MH17
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine

OSZE-Experten müssen Teil von MH17-Absturzgebiet verlassen

02.08.14, 16:54

Die internationalen Experten haben einen Teil der von ihnen abgesuchten Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine in der Ostukraine wegen Artilleriebeschusses verlassen müssen.

Wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Samstag mitteilte, waren in einer Entfernung von etwa zwei Kilometern Artillerieschüsse zu hören. Die Schüsse hätten den Boden erschüttert, erklärte der Vize-Chef der Ukraine-Mission der OSZE, Alexander Hug. Das Risiko sei zu gross gewesen.

Hug bekräftigte, die prorussischen Separatisten hätten den Zugang der Experten aus den Niederlanden und Australien zu der von ihnen kontrollierten Zone akzeptiert. Es sei derzeit noch zu früh, um festzustellen, ob der regionale Waffenstillstand in dem Gebiet gebrochen worden sei.

Die rund 70 von bewaffneten Separatisten überwachten Spezialisten hatten am Samstag ihre Suche nach den sterblichen Überresten von Opfern des Flugzeugabsturzes fortgesetzt. (pma/sda/afp)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ukraine-Krise

Kann Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk sein «Kamikaze-Kabinett» noch einmal retten?

Der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk ist zurückgetreten, nachdem das Parlament dringend notwendige Wirtschaftsgesetze abgelehnt hatte. «Was hier geschehen ist, hat dramatische Folgen für das Land», sagt er. Die Ukraine steuert auf Neuwahlen zu. 

Seit der Auflösung der Sowjetunion sucht die 1991 unabhängig gewordene Ukraine ihren Platz in der Weltgeschichte, zwischen der Europäischen Union einerseits und Russland andererseits. Dabei wird die Ukraine vom Glück nicht gerade verfolgt: Das Amt des Regierungschefs ist ein «Durchlauferhitzer», ganze 22 Ministerpräsidenten hat die Ukraine seit 1991 verschlissen. Von den korrupten Präsidenten gar nicht zu reden.

Die ersten beiden ukrainischen Präsidenten Leonid Krawtschuk und Leonid …

Artikel lesen