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Das neue Startmenü von Windows 10. Bild: EPA/MICROSOFT

Das Startmenü ist zurück

So kannst du Windows 10 gratis ausprobieren – und das kann das neue Windows

Seit wenigen Tagen ist die zweite Vorabversion von Windows 10 verfügbar. Wir erklären, wie man sie bekommt, welche neuen Funktionen man ausprobieren sollte – und wie man Cortana zum Sprechen bringt. 

29.01.15, 08:48 29.01.15, 09:06

Ein Artikel von

Mit einer Präsentation am Firmensitz nahe Seattle läutete Microsoft vor wenigen Tagen die zweite Runde des öffentlichen Tests von Windows 10 ein. War die erste Vorschauversion des PC-Betriebssystems noch ganz auf die Bedürfnisse von betrieblichen Anwendern zugeschnitten, soll das jüngste Update auch Privatanwender zufriedenstellen. 

Wie schon ihr Vorgänger ist auch die neue Vorschauversion von Windows 10 grundsätzlich für jedermann verfügbar. Um sie aber tatsächlich laden zu können, muss man sich für Microsofts Windows Insider Program registrieren. Ein Vorgang, der schnell erledigt und zudem kostenlos ist. 

Im Anschluss lässt sich Windows 10 - aktuell ist die Build-Nr. 9926 - entweder herunterladen oder direkt über die Windows-Update-Funktion installieren. Die Download-Variante bietet die Möglichkeit, die Software auf mehreren PC oder Notebooks zu installieren, nachdem man sie auf einen startfähigen USB-Stick kopiert oder auf eine DVD gebrannt hat. Die Downloads sind je nach Variante drei Gigabyte (32-Bit-Version) beziehungsweise knapp vier Gigabyte (64-Bit-Version) gross. 

Was Windows 10 schon kann – und was noch nicht

Das sollte ein PC für Windows 10 mitbringen 

Anwender, die bereits die erste Vorabversion von Windows 10 nutzen, haben es dabei leichter. Sie können die neue Version einfach mithilfe der Update-Funktion des Betriebssystems einspielen. 

Vor der Installation sollte man prüfen, ob der jeweilige PC auch die Systemvoraussetzungen erfüllt, die Microsoft für Windows 10 vorgibt. Sonderlich hoch sind diese nicht: Schon mit einem 1-GHz-Prozessor, einem Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte Festplattenplatz soll das System rund laufen, die 64-Bit-Variante braucht zwei Gigabyte Speicher. Der Monitor sollte mindestens 1024 mal 768 Bildpunkte anzeigen, was für die meisten Systeme kein Problem sein sollte. 

Funktioniert nicht auf allen Microsoft-Tablets 

Um das System über Windows 7 oder Windows 8.1 installieren zu können, sollte man vor dem Upgrade auf Windows 10 zudem die jeweils aktuellen Servicepacks installieren. Mithilfe der Windows-Update-Funktion lässt sich das weitgehend automatisiert erledigen. 

Grundsätzlich sind laut Microsoft alle Computer geeignet, auf denen jetzt Windows 7 oder Windows 8.1 läuft. Rechner mit Windows RT 8.1, dazu gehören auch Microsofts Surface-RT-Tablets, laufen jedoch nicht mit der Vorschauversion. 

So können Sie Cortana ausprobieren 

Ist Windows 10 installiert, werden viele Anwender eine Enttäuschung erleben, wenn sie versuchen, Cortana aufzurufen. Cortana ist Microsofts sprachgesteuerte Assistenzfunktion, im Grunde so etwas wie Apples Siri. Bisher lief sie nur auf Windows-Smartphones. Mit der aktuellen Version baut Microsoft die Technik auch in sein Desktop-Betriebssystem ein. 

Cortana ermöglicht es, dem Computer per Sprache Befehle zu erteilen. Um das klarzustellen: Komplett bedienen kann man den Rechner so nicht. Vielmehr ist Cortana dazu da, Suchanfragen entgegenzunehmen, Termine in den Kalender einzutragen und ähnliches. Eine deutsche Version gibt es leider bisher nicht. 

Um Cortana trotzdem ausprobieren zu können, genügen ein paar kleine Änderungen an einem deutschen Windows 10. In den Einstellungen für Zeit & Sprache muss man Land oder Region von Deutschland auf Vereinigte Staaten ändern. 

Danach muss bei Sprachen Englisch (United States) hinzufügt werden. Mit einem Mausklick auf Englisch (United States) holt man dann einige Optionen hervor, von denen man Als primär festlegen auswählt. Nach dem nächsten Neustart meldet sich das Betriebssystem dann in englischer Sprache und mit einer funktionsfähigen Cortana. Der merkt man allerdings oft noch an, dass sie glaubt, auf einem Smartphone zu laufen. 

Bisher keine Probleme 

Dringend zu empfehlen ist es, die Technical Preview nicht auf einem Rechner zu installieren, den man zur täglichen Arbeit, für die Schule oder für den Beruf braucht. Zu groß ist die Gefahr, dass ein verborgener Fehler in der Vorabsoftware das System lahmlegt oder wichtige Daten löscht. Sicherer ist es, beispielsweise einen ausrangierten PC oder einen Zweit-PC zu verwenden. 

Windows-Chef Joe Belfiore erklärt das neue Windows 10 für PCs, Tablets und Smartphones. video: youtube/microsoft

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fishware 29.01.2015 10:45
    Highlight Noch als Zusatzinfo:
    Bei Windows 10 wird grossflächig ALLES geloggt und entsprechend ausgewertet... Also Vorsicht mit sensitiven Daten/Vorgängen!
    6 15 Melden
    • tower204 29.01.2015 11:41
      Highlight fishware bei der Technical Preview Version ist das Richtig. Bei der Version wird wohl kaum einer Sensible Daten Hochladen.
      Ist Aber bei der finale Version nicht mehr der Fall.
      Microsoft wert sich seit Monaten dagegen die Daten aus Europa an die US Regierung weiter zu Leiten. Es Gab schon ein Urteil das Microsoft verpflichtet die Daten auszuliefern. Microsoft hat aber das Urteil weiter gezogen, aus Europa kommt keine Unterstützung für Microsoft.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.01.2015 12:12
      Highlight So ein Mist.

      Bei Windows 10 Technical Preview werden Fehler geloggt. Damit die Fehler verständlich und nachvollziehbar sind, wird in der Technical Preview zusätzliches geloggt. Dies ist für eine Alpha/Beta Version absolut normal, da der Hersteller damit ja in einem realen Umfeld testen will, ob alles mögliche funktioniert.

      Verbreiten Sie bitte keine Falschmeldungen. Sie sind wohl ein Fan von Verschwörungstheorien!
      18 1 Melden

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