Luftfahrt
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epa04115244 Malaysian Prime Minister Najib Razak (R) and his deputy Muhyiddin Yassin speak during a press conference at Kuala Lumpur International Airport, Sepang, Selangor, Malaysia, 08 May 2014. A Malaysia Airlines plane with 239 people on board went missing early 08 March 2014 while on its way to Beijing, the airline's chief executive said. Malaysia Airlines said in a statement that flight MH370 was carrying a total of 227 passengers, including two infants, and 12 crew members. A Malaysia Airlines official said 158 Chinese passengers were on the plane. The Boeing 777-200 aircraft was expected to land in Beijing at 6:30 am (22:30 GMT on 07 March). According to media reports passengers on missing flight were from 14 different nationalities: China, Malaysia, Indonesia, Australia, France, USA, New Zealand, Ukraine, Canada, Russia, Italy, Taiwan, the Netherlands and Austria.  EPA/AHMAD YUSNI TECHNICAL REPEAT

Bild: EPA/EPA

Neue Rätsel um Flugzeugabsturz

Einer der Passagiere des Flugs checkte mit einem gefälschten Pass ein

Zwei Passagiere hatten Ausweise, die vor einem Jahr von zwei Personen als gestohlen gemeldet wurden. Nun wird bekannt, dass sich offenbar ein weiterer Passagier mit gefälschten Papieren in der Boeing befand.

In der seit dem frühen Samstag verschollenen malaysischen Passagiermaschine befanden sich offenbar nicht nur zwei Reisende mit gestohlenen Pässen. Ein dritter Passagier könnte zudem mit gefälschten Papieren unterwegs gewesen sein.

Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete, gehört eine Passnummer auf der Passagierliste der Boeing 777 zu einem Bewohner von Fujian, der die Provinz jedoch nicht verlassen hat. Zudem gebe die Passagierliste einen anderen Namen an. Laut Xinhua versicherte der Mann, dass sein Pass weder gestohlen, noch verloren sei.

Bereits zuvor war bekannt geworden, dass zwei der Passagiere mit gestohlenen Pässen aus Österreich und Italien unterwegs waren. Der malaysische Verkehrsminister Hishammuddin Hussein schloss daraufhin einen Anschlag oder eine Entführung der Maschine nicht mehr aus, die Behörden leiteten Terrorermittlungen ein.

Gab es einen automatischen Alarm?

Das Grossraumflugzeug der Malaysian Airlines mit 239 Menschen an Bord war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vor der vietnamesischen Küste von den Radarschirmen verschwunden. Die Suche nach dem Wrack blieb zunächst erfolglos. Inzwischen weiteten die malaysischen Behörden die Suche weiter aus: Luftwaffenchef Rodzali Daud sagte am Sonntag nach Auswertung der Radaraufzeichnungen, die Maschine sei möglicherweise in der Luft umgekehrt und könnte versucht haben, nach Kuala Lumpur zurückzukehren.

Der Chef der Airline, Jauhari Yahya, bezweifelte das jedoch: Nach seinen Angaben hätte das Bordsystem in dem Fall automatisch Alarm ausgelöst. 

Weiterlesen zum Thema Unglücksflug MH370

(oku/sda/dpa)



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