International
Nordkorea

Nordkorea nimmt US-Studenten wegen «feindlicher Aktivitäten» fest

Nordkorea nimmt US-Studenten wegen «feindlicher Aktivitäten» fest

22.01.2016, 11:2422.01.2016, 11:37
1 / 28
Kim Jong-un
Bei den Feierlichkeiten zum 69. Jahrestag der regierenden Kommunistischen Partei wird Nordkoreas Führer Kim Jong Un nicht dabei sein.
quelle: ap/ap / ahn young-joon
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Nordkorea hat einen US-Studenten festgenommen, dem «feindliche Aktivitäten» vorgeworfen werden. Der junge Mann sei mit einem Touristenvisum eingereist, um die «Fundamente der Einheit» des Landes zu erschüttern, meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag.

Dabei habe der Student von der Universität von Virginia «unter der Führung der US-Regierung» gehandelt. Weitere Details wurden nicht genannt.

Wo ist Kim Jong Un?
Wo ist Kim Jong Un?
Bild: EPA KCNA

Unter dem Vorwurf der «feindlichen Aktivitäten» wurden in der Vergangenheit zahlreiche Ausländer in Nordkorea inhaftiert. Wenn es zu einem Prozess kommt, versucht Pjöngjang, die Beschuldigten zu öffentlichen Geständnissen zu bringen. Sie können dafür im weiteren Verlauf des Verfahrens auf eine Verringerung des Strafmasses oder eine vorzeitige Entlassung hoffen.

Auch mehrere US-Bürger wurden in den vergangenen Jahren in Nordkorea festgenommen. Die USA haben keine diplomatischen oder konsularischen Beziehungen mit Nordkorea. In Pjöngjang kümmert sich die schwedische Botschaft mit eingeschränkten konsularischen Mitteln um inhaftierte US-Bürger.

Hier feiert die Kommunistische Partei in Nordkorea

1 / 17
Hier feiert die Kommunistische Partei in Nordkorea
Feuerwerk am Nachthimmel über der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang.
quelle: epa/yonhap/kcna / kcna
Auf Facebook teilenAuf X teilen

(sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Aktivisten: Rund 4500 Tote bei Iran-Protesten bestätigt
Bei den jüngsten Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge rund 4500 Menschen ums Leben gekommen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA verifizierte bislang 4519 Tote, wie aus einem Bericht der Aktivisten mit Sitz in den USA hervorgeht. Weitere knapp 9000 Todesfälle würden noch untersucht. Neben 4251 getöteten Demonstranten kamen ihren Informationen nach auch 197 Sicherheitskräfte ums Leben.
Zur Story