China
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Unruheregion

Tote und Verletzte durch Anschlag in Nordwestchina

22.05.14, 04:11 22.05.14, 04:32

Bei einem Anschlag in Ürümqi, der Hauptstadt der nordwestchinesischen Unruheregion Xinjiang, hat es Tote und Verletzte gegeben. Die genaue Zahl der Opfer sei noch nicht bekannt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. 

Zwei Geländewagen seien in die Menschen auf einem morgendlichen Markt nahe des Volksparkes gefahren. Auch seien Sprengsätze aus den Wagen geworfen worden. Eines der Fahrzeuge sei auf dem Markt explodiert. Augenzeuge hörten mehrere Explosionen. 

Auf Bildern im Internet waren Menschen blutend auf dem Boden liegend zu sehen. Ihre Gemüsestände waren offenbar von der Wucht der Explosionen umgeworfen worden, während im Hintergrund ein Feuer zu sehen war. Auch stieg dichter Rauch hoch. 

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Erst im April hatte es auf einem Bahnhof in Ürümqi einen schweren Anschlag gegeben. Bei der Bomben- und Messerattacke waren drei Menschen getötet und 79 Menschen verletzt worden. 

Die Behörden beschuldigen uigurische Separatisten in der Region des Terrorismus. Wegen der Spannungen zwischen der muslimischen Minderheit der Uiguren und den Han-Chinesen gilt Xinjiang seit langem als Unruheherd. (sda/dpa) 



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Think Different»? Von wegen! Apple macht Bückling vor China

Zuerst die «New York Times», jetzt VPN-Dienste, die anonymes Surfen im Netz erlauben: Apple schmeisst weitere Apps aus dem chinesischen App Store, die der Regierung in Peking nicht gefallen.

Apple hat VPN-Apps aus seinem chinesischen App Store gelöscht, mit denen die strengen Internet-Sperren des Landes bisher umgangen werden konnten. Chinesen konnten so beispielsweise News auf westlichen Webseiten lesen.

ExpressVPN, einer der Anbieter der so genannten VPN-Tunnel, teilte in einer Stellungnahme mit, dass Apple die Software entfernt habe, weil sie gegen chinesische Gesetze verstosse. Auch die populäre Tunnel-App VyprVPN war am Sonntag nicht mehr in Apples China-Angebot verfügbar.

Apple …

Artikel lesen