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Nordkorea nimmt US-Studenten wegen «feindlicher Aktivitäten» fest

22.01.16, 11:24 22.01.16, 11:37

Nordkorea hat einen US-Studenten festgenommen, dem «feindliche Aktivitäten» vorgeworfen werden. Der junge Mann sei mit einem Touristenvisum eingereist, um die «Fundamente der Einheit» des Landes zu erschüttern, meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag.

Dabei habe der Student von der Universität von Virginia «unter der Führung der US-Regierung» gehandelt. Weitere Details wurden nicht genannt.

Wo ist Kim Jong Un?
Bild: EPA KCNA

Unter dem Vorwurf der «feindlichen Aktivitäten» wurden in der Vergangenheit zahlreiche Ausländer in Nordkorea inhaftiert. Wenn es zu einem Prozess kommt, versucht Pjöngjang, die Beschuldigten zu öffentlichen Geständnissen zu bringen. Sie können dafür im weiteren Verlauf des Verfahrens auf eine Verringerung des Strafmasses oder eine vorzeitige Entlassung hoffen.

Auch mehrere US-Bürger wurden in den vergangenen Jahren in Nordkorea festgenommen. Die USA haben keine diplomatischen oder konsularischen Beziehungen mit Nordkorea. In Pjöngjang kümmert sich die schwedische Botschaft mit eingeschränkten konsularischen Mitteln um inhaftierte US-Bürger.

Hier feiert die Kommunistische Partei in Nordkorea

(sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 22.01.2016 14:11
    Highlight Ja, das tut mir nicht besonders Leid für die Touristen, mit ihren Devisen untersützen die direkt das Regime. Gibt ja genügend Bericht über die Zustände in nordkoreanischen Arbeitslagern (und das wird wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs sein).

    Aber wer findet, das sei doch alles kein Problem....Buchen kann man das bei Globetrotter. Aufmerksamkeit im persönlichen Umfeld garantiert! Vielleicht gibt's dann sogar auch ein gutes Bild für Facebook oder Instagram:
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