International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Amoklauf in US-Einkaufszentrum +++ fünf Menschen getötet +++ Täter auf der Flucht

24.09.16, 06:07 24.09.16, 17:46

Cascade Mall in Burlington, Washington: Hier wurden in der Nacht auf Samstag fünf Menschen erschossen. Bild: AP/FR159797 AP



Ein Mann hat in einem Einkaufszentrum in den USA fünf Menschen getötet. In der Cascade Mall in Burlington im Bundesstaat Washington erschoss er am Freitagabend vier Frauen – zudem kam ein Mann in kritischem Zustand in ein Spital und erlag dort seinen Verletzungen.

«Er hat die Nacht nicht überlebt», bestätigte Polizistin Heather Axtman am Samstag. Eine weitere Person wurde US-Medien zufolge leicht verletzt. Der mutmassliche Täter war auch nach Stunden noch auf der Flucht.

Die Polizei veröffentlichte das Foto eines jungen Mannes mit kurzen dunklen Haaren, der mit einem Gewehr bewaffnet ist. Medien aus der Region zufolge floh er zu Fuss in Richtung der Autobahn Interstate 5. Der Katastrophenschutz von Skagit County betonte, es werde nach einem einzelnen Schützen gesucht. Das Motiv des Täters und eine mögliche Verbindung zu den Opfern war zunächst offen.

Das Phantombild des mutmasslichen Täters. Bild: EPA/WASHINGTON STATE PATROL

Das Einkaufszentrum in der Stadt rund 100 Kilometer nördlich von Seattle war den Berichten zufolge zur Tatzeit voller Menschen. Polizei und Rettungsteams waren nach dem Angriff im Grosseinsatz. Das Gebäude wurde evakuiert.

Die Durchsuchung des Einkaufszentrums wurde nach Mitternacht (Ortszeit) zunächst eingestellt, wie Polizeisprecher Mark Francis auf Twitter schrieb. Man habe viele verschlossene Türen und Räume öffnen müssen. Das Areal sei insgesamt rund 40'000 Quadratmeter gross.

FBI unterstützt Ermittlungen

Das FBI in Seattle teilte mit, es unterstütze die Ermittlungen. Es gebe keine Informationen, die weitere geplante Angriffe im Bundesstaat Washington nahelegten. US-Reportern zufolge waren auch Helikopter im Einsatz. Die Menschen wurden mit Bussen in Sicherheit gebracht – an einer Kirche konnten sie ihre Familien treffen.

Die Behörden rieten der Bevölkerung zu Hause zu bleiben. «Eine Trägodie hat Washington heute getroffen», schrieb Gouverneur Jay Inslee auf Twitter. «Mit unseren Herzen sind wir in Burlington.»

In den USA sind schon mehrfach Menschen in Shoppingcentern Opfer von Gewalttätern geworden. Erst im Mai hatte ein Mann im Bundesstaat Massachusetts in einem Geschäft und einem Restaurant auf Menschen eingestochen und einen 56-Jährigen getötet. (wst/sda/dpa)

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wandtafel 24.09.2016 14:35
    Highlight Wieder aktuell
    25 7 Melden
  • Aegnor 24.09.2016 11:28
    Highlight Dagegen gibt es natürlich nur eine Lösung: Waffengesetze lockern!
    *Irony off*
    26 7 Melden
  • 1291nyc 24.09.2016 11:13
    Highlight Wieso sagt die Bildlegende North Carolina??
    5 0 Melden
    • WStern 24.09.2016 11:17
      Highlight @1291nyc: Vielleicht Dank für den Hinweis. Washington ist natürlich korrekt, die Legende wurde entsprechend angepasst.
      9 0 Melden
    • Walter Sahli 24.09.2016 13:45
      Highlight Warum nur vielleicht? XD
      4 1 Melden
    • WStern 24.09.2016 13:47
      Highlight @Walter Sahli: Da bin ich auf der Tastatur ausgerutscht. Ich bin dir selbstredend vorbehaltlos dankbar.
      11 0 Melden

Der Gipfel zwischen Trump und Putin war zum Gruseln

Männerfreundschaft statt klarer Worte für den russischen Alleinherrscher: Der kumpelhafte Auftritt von Donald Trump mit Wladimir Putin in Helsinki war der Tiefpunkt der desaströsen Europareise des US-Präsidenten.

Die frohe Botschaft vom Helsinki-Gipfel zuerst: Mit dem Treffen in Finnland beendet Donald Trump seine Europa-Reise und fliegt zurück in die Heimat. Das ist positiv zu bewerten, denn jeder Tag, den dieser US-Präsident nicht mit Aussenpolitik verbringt, ist ein guter Tag.

Trumps Europa-Trip war ein Desaster in jeder Hinsicht, er hat alte Alliierte wie Deutschland oder Grossbritannien vor den Kopf gestossen und die Kluft zwischen Europa und den USA vertieft. Das Treffen zwischen Trump und …

Artikel lesen