Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bund «verliert» brisante Akten zur Schweizer Geheimarmee P-26

03.02.18, 07:57 03.02.18, 08:44


Der «Tages-Anzeiger» berichtet über einen höchst fragwürdigen Vorgang innerhalb der Bundesverwaltung, der die frühere Schweizer Geheimarmee P-26 betrifft: Seit 1991 halte das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) Akten zu einem der grössten Skandale unter Verschluss – und nun seien sie verschollen.

«Seit über einem Jahr fordert die Geschäftsprüfungsdelegation der Eidgenössischen Räte (GPDel) vom VBS Auskunft über den Verbleib der Akten – ohne Erfolg. Auf Anfrage erklärt das VBS, ‹trotz mehreren Recherchen und Interviews mit damaligen Verantwortlichen› könne man ‹noch nicht erklären›, was mit den Akten passiert sei.»

quelle: tages-anzeiger

Projekt 26 (P-26) wurde während des Kalten Krieges im Geheimen lanciert. Die Gruppe sollte im Falle einer sowjetischen Besetzung den Widerstand aufnehmen. «Dafür rekrutierte sie rund 400 Schweizerinnen und Schweizer und bildete sie militärisch aus. Im ganzen Land unterhielt sie geheime Waffendepots», wie nach Untersuchungen bekannt wurde. 

screenshot: tages-anzeiger

Hier geht's zum Bericht des «Tages-Anzeigers».

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

Dieser Journalist ging durch die Social-Media-Hölle

Video: srf

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
18
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • tsyga 03.02.2018 15:22
    Highlight die wird man irgendwann in einem stollen finden. neben „verlorenen“ panzern, dienstwaffen,...
    4 1 Melden
  • Dan Rifter 03.02.2018 14:41
    Highlight Jetzt weiss ich auch, was mit meinem Dienstbpechli passiert ist..
    6 1 Melden
  • pedrinho 03.02.2018 14:19
    Highlight Die sind nicht verlegt, verloren, vernichtet oder sonstwie abhanden gekommen. Ganz einfach unter geheim schubladisiert und da geheim gibts davon kein verzeichnis, somit kann sie keiner mehr finden unter all dem anderen geheimen gerümpel und derjenige der sie abgelegt hat wurde laengst pensioniert. ;)


    1 0 Melden
  • Posersalami 03.02.2018 13:29
    Highlight Alle die was damit zu tun haben vor Gericht stellen mit Aussicht auf 50-100 Jahre Knast. Wer genügend „kooperiert“ (=die Ebene darüber verraten und belasten und als Zeuge dienen) dem kann die Haft erlassen werden. Dann beginnt man am besten soweit unten wie möglich und arbeitet sich hoch bis man die Trottel hat, welche die Verantwortung tragen.
    4 4 Melden
  • Lowend 03.02.2018 12:52
    Highlight In jedem normalen Land wäre es ein Riesenskandal, dass die Armee ihre Geschichte bereinigt, indem Unterlagen zu möglichen Straftaten verschwinden.

    Der Skandal beginnt ja schon dort, dass die Armee solche brisanten Akten zu eigenen Verfehlungen aufbewahren darf.

    Jede Diktatur wäre da sensibler, denn solche Vorgänge könnten Staatskriesen auslösen und das Schlimmste daran ist, dass solches offensichtlich kriminelles Vorgehen in der Schweizer Vetternwirtschaft nicht mal mehr als skandalös wahrgenommen wird.
    8 2 Melden
  • Dogbone 03.02.2018 10:10
    Highlight Holt doch mal die alten Säcke wie den Peter Regli oder von mir aus auch Dölf Ogi. Die wissen doch sicher, wo der ganze Gerümpel liegt, bzw. wo sie es damals verscharrt haben. 🙄
    13 2 Melden
    • DonDude 03.02.2018 15:07
      Highlight Solche Dokumente verscharrt man nicht, die vernichtet man.
      5 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 03.02.2018 09:51
    Highlight Alles andere hätte mich aber auch sehr überrascht.
    9 1 Melden
  • wipix 03.02.2018 09:50
    Highlight Da waren zu viele Köpfe involviert, vom Pöslter bis zu hochrangigen Militärs....
    Schon fast logisch, dass diese Akten verschwinden, leider!!
    7 2 Melden
  • chabacha 03.02.2018 09:32
    Highlight Die Inquisition von Herrliberg hat in seiner zum Glück überschaubar langen Zeit im Bundesrat ja einiges an Akten vernichten lassen. Der Fall Tinner wurde dadurch etwas kompliziert (oder vielleicht auch einfacher), wohl hat man es danach mit der Dokumentationspflicht nicht mehr so eng gesehen. Wie immer gilt (nicht nur fürs VBS) der altbekannte Satz: "Die Angst vor Transparenz ist nicht ganz unbegründet".
    41 7 Melden
    • Redly 03.02.2018 12:33
      Highlight Kompliment: ohne Zusammenhang und Beweise einen Link zu Blocher zu behaupten. Kleiner Hinweis: Blocher mag vieles sein, hat aber wohl zu P-26 keine Verbindung.
      Und jetzt du: bitte Quelle und Beweise für deine Behauptung angeben. Danke!
      5 4 Melden
  • Pius C. Bünzli 03.02.2018 09:03
    Highlight Praktisch, dass die Akten nicht mehr da sind nicht? Typisch VBS/Armee, inkompetent bis zum Gehtnichtmehr.
    69 15 Melden
    • SemperFi 03.02.2018 10:37
      Highlight Da täuschen Sie sich gewaltig. Es ist sicher Sinn der Sache, dass Akten einer Geheimarmee geheim bleiben.
      18 9 Melden
    • DonDude 03.02.2018 15:06
      Highlight Inkompetent sind eher Sie! Denken Sie wirklich, dass die Armee diese Dossiers verschwinden lassen hat?
      Dies geschah wohl eher im Auftrag der damaligen Regierung und des damaligen Geheimdienstes.
      2 1 Melden

Die neue 200er-Note ist da! Doch wer zahlt heute überhaupt noch in bar?

Am Mittwoch wurde die neue 200er-Note vorgestellt. Doch wird diese Note überhaupt benutzt? Diese fünf Grafiken zeigen, wie häufig stattdessen die Bankkarte gezückt wird und wie viel Geld der Durchschnittsschweizer im Portemonnaie hat.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) stellte am Mittwoch die neue 200er-Note vor. Sie soll am 22. August in Umlauf kommen. Doch wer benutzt überhaupt solche grossen Noten?

Und gehört Bargeld nicht langsam der Vergangenheit an? Hier ein Überblick in fünf Grafiken:

Die 20er-Note wird am häufigsten und die 1000er-Note am seltensten verwendet. Dies fand eine Befragung der SNB von 2017 heraus. Kleinere Noten werden häufiger verwendet, weil Schweizerinnen und Schweizer kleine Beträge häufiger bar …

Artikel lesen