Ebola

Kampf gegen Ebola

Liberia will seine Schulen wieder öffnen

06.01.15, 01:28

Ein halbes Jahr nach ihrer Schliessung wegen der Ebola-Epidemie sollen die Schulen im westafrikanischen Liberia im Februar wieder für den Unterricht öffnen. Alle Schulen sollten die notwendigen Massnahmen ergreifen, um zum nächsten Schuljahr, das im Februar beginnt, ihren Betrieb wieder aufzunehmen.

Alle Schulen müssten mit gechlortem Wasser und Fieberthermometern ausgestattet sein und die vom Gesundheitsministerium geforderten Massnahmen zur Vorbeugung von Ebola-Fällen ergreifen, hiess es in einer Mitteilung des Bildungsministeriums, die am Montag im Radio verlesen wurde.

Ein Plakat mit Informationen darüber, wie man sich Verhalten soll im Kampf gegen Ebola.  Bild: STRINGER/REUTERS

Staatschefin Ellen Johnson Sirleaf hatte sich am 30. Juli wegen der Ebola-Epidemie gezwungen gesehen, alle Schulen zu schliessen. Durch die Infektionskrankheit sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Montag in Westafrika 8153 Menschen ums Leben gekommen.

Liberia hat mit 3471 Toten die meisten Opfer zu beklagen. In den vergangenen Wochen war die Zahl der Neuansteckungen in Liberia aber stetig zurückgegangen. Mittlerweile hat Sierra Leone Liberia als das Land mit den höchsten Infektionszahlen abgelöst. (sda/afp)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tumulte in Liberia

Sturm auf Ebola-Klinik – Infizierte Patienten fliehen 

In Liberias Hauptstadt Monrovia hat eine aufgebrachte Menschenmenge eine Quarantäne-Station für Ebola-Patienten gestürmt. Infizierte Patienten flohen. Die Behörden befürchten nun eine weitere Ausbreitung des Virus. 

Aufregung in Liberias Hauptstadt Monrovia: 17 Ebola-Patienten sind von einer Quarantäne-Station geflohen. Sie hätten das zu einer Klinik umfunktionierte Schulgebäude in einem Armenviertel der Hauptstadt Monrovia am Samstagabend verlassen – mit Hilfe von aufgebrachten Bürgern, die zuvor in die Klinik eingedrungen seien. Das berichtete die Zeitung «Front Page Africa» am Sonntag. Unter den Patienten befänden sich bestätigte Fälle und Verdachtsfälle, hiess es. 

Der Slum West Point, in …

Artikel lesen