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Nordkorea nimmt US-Studenten wegen «feindlicher Aktivitäten» fest



Nordkorea hat einen US-Studenten festgenommen, dem «feindliche Aktivitäten» vorgeworfen werden. Der junge Mann sei mit einem Touristenvisum eingereist, um die «Fundamente der Einheit» des Landes zu erschüttern, meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag.

Dabei habe der Student von der Universität von Virginia «unter der Führung der US-Regierung» gehandelt. Weitere Details wurden nicht genannt.

JAHRESRUECKBLICK 2015 - MAERZ - A photograph released by the North Korean Central News Agency (KCNA) on 03 March 2015 shows North Korean leader Kim Jong-un (C) surrounded by fighter pilots during a visit to Unit 447 of the Korean People's Army Air and Anti-Air Force in Pyongyang, North Korea on 02 March 2015.  (KEYSTONE/EPA)

Wo ist Kim Jong Un?
Bild: EPA KCNA

Unter dem Vorwurf der «feindlichen Aktivitäten» wurden in der Vergangenheit zahlreiche Ausländer in Nordkorea inhaftiert. Wenn es zu einem Prozess kommt, versucht Pjöngjang, die Beschuldigten zu öffentlichen Geständnissen zu bringen. Sie können dafür im weiteren Verlauf des Verfahrens auf eine Verringerung des Strafmasses oder eine vorzeitige Entlassung hoffen.

Auch mehrere US-Bürger wurden in den vergangenen Jahren in Nordkorea festgenommen. Die USA haben keine diplomatischen oder konsularischen Beziehungen mit Nordkorea. In Pjöngjang kümmert sich die schwedische Botschaft mit eingeschränkten konsularischen Mitteln um inhaftierte US-Bürger.

Hier feiert die Kommunistische Partei in Nordkorea

(sda/afp/dpa)

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