International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Local residents try to save melon-headed dolphins stranded on the coast in Hokota, northeast of Tokyo, in this photo taken by Kyodo April 10, 2015. Over a hundred dolphins were stranded on the coast on Friday, local media reported. Mandatory credit REUTERS/Kyodo   TPX IMAGES OF THE DAY

ATTENTION EDITORS - FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. MANDATORY CREDIT. JAPAN OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN JAPAN.

Der Anblick der verendeten Delphine hat bei vielen Japanern grosse Angst vor einem Erdbeben ausgelöst Bild: KYODO/REUTERS

Verendete Delfine lösen in Japan Angst vor zweitem Fukushima aus: «Kommt das nächste? Seid bereit für ein Erdbeben»

Eine Massenstrandung von mehr als 150 Breitschnabeldelfinen hat in Japan Angst vor einem neuen Erdbeben ausgelöst. Im Internet häuften sich am Samstag Kommentare, die an einen ähnlichen Vorfall kurz vor der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe 2011 erinnerten.

«Kommt das nächste? Seid bereit für ein Erdbeben», hiess es in einem Eintrag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Ein anderer Nutzer warnte mit Blick auf die Delfine vor einem «grossen» Erdbeben am Sonntag. Behördenvertreter betonten jedoch, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis für einen solchen Zusammenhang gebe.

Angst vor Erdbeben wegen gestrandeter Delfine in Japan

Wissenschaftler obduzierten am Samstag die Kadaver von 156 Breitschnabeldelfinen, die am Tag zuvor an zwei Stränden der japanischen Pazifikküste entdeckt worden waren. Tadasu Yamada vom Nationalmuseum für Naturwissenschaften in Tokio sagte dem Sender NHK, bislang sei völlig unklar, warum die Tiere verendet seien. Anzeichen für Krankheiten wie Krebs seien nicht entdeckt worden.

Breitschnabeldelfine leben normalerweise im tiefen Ozean. Im März 2011 waren schon einmal 50 von ihnen an einem Küstenabschnitt ganz in der Nähe gestrandet - sechs Tage später war Japan von einem verheerenden Erdbeben und einem Tsunami heimgesucht worden.

Durch die Katastrophe wurde auch das Atomkraftwerk Fukushima schwer beschädigt, in einigen Reaktorblöcken kam es zur Kernschmelze.

Play Icon

Es war nicht das erste Mal, das vor einem starken Erdbeben eine Massenstrandung von Meeressäugern beobachtet wurde. So waren im Februar 2011 an einem Strand in Neuseeland mehr als hundert Grindwale gestrandet - zwei Tage später wurde die Südinsel von einem schweren Erdbeben erschüttert, das die Stadt Christchurch zerstörte. (sda/afp)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Erschütternde Bilder aus Indonesien – toter Wal hat 1000 Plastik-Stücke in seinem Magen

An der Küste Indonesiens soll ein toter Wal mit knapp sechs Kilogramm Plastik im Magen angespült worden sein. Unter anderem seien 115 Plastikbecher, 25 Plastiktüten und mehr als 1000 weitere Plastikteile gefunden worden. Auch zwei Flip-Flops sollen sich im Magen des Säugers befunden haben. 

Das berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf den Nationalpark Wakatobi. Demnach wurde das Tier am Montag gefunden.

Noch sei die Todesursache des Pottwals nicht geklärt, sagte Dwi Supatri von WWF. …

Artikel lesen
Link to Article