International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Angefangen hat alles mit diesem Foto.
bild: facebook/ludacris

Wer will eine Tasche, die aussieht wie ein Hodensack? Erstaunlich viele Leute ...

Zehn Jahre lang hat Daniel Bitton seinen sehr authentischen Rucksack getragen, ohne gross Aufsehen zu erregen. Nachdem ein Foto von ihm viral gegangen ist, sieht er sich gezwungen, ein Crowdfunding-Projekt zur Massenproduktion der schönen Stücke zu starten.



«Kapitalismus bedeutet, den Menschen einen Anreiz zu verschaffen, ihre ganze Energie, Ressourcen und Talente zum Wohle der Allgemeinheit einzusetzen.» So beginnt der zynische Einleitungstext zum Crowdfunding-Projekt für Scrote'n'Tote (Skrotum und Tasche).

Nach den ersten vier Tagen haben bereits 103 Personen zusammen 4000 Dollar gespendet. Das entspricht 12 Prozent des geplanten Endziels – und es bleiben noch 42 Tage übrig, um die 33'000 Dollar zusammenzubekommen. Die furchtbaren Säcke könnten also tatsächlich in Produktion gehen.

Angefangen hat alles mit einem Foto, auf dem Bitton selbst mit dem Sack zu sehen ist. Spätestens als der amerikanische Rapper Ludacris das Foto teilt, geht das Bild viral. Daraufhin bekommt der Kanadier unzählige Anfragen, wo man denn ein solch schönes Stück herbekomme. Er entscheidet sich, die Produktion in die eigene Hand zu nehmen.

Den Prototypen hat er von einem professionellen Maskenbildner anfertigen lassen (es ist unbekannt, ob es sich um eine Nachbildung oder um ein frei erfundenes Design handelt). Nun will er die Produktion so vereinfachen, dass ein Sack nicht mehr 1000, sondern nur noch 120 Dollar kostet. 

Wie das alles funktionieren soll, erklärt Bitton in seinem Video:

Du fragt dich dennoch, warum Menschen für dieses Projekt Geld spenden? Wahrscheinlich weil Bitton noch einen tollen Anreiz geschaffen hat: Wer in sein Crowdfunding-Projekt investiert, bekommt für nur 69 Dollar – statt den geplanten 120 – ein eigenes Exemplar.

(viw/lhr)

Passend dazu: Männer hängen ihre Weichteile in schöne Landschaftsbilder

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 01.11.2015 21:54
    Highlight Highlight Wenn's dann mal Gehirn gibt, greife ich zu. Bis dann warte ich bis die Bubis ihre Eierchen zur Schau getragen haben.
  • Herr Lehmann 01.11.2015 19:21
    Highlight Highlight Würde den Sack nicht mal gratis haben wollen! Was kommt als nächstes? Vagina Rucksack? Bikini mit aufgedrückten nippen? Moment das gibt's doch schon!
  • goschi 01.11.2015 16:50
    Highlight Highlight Hier übrigens der Link zum Crowdfunding-Projekt bei Indiegogo:

    https://www.indiegogo.com/projects/scrote-n-tote-the-satchel-of-life#/
    • Leo Helfenberger 01.11.2015 16:51
      Highlight Highlight Danke, hab ich vergessen zu verlinken!
  • imo 01.11.2015 16:45
    Highlight Highlight Passender wäre:

    Kapitalismus bedeutet, wenige durch das Ausbeuten etlicher bereichern und diese Ausgebeuteten in derer Abhängigkeit zwingen.

    Synonyme: Armutskonzept, Asozialismus
    • goschi 01.11.2015 16:50
      Highlight Highlight Simple Weltbilder sind schön, gell? :-)
    • imo 01.11.2015 18:40
      Highlight Highlight @ goschi:
      Wenn es doch nur so simpel wäre...
    • Aaron 01.11.2015 19:40
      Highlight Highlight Oder:
      Dinge zu kaufen, die man nicht braucht. Von Geld, das man nicht hat. Um Menschen zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.
      - Volker Pispers
    Weitere Antworten anzeigen

Chanel kündigt Verzicht auf Pelze und Leder exotischer Tiere an

Der französische Modekonzern Chanel will in Zukunft auf Leder von exotischen Tieren und Pelz verzichten. Man werde nur noch Haut von Tieren benutzen, die aus der Lebensmittelindustrie als Abfallprodukte kommen, sagte der Präsident der Chanel-Modesparte, Bruno Pavlovsky, dem «Handelsblatt» in New York in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Pelz solle es ab Mai überhaupt nicht mehr in den Kollektionen geben. Grund für den Verzicht auf Leder von Tieren wie von Krokodilen, Eidechsen, …

Artikel lesen
Link to Article