Nordamerika
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Terror in Kanada

Angreifer von Ottawa: Ein Konvertit, der nach Syrien wollte

23.10.14, 17:37 23.10.14, 22:47

Der Attentäter von Ottawa hat vor seiner Bluttat wochenlang versucht, nach Syrien zu gelangen. Der 32-Jährige habe deswegen mit den Behörden in den vergangenen drei Wochen über seinen Reisepass verhandelt, berichtete am Donnerstag die kanadische Polizei.

Der Polizei zufolge stand er aber nicht, wie zuvor gemeldet, auf einer Liste von 90 Terrorverdächtigen, die nicht ausreisen dürften. Er habe neben seiner kanadischen möglicherweise auch eine libysche Staatsbürgerschaft, geboren sei er aber in Kanada. Der Vorbestrafte sei vorher auch nicht durch Taten aufgefallen, die ihn in die Nähe von Terroristen gerückt hätten.

Online Kontakt zu Islamisten gesucht

Unterdessen berichtete CNN, der 32-Jährige habe Kontakt zu Islamisten gesucht. Per E-Mail und Facebook habe er sich mehrfach mit bekannten Extremisten ausgetauscht. Unklar war zunächst aber, ob das über reine Internetkontakte hinausging.

Der Attentäter hatte am Mittwoch einen kanadischen Soldaten erschossen und wurde wenig später im Parlamentsgebäude von einem Wächter getötet. Nach Angaben der Behörden war nur ein Täter beteiligt. Polizeisprecher Marc Soucy bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte.

Kanadische Medien berichteten, der 32-jährige Angreifer Michael Zehaf-Bibeau sei zum Islam konvertiert und den Behörden als gefährlich bekannt gewesen. Demnach war er wegen Drogendelikten und Raub vorbestraft. (aeg/sda)



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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 23.10.2014 21:59
    Highlight Konvertiten sind immer suspekt. Mangelnder IQ ist indirekt proportional zur Bartlänge.

    Alle Konvertiten sollten nach Arabien ausgeschafft werden, selbstverständlich mit lebenslangem Einreiseverbot.

    Dort können sie als Kanonenfutter dienen, wenn sie der Welt ansonsten nichts zu bieten haben.
    4 6 Melden
  • EvilBetty 23.10.2014 18:51
    Highlight Na offenbar schützt uns Überwachung dann doch nicht vor Terroristen, genau so wenig wie Videoüberwachung vor Verbrechen schützt.
    6 3 Melden
    • Bowell 23.10.2014 20:25
      Highlight 100% Überwachung hat nichteinmal die StaSi geschafft aber da kommt mir gleich ein Zitat der IRA in den Sinn:
      "Today we were unlucky, but remember we only have to be lucky once. You will have to be lucky always."
      2 0 Melden

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