sollte langsam begreifen, dass es kein "fundi-katholisch" gibt, nur katholisch. Die Positionen, die gerne mal für Empörung sorgen (keine künstliche Verhütung, Sex nur innerhalb der Ehe, Verbot von Abtreibung etc.) sind für alle KatholikInnen verbindlich, ohne Ausnahmen.
    Ja, auch der liebe Papst Franziskus steht dafür.
    • TheMan 12.08.2017 13:30
      Highlight Highlight Wo steht das: (keine künstliche Verhütung, Sex nur innerhalb der Ehe, Verbot von Abtreibung etc.) dies sei Verbindlich für alle KatholikInnen? Und dies Ohne Ausnnahme? Nichts ist Verbindlich für KatholikInnen genau nichts.
    • satyros 12.08.2017 13:57
      Highlight Highlight @TheMan: Im kanonischen Recht. Wenn die Kirche sagt: "das darfst Du nicht", dann darfst Du das nicht. Sie hat - gottseidank - keine Macht mehr, das ausserhalb ihrer verknöcherten Institution durchzusetzen, aber es bleibt verboten.

      @Raphael Bühlmann: Deine Darstellung der röm.-kath. Kirche ist arg vereinfachend. Innerhalb der Kirche gab es immer verschiedene Strömungen und theologische Ansichten. Während Huonder an seiner Vorstellung einer mittelalterlichen Kirche festhält, sind im Bistum Basel Frauen als Gemeindeleiterinnen eine Selbstverständlichkeit.
    • Raphael Bühlmann 12.08.2017 14:02
      Highlight Highlight http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7A.HTM
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  • äti 12.08.2017 12:29
    Highlight Highlight Das ist wieder einmal sehr sehr gut und treffend geschrieben.

    Die 'kritischen' Kommentare sind zudem echt erheiternd.
    • Michael Mettler 12.08.2017 17:40
      Highlight Highlight @äti: eine fundierte kritik, toll wie du das kannst. Ist dir der job als hugo-fanshop-verantwortlicher zu kopf gestiegen.
    • äti 12.08.2017 19:49
      Highlight Highlight @michael: meins war keine Kritik sondern eine Übersicht. Und auch dein Kommentar ist doch spassig oder täusche ich mich?

      Im ernst, ist es wirklich unmöglich von einer anderen Meinung, als der eigenen, etwas abzugewinnen? Nicht mal ein Lächeln? Ist man so verbockt und stur? Hoffe nicht.
    • Michael Mettler 12.08.2017 21:14
      Highlight Highlight @äti: sorry, wenns eine übersicht war dann sieht es natürlich anders aus.
  • durize 12.08.2017 11:55
    Highlight Highlight
    sorry, aber so einen einseitigen, kurzgegriffenen quatsch habe ich selten gelesen. erstens ist ein direkter personen-vergleich von heute zu damals unstatthaft, es fehlen die fakten der besonderen umstände der zeit und des umfelds. zweitens schliessen sich verehrung oder würdigung einer besonderen person und gegensätzlichkeit nicht aus, im gegenteil. sehr oft werden besondere personen genau deswegen verehrt: weil deren leistung (im direkten vergleich zur eigenen) besonders hoch ist. also, warum hier ins hirnlose stereotype alle-gegen-blocher und alle-gegen-konservativ-katholisches verfallen?
    • Fulehung1950 12.08.2017 21:01
      Highlight Highlight Weil weder das eine (Blocher) noch das andere (KONSERVATIV-katholisch) gut für die Schweiz ist?
  • Maria B. 12.08.2017 11:35
    Highlight Highlight Mag ja sein, dass Blocher und die Seinen wenig mit der Bedürfnislosigkeit unseres Nationalheiligen gemeinsam haben, auch wenn es naturgemäss eher die Bürgerlichen als die Linken sind, welche ihn diesen Monat vor Ort mittels eines Volksfestes ehren werden.

    Etwas gar schnoddrig aber Stamms Behauptung:

    "Vor 600 Jahren hatte er die Nase voll. So gestrichen voll, dass er seiner Frau Dorothea und den zehn Kindern verkündete, sie zu verlassen. Knall auf Fall."

    Wie man aus der Geschichtsschreibung weiss, hat er es sich nicht leicht gemacht und seine Frau (die einverstanden war) um Erlaubnis gebeten
    • Higugma 12.08.2017 16:07
      Highlight Highlight Das ist richtig. Aber ernsthafte Recherche ist dem guten Herrn Stamm wohl zu aufwändig. Vielleicht sollte ich auch "Experte" werden.
  • satyros 12.08.2017 11:30
    Highlight Highlight Mit dem zweiten Teil des Texts bin ich äusserst einverstanden. Ich finde allerdings, der Mythos vom Familie im Stich lassen bedarf der Ergänzung: Sein ältester Sohn war 20 Jahre alt, als Klaus fortging. Er selbst war 50. In dieser Zeit war das ein alter Mann, der sich wohl langsam auf den Altenteil zurückgezogen hätte und die Bewirtschaftung des Hofs seinem Sohn überlassen hätte. Gemäss der Überlieferung hat er stark mit sich gerungen und der Anstoss, seinem inneren Drang zu folgen kam von seiner Frau. Seine "abgeschiedene Einsiedelei" ist 10 Minuten Fussweg vom Wohnhaus der Familie entfernt.
    • paraglidify 12.08.2017 23:05
      Highlight Highlight Wäre noch zu ergänzen, dass Bruder Klaus resp. Niklaus von Flüe für damalige Verhältnisse alles andere als ein armer Bauer war. Er galt als Grossgrundbesitzer und gehörte damit zur reichen "Elite". Vielleicht noch dies: es war nicht Bruder Klaus' ursprünglicher Plan in den Ranft zu gehen. Gemäss Forschung führte ihn sein Weg zunächst nach Liestal BL wo er aufgrund einer Vision umkehrte und sich im Ranft niederliess (dieser war deutlich abgeschiedener als heute, gab es doch keinen ausgebauten Weg hinunter). Da er eine öffentliche Person war, ist seine Geschichte äusserst gut dokumentiert.
  • CASSIO 12.08.2017 11:01
    Highlight Highlight Besser kann man es nicht beschreiben.
  • Patrick Lang 12.08.2017 10:48
    Highlight Highlight ... "der andere ist fast schon süchtig nach Öffentlichkeit und Anerkennung". Das scheint mir jetzt aber auch auf Sie, Herr Stamm an dieser Stelle zuzutreffen. Ihre Auslassungen über Niklaus von Flüe sind banal. Die Entcheidung zu seinem Rückzug wurde von seiner Familie durchaus mitgetragen, der Hof lief auch ohne ihn gut organisiert und erfolgreich. – Dass auch die Linke nicht von Klaus lassen kann, ist echli armseelig, ganz ebenso wie die Vereinnahmung durch unsere "Nationalen Leader".
    • Pasionaria 12.08.2017 15:24
      Highlight Highlight Patrick Lang

      ... "der andere ist fast schon süchtig nach Öffentlichkeit und Anerkennung". 'Das scheint mir jetzt aber auch auf Sie, Herr Stamm an dieser Stelle zuzutreffen.'
      Wie bitte, wie kommen Sie denn darauf - bitte um Beispiele!

      "Dass auch die Linke nicht von Klaus lassen kann, ist echli armseelig, ganz ebenso wie die Vereinnahmung durch unsere "Nationalen Leader".
      Bitte auch da Beispiele. Oder meinten Sie > Nationale Selbstdarsteller?

      Entschuldigen Sie die Frage: Haben Sie das alles nüchtern geschrieben?


    • Patrick Lang 12.08.2017 19:36
      Highlight Highlight Herr Stamm wiederholt hier nur die Bemerkungen von Frau Monika Stocker, die sie im Tagi durchgegeben hat, und die sind aufgrund der Quellenlage zur Familiengeschichte und -konstellation von Herrn Niklaus von der Flüe und seiner Frau und seinen Kindern nicht statthaft. Das Zitat "der Andere" stammt von Herrn Stamm – sind Sie selber gerade nüchtern oder sehen Sie nur was gerade durch den Sehschlitz passt ???
  • adigue 12.08.2017 10:26
    Highlight Highlight sehr geehrter herr stamm
    spannend, was sie so zusammenschreiben. es scheint, als fehlte ihnen für die heutige rubrik ein geeignetes thema, so weit hergeholt sind ihre thesen. aber eben: so wie jeder christ bei ihnen als fundi gilt, so klar ist auch, dass sie auf blocher rumreiten. schade.
    • satyros 12.08.2017 13:44
      Highlight Highlight Dieses Mal sinds die konservativen Katholiken, die aus ihren Löchern gekrochen kommen.
    • Valon Behrami 12.08.2017 14:13
      Highlight Highlight Findest du alle Artikel von Hugo Stamm gut?
    • adigue 12.08.2017 14:56
      Highlight Highlight @kleiner_schurke
      ich finde es etwa gleich abgedroschen wie das ewige Gerede/Geschreibe von Herrn Stamm gegen die gesammten Freikirchler (en gros), die in jedem Artikel vorkommende Pauschalisierung von "Fundis" (was für eine unsachliche despektierliche Aussage) und das Hochjubeln seiner Artikel, hauptsache gegen Kirche, Bibel und Rechte... alles sooo Mainstream
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 12.08.2017 09:36
    Highlight Highlight Da trifft der Spruch aus dem Zeichentrickfilm "Dschungelbuch" voll zu: keine Feier ohne Geier. Huonder und Blocher wollen halt etwas von der Bekanntheit von Bruder Klaus zehren. Ersterer weil ihm die Mitglieder entweder davon laufen oder ihn nicht ernstnehmen. Letzterer weil er hofft, dass die svp in den katholischen Kantonen dadurch auf Kosten der cvp Wähler gewinnt.
  • Sillum 12.08.2017 09:25
    Highlight Highlight Der christliche Überzeichnung eines Nichtgläubigen fehlt noch ein Nachsatz. Vielleicht sollte Stamm erwähnen, dass die Verurteilung, die Verunglimpfungen und die abschätzigen Bemerkungen von Andersdenkenden auch nicht gerade hehre Absichten bezeugen. Und ja, die Frau von Bruder Klaus muss die Heldin sein. Alles andere wäre weder Mainstream noch linkspopulistisch.
    • Hugo Stamm 12.08.2017 10:00
      Highlight Highlight @ Sillum

      Bruder Klaus war sicher eine interessante Figur und wohl auch eine Persönklichkeit. Er litt aber zweifelsohne unter einer religiösen Verblendung. Das wäre kein Impulsbeitrag in diesem Blog wert, doch wenn nun eine kritiklose Heldenverehrung losbricht, ist es wichtig, auch die andere Seite zu zeigen.
    • Mia Mey 12.08.2017 10:35
      Highlight Highlight Litt Bruder Klaus nicht auch unter Depressionen? Könnte seine Familie nicht auch froh gewesen sein, dass der Schwemütige Mann sich zurück zog? Den heiligen Status verdient er bei mir auch nicht.
    • Luca Brasi 12.08.2017 11:11
      Highlight Highlight @Hugo Stamm: Bevor er zur "Verblendung" gefunden hat (für Sie ist ja jeder, der an etwas Übernatürliches glaubt, gleich verblendet) kämpfte er als Söldner in den Schlachten der Eidgenossen. Gott sei dank hat er einen anderen Weg im Leben gefunden und sich der Askese gewidmet und ein offenes Ohr für die Menschen gehabt, die seinen Rat gesucht haben und dadurch Konflikte gelöst haben. Aber in Ihrer Welt sind ja alle Religiösen Idioten, Herr Stamm. Das könnte man auch atheistisch verblendet nennen. Es darf nicht sein, dass Gläubige irgendeinen positiven Beitrag in der Gesellschaft leisten, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 12.08.2017 09:11
    Highlight Highlight Mit verblendetem Kadavergehorsam hat Bruder Klaus dem egozentrischen und menschenverachtenden Gebot des biblischen Wanderpredigers Folge geleistet:

    "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lk 14,26-27)

    und:

    „Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen.“ (Mt 19,29)

    • Maracuja 12.08.2017 09:30
      Highlight Highlight @Michael

      War Bruder Klaus zum Zeitpunkt seines Rückzugs von der Familie nicht bereits 50 und der älteste Sohn bereits 20, also fähig den Hof zu führen? Heutzutage billigt man Menschen doch zu, sich nach der Familiephase selbst zu verwirklichen. Die Art, wie er das tat, mag für uns komisch anmuten, aber angesichts aktueller Scheidungsraten finde ich den Vorwurf, er hätte die Familie verlassen etwas komisch. Zudem war er m.W. wohlhabender Bauer und liess die Familie nicht im Elend zurück.
    • Hugo Stamm 12.08.2017 09:54
      Highlight Highlight @Maracuja

      Bruder Klaus mutete seinem Sohn zu, die Rolle des Ernährers zu übernehmen. Er bürdetete ihm eine riesige Verantwortung auf und nahm ihm die Freiheit, selbst über sein Leben zu entscheiden. Diese Freiheit nahm sich Niklaus hingegen rücksichtslos heraus. Ausserdem trug er nichts mehr zum Unterhalt der 11 Menschen bei, die er als Vater eigentlich lieben sollte. (Heute würde die Kesb einschreiten.) Am schlimmsten aber: Er nahm den 10 Kindern den Vater weg. Bei Scheidungen bleibt in aller Regel ein enger Kontakt der Kinder zu beiden Elternteilen.
    • TheMan 12.08.2017 11:16
      Highlight Highlight Ach Herr Stamm. Sie vergessen, Früher hat immer der Erstgeborene den Hof geerbt. Ob er wollte oder nicht. Heute ists das gleiche. Der Erstgeborene Erbt den Hof. Wen er nicht möcht, und ein anderes Familienmitglied den Hof haben möchte, verpachten der Erstgeborene den Hof an Ihn. Und der Erstgeborene wird immer an Seine Aufgabe herangeführt. Dieser 20ig Jährige wusste als genauY was er tun musste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 12.08.2017 09:01
    Highlight Highlight Ich bin nicht so überzeugt, ob ihr Blocher richtig einschätzt. Er ist reich, ja, aber er protzt nicht. Gemäss eigenen Angabem sucht er auch nicht das Rampenlicht, sondern tut, was getan werden muss, weil es sonst niemand tut. Er fühlt sich wie Bruder Klaus einem höheren Auftrag verflichtet und widmet sich diesem wie kein anderer.
    • Luca Brasi 12.08.2017 09:17
      Highlight Highlight "Gemäss eigenen Angaben". Gemäss eigenen Angaben ist auch Donald Trump der "demütigste Präsident aller Zeiten". Blocher sucht und suchte nie die grosse Bühne in der Politik? Come on!
      Er ist jetzt sicher nicht der absolute Protzer, da dies seine schweizerisch protestantische Erziehung wohl verbietet ("Mä hätts, aber zeigts nöd").
      Er widmet sich "dem Auftrag" (was auch immer darunter verstanden werden soll) und sammelt nebenbei auch noch teure Schweizer Gemälde. Weiss jetzt nicht wieviele Bilder und Kunst der Bruder Klaus in der Flüeli-Ranft hatte...
    • undduso 12.08.2017 09:18
      Highlight Highlight Mit dem Argument "tun was getsn werden muss", könnte man ziemlich alles rechtfertigen.
      Zum Beispiel kann ein Attentäter sagen, dass er tut was getan werden muss. Ist es deshalb richtig, unterstützenswert oder gar verehrenswert? Das hängt immer vom Weltbild der Person ab, die sich diese Fragen stellt.
      Ein SVP'ler sieht in dem was Blocher tut, das was getan werden muss, während ein SP'ler das wohl ähnlicher sieht wie Stamm.
      Den eigenen Aussagen über sich selbst ist schenke ich bei Politikern keinen Glauben. Da versucht sich jeder in das Licht zu rücken, in dem ihn die Wähler sehen wollen.
    • Alienus 12.08.2017 14:28
      Highlight Highlight Kronrod

      „Gemäss eigenen Angabem sucht er auch nicht das Rampenlicht, sondern tut, was getan werden muss, weil es sonst niemand tut.“

      Solche Sprüche haben die Nationalsozialisten auch geklopft .... danach gehandelt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 12.08.2017 08:49
    Highlight Highlight Finde die Einleitung einfach schlecht. Bruder Klaus hatte die Nase nicht voll, er war in einem seeligem Zustand.
    • neckslinger 12.08.2017 09:40
      Highlight Highlight Darf ich deinen Jahrgang wissen? Und den Namen des Schreibers dieser Übermittlung? Denn ich gehe davon aus dass du nicht zugegen warst...

      Ich will nicht das Gegenteil behaupten, aber so eine Aussage ist aus meiner Sicht, reine Spekulation. Angesichts der Tatsache dass die Kirche auch eine Propagandamaschine war, das "ist" lass ich jetzt mal im Raum stehen.
    • Hades69 12.08.2017 10:24
      Highlight Highlight Natürlich war ich nicht anwesend. Ich benutze einfach meinen Menschenverstand. Wenn jemand 15 Jahre für sich allein lebt und die tiefgründige Wahrheit des Lebens studiert, dann geht das nicht mit einer vollen Nase..
  • Luca Brasi 12.08.2017 08:49
    Highlight Highlight Man hätte auch noch erwähnen können, dass Bruder Klaus durch seine Mediationsfunktion das Stanser Verkommnis bewerkstelligte und Stadt- und Landorte der Eidgenossenschaft zu einem friedlichen Zusammenleben überzeugte und so den Erhalt der Eidgenossenschaft erhalten hat. Das rechnen Historiker ihm an.
    So gesehen war sein Einsiedlerleben zu jener Zeit bedeutend, damit seine Frau und Kinder nicht die Schrecken des Krieges erdulden mussten. Es bräuchte mehr Leute wie Bruder Klaus, die vor Eskalationen warnen, ob jetzt religiös oder nicht.
    Blocher und Huonder gehören nicht zu diesem Schlag Mensch.
  • Boogie Lakeland 12.08.2017 08:48
    Highlight Highlight Er soll ja ein überlegter und vorausschauender Ratgeber gewesen sein der sich selbst nicht ins Zentrum gestellt hat.
    Solche Figuren würden unser politischen Landschaft (eigentlich der ganzen Welt) ziemlich gut tun.
    • Makatitom 12.08.2017 11:20
      Highlight Highlight Ja, das stimmt. Aber wieso da ausgerechnet Blocher und Huonder reden müssen, ist doch etwas seltsam. Der einte "züchtet" Figuren wie Mörgeli, Köppels, Amstutz, Brunner und Co und seine Politik, die er auch der Partei aufdrückt, läuft immer auf ein "Wir gegen Die" hinaus, also auf eine Spaltung. Und der andere würde Homosexuelle und Nicht-Katholen am Liebsten steinigen
    • Boogie Lakeland 12.08.2017 11:35
      Highlight Highlight Absolut einverstanden mit Dir. Keiner der zwei Herren hat auch nur annähernd einen staatsmännischen Touch.
      Eigentlich tragisch bei den Ämtern die sie inne haben (oder hatten)

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