International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06133276 Police and military officers set up a security perimeter near the site where six soldiers of the anti-terrorism Sentinelle operation were hit by a car in Levallois-Perret, near Paris, France, 09 August 2017. According to media reports, six soldiers were injured, two seriously, in what is being described as a 'deliberate attack' by Levallois-Perret mayor Patrick Balkany. A manhunt is underway for the perpetrator of the attack..  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Die Umgebung ist von der Polizei abgeriegelt worden. Die Fahndung nach dem Fahrzeug laufe. Es soll sich um einen dunklen BMW handeln. Bild: EPA/EPA

Auto rast in Paris absichtlich in Soldaten ++ 6 Verletzte ++ Verdächtiger gefasst



Im Pariser Vorort Levallois-Perret hat am Mittwochmorgen ein Unbekannter patrouillierende Soldaten mit einem Auto angefahren. Laut Polizei gab es sechs Verletzte, darunter zwei Schwerverletzte. Die Tat sei absichtlich begangen worden, hiess es. Der Fahrer konnte demnach mit seinem Wagen fliehen.

Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Sie habe eine Untersuchung wegen versuchten Mordes an Amtspersonen in Verbindung mit einem Terrorvorhaben eröffnet, teilte die Behörde mit.

Verdächtiger gefasst

Die französische Polizei hat nach der Autoattacke auf Soldaten nahe Paris einen Verdächtigen festgenommen. Das mutmassliche Tatfahrzeug sei auf einer Autobahn gestoppt worden, verlautete am Mittwoch aus Ermittlerkreisen. Der Fahrer wurde durch Polizeischüsse verletzt.

Bei dem 1980 geborenen Festgenommenen handle es sich mutmasslich um den Täter, hiess es aus Justizkreisen. «Er war im gesuchten Auto und hat versucht zu fliehen.» Gestoppt wurde das Fahrzeug auf einer Autobahn in Richtung der nordfranzösischen Stadt Calais.

Die Soldaten wurden vor einer Kaserne im Zentrum von Levallois angefahren, wie der Bürgermeister Patrick Balkany im Fernsehsender BFM-TV sagte. Das Auto sei «sehr schnell» auf die Soldaten zugerast, als diese aus der Kaserne gekommen seien. 

Der Vorfall ereignete sich im Pariser Vorort Levallois-Perret. googlemaps

Es war Absicht

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP sind sich die Behörden sicher, dass der Unbekannte absichtlich in die Gruppe gefahren sei. Auch der Bürgermeister des nordwestlich von Paris gelegenen Vorortes erklärte der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, er habe «keinen Zweifel», dass es sich um eine bewusste Tat gehandelt habe.

Laut französischen Medienberichten sollen die betroffenen Militärs Teil der Anti-Terror-Operation Sentinelle sein, die in vielen französischen Städten patrouilliert. Französische Sicherheitskräfte waren schon mehrfach Ziel von Anschlägen, im April wurde ein Polizist auf den Pariser Champs-Élysées erschossen. (whr/sda/dpa)

Mehr folgt in Kürze.

Aktuelle Polizeibilder

Abonniere unseren Newsletter

14
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 09.08.2017 12:28
    Highlight Highlight Bitte auch hier einen tendenziösen Armee-Titel wählen, nicht nur in der Schweiz... Zum Beispiel "Soldaten standen im Weg - Unfall eines
    Zivilfahrzeugs". Oder: "Soldaten stehen nur herum und werden angefahren".

    Seht ihr mal, wie geschmacklos das ist!
  • dommen 09.08.2017 12:09
    Highlight Highlight Ich finde es in diesem Zusammenhang gut, von "Vorfall" zu reden, und nicht von "Terroranschlag" (auch wenn es mutmasslich darauf hinauslaufen wird). Auch wenn es sich komisch anhört, sollten Diese im den Medien nicht mehr Wert sein als eine Randnotiz aus Seite 10. Das Präventionspotential ist vermutlich beträchtlich, wenn man den (potentiellen) Tätern die Möglichkeit der ehrenhaften Selbstinszenierung entzieht...
    • dommen 09.08.2017 18:02
      Highlight Highlight Ja schon. Aber wenn man anschliessend wochenlang darüber berichtet und die Täter sozusagen ins Rampenlicht zerrt, stachelt man dadurch eher andere zur Nachahmung an.
  • gianny1 09.08.2017 09:39
    Highlight Highlight Einen Vorfall? Ich würde das Terroranschlag nennen!
    • reconquista's creed 09.08.2017 09:58
      Highlight Highlight Falls das wichtig ist, würde ich empfehlen mal bei blick.ch zu schauen, vielleicht schreiben die ja "Terroranschlag".
    • SemperFi 09.08.2017 10:06
      Highlight Highlight @gianny1: Solang auch die französische Polizei von einem Vorfall spricht, interessiert es eigentlich niemanden, wie Sie das nennen möchten.

      https://twitter.com/prefpolice
    • Mia_san_mia 09.08.2017 12:11
      Highlight Highlight Das ist so Gianny 👍
    Weitere Antworten anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article