MH17
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ukraine

OSZE-Experten müssen Teil von MH17-Absturzgebiet verlassen

Die internationalen Experten haben einen Teil der von ihnen abgesuchten Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine in der Ostukraine wegen Artilleriebeschusses verlassen müssen.

Wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Samstag mitteilte, waren in einer Entfernung von etwa zwei Kilometern Artillerieschüsse zu hören. Die Schüsse hätten den Boden erschüttert, erklärte der Vize-Chef der Ukraine-Mission der OSZE, Alexander Hug. Das Risiko sei zu gross gewesen.

Hug bekräftigte, die prorussischen Separatisten hätten den Zugang der Experten aus den Niederlanden und Australien zu der von ihnen kontrollierten Zone akzeptiert. Es sei derzeit noch zu früh, um festzustellen, ob der regionale Waffenstillstand in dem Gebiet gebrochen worden sei.

Die rund 70 von bewaffneten Separatisten überwachten Spezialisten hatten am Samstag ihre Suche nach den sterblichen Überresten von Opfern des Flugzeugabsturzes fortgesetzt. (pma/sda/afp)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ukrainische Flugsicherung unter Druck

Ein heikler Satz fehlt im Bericht: Ist Kiew mitschuldig am Absturz von MH17? 

Ist aus dem Zwischenbericht zu Flug MH17 ein womöglich brisanter Satz entfernt worden? Recherchen eines Investigativteams sollen das belegen – sie deuten auf eine Mitverantwortung der Ukraine an der Flugkatastrophe hin. 

Knapp fünf Monate nach dem Abschuss von Flug MH17 gerät die ukrainische Flugsicherung zunehmend unter Druck. Bereits seit Längerem stehen Vorwürfe im Raum, wonach der Luftraum über dem Kampfgebiet im Osten des Landes zwingend vollständig hätte gesperrt werden müssen. 

Jetzt gibt es Meldungen, wonach aus dem Zwischenbericht zur Absturzursache ein brisanter Satz gestrichen wurde. So sei in einer früheren Version des Reports auf den Grund für die teilweise Sperrung des Luftraums hingewiesen …

Artikel lesen
Link to Article