Schweiz

Kiffende Partygänger in Denver, Colorado: Dort ist Marihuana seit bald zwei Jahren legal.
Bild: AP

Jugendliche Opfer von Straftaten: Jedes fünfte Delikt begehen die Eltern

Zum ersten Mal überhaupt liegt eine Studie zur Jugenddelinquenz im Aargau vor. Züchtigung durch die Eltern steht hinter Diebstahl ganz oben auf der Liste. Und fast jeder dritte Ladendieb kifft laut der Untersuchung. 

29.10.15, 07:01 29.10.15, 10:08

Fabian Hägler / Aargauer Zeitung

Problemschüler, jugendliche Komasäufer, junge Vandalen, kiffende Halbwüchsige oder Jugendbanden, die Passanten verprügeln – Kriminalität bei Minderjährigen ist ein oft diskutiertes Thema. Doch wie steht es tatsächlich um die heutige Jugend?

Zum ersten Mal überhaupt liegt eine Studie zur Jugenddelinquenz im Aargau vor. Der renommierte Kriminologe Martin Killias hat dafür mit zwei weiteren Forschern insgesamt 555 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 16 Jahren befragt.

Dabei wollte das Team einerseits herausfinden, wie oft die Befragten selber Straftaten verüben. Konkret geht es um Graffiti sprayen, Vandalismus, diverse Arten von Diebstahl, das Tragen von Waffen, Gruppenschlägereien, Drogenhandel, Körperverletzung und Tierquälerei.

Zudem fragte Killias die Schüler nach Erfahrungen als Opfer von Straftaten. Dabei wurden Raub, Körperverletzung, Diebstahl, Cyber-Mobbing, Hass-Delikte (rassistisch, ausländerfeindlich) sowie elterliche Züchtigung und Misshandlung durch die Eltern berücksichtigt – die Häufigkeiten von selber verübten Straftaten und erlittenen Delikten zeigen die beiden Listen:

Opfer geworden von

Delikte selber verübt

«Integration erweist sich als sehr wichtige Aufgabe, wobei (...) die Herkunft weniger ins Gewicht fällt als viele andere Variablen.»

Martin Kilias

Integration im Aargau gelungen?  

Ein grosser Anteil der Befragten hat eine Mutter oder einen Vater, der im Ausland geboren ist. Bei der Analyse zeigte sich, dass solche Jugendliche nicht unbedingt häufiger Opfer von Straftaten werden. «Dagegen verüben sie häufiger Delikte als ihre einheimischen Mitschüler», schreibt Killias in der Studie.

Jugendliche mit ausländischen Wurzeln tragen insbesondere häufiger Waffen, sind öfter in Gruppenschlägereien verwickelt und verüben mehr Vandalenakte.

Killias folgert: «Integration erweist sich daher als sehr wichtige Aufgabe, wobei erfreulicherweise festgestellt werden kann, dass die Herkunft weniger ins Gewicht fällt als viele andere Variablen.»

Ausserdem seien die Unterschiede zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund im Aargau weniger ausgeprägt als in der Schweiz insgesamt. Killias stellt fest: «Insofern ist die Integration im Kanton offenbar nicht schlecht gelungen.»

Kiffen als grosser Risikofaktor

Die 80-seitige Studie identifiziert auch diverse Faktoren, die dazu beitragen, dass Jugendliche selber Straftaten begehen. Dabei gibt es verschiedene Problemfelder, wie die Grafik zeigt:

Bild: aargauerzeitung

Vermehrt zu Delinquenz neigen insbesondere Jugendliche, die Suchtmittel konsumieren, die Schule schwänzen, am liebsten Ego-Shooter-Games am Computer spielen und ihre Eltern nicht darüber informieren, was sie im Ausgang unternehmen.

«Der Konsum von Alkohol und Drogen hängt signifikant mit verschiedenen Delikten zusammen.»

Martin Kilias

Killias hält fest: «Der Konsum von Alkohol und Drogen hängt signifikant mit verschiedenen Delikten zusammen.» Dies gelte insbesondere für Cannabis – im Klartext: Kiffen erweist sich «für deliktisches und gewalttätiges Verhalten als stärker problematisch als schwere Formen von Alkoholmissbrauch wie Rauschtrinken.»

Die weit verbreitete Annahme, dass Kiffen einen eher beruhigenden Effekt auf die Konsumenten habe, bestätigt sich in der Studie nicht. Vielmehr zeige sich auch bei Cannabis eine «enthemmende, gewaltfördernde Wirkung».

Gewalt-Games sind kritisch

Ein weiteres, oft gehörtes Vorurteil wird in der Studie relativiert. Killias hält fest, dass um die 75 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Aargau in ihrer Freizeit gerne gamen.

Bild: aargauerzeitung

«Namentlich die Ego-Shooter- und Kampfspiele korrelieren signifikant mit Delinquenz.»

Martin Kilias

Computerspiele hängen laut der Studie insgesamt nicht mit Delinquenz zusammen, wohl aber einzelne besonders beliebte Games. «Namentlich die Ego-Shooter- und Kampfspiele korrelieren signifikant mit Delinquenz», schreibt Killias.

Die detaillierte Auswertung zeigt, dass Liebhaber von Gewaltspielen dazu neigen, selber in der Realität häufiger Waffen zu tragen.

Wer sich oft an Schlägereien beteiligt, begeht deutlich mehr Delikte, als wer dies nur gelegentlich oder nie tut. Dieser Zusammenhang ist bei Körperverletzung kaum überraschend besonders stark, beschränkt sich aber keineswegs auf die Gewaltdelikte.

Elternkontrolle wirkt positiv

Für die untersuchte Altersgruppe ist der Ablösungsprozess vom Elternhaus typisch. Jugendliche gehen im Aargau laut ihren eigenen Angaben ein- oder zweimal wöchentlich in den Ausgang, hauptsächlich am Wochenende.

Bild: aargauerzeitung

Generell gilt, dass Jugendliche, die ihre Freizeit hauptsächlich im Kreis ihrer Familie verbringen, seltener Straftaten begehen als solche, für die Cliquen, grössere Freundesgruppen oder «Gangs» im Vordergrund stehen.

Einen wichtigen Einfluss auf strafbare Handlungen der Kinder haben das Vertrauensverhältnis in der Familie und die Kontrolle durch die Eltern.

Jugendliche, die ihre Eltern darüber informieren, was sie im Ausgang tun, begehen markant weniger Delikte als solche, die ihre Eltern im Ungewissen lassen. Dasselbe gilt, etwas weniger ausgeprägt, wenn Eltern wissen, wo die Kinder ihre Freizeit verbringen, mit wem sie zusammen sind und für was sie ihr Taschengeld ausgeben.

Auch die Vorgaben der Eltern haben eine Wirkung: Jugendliche, denen die Eltern nicht sagen, wann sie nach Hause kommen sollen, begehen deutlich mehr Straftaten. Ähnlich sieht es bei jenen Schülern aus, die ihre Eltern nicht informieren, wenn sie später nach Hause kommen als vereinbart.

Schulschwänzer eher kriminell

Es wird schon fast als allgemeingültig angenommen, dass die Delinquenz mit tieferem Bildungsstand zunimmt. Dies gilt im Aargau allerdings nur eingeschränkt. «Zwar geben Bezirksschüler weniger oft an, Straftaten begangen zu haben, doch sind erwartungswidrig nicht Real-, sondern Sekundarschüler bei den meisten Delikten am stärksten belastet», schreibt Killias.

Bild: aargauerzeitung

Ein klares Bild zeigt sich, wenn man die Zukunftspläne der Jugendlichen berücksichtigt. Am meisten Delikte begehen tendenziell Schüler, die eine Lehre anstreben oder direkt ins Berufsleben einsteigen, während jene, die einen Maturitätsabschluss anstreben, weniger Straftaten verüben.

Unabhängig vom Schultyp hat die Einstellung zur Schule konkrete Auswirkungen auf ihr Verhalten. Wer häufig die Schule schwänzt, hat eine deutlich höhere Tendenz, strafbare Handlungen zu begehen, als die seriösen Schüler.

Die weiteren Auswertungen zeigen auch: Wer gern zur Schule geht, wird seltener straffällig. Und: Beobachten sie an ihrer Schule oft Diebstähle, Vandalismus, Schlägereien und Drogenkonsum, neigen die Schüler selber eher zu Delikten.

Schüler antworten ehrlich

Doch wie ehrlich haben die Jugendlichen die Fragen in der Studie beantwortet? Dazu hat das Team von Killias einige Fragen gestellt: «Im Zusammenhang mit Drogenkonsum haben im Aargau 1,5 Prozent der Befragten angegeben, eine inexistente Droge («Relevin») konsumiert zu haben.

Dies bedeutet, dass offenbar relativ wenige zum Spass oder aus Unverstand irgendwelche Fantasie-Antworten gegeben haben.» Es gebe deshalb keinen Grund, die Ergebnisse der Studie anzuzweifeln.

Hier geht es zum Kommentar von Fabian Hägler «Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich»

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca452 30.10.2015 03:27
    Highlight Wenn man die prozentualen Werte des Alkoholsmissbrauchs zusammenrechnen würde, also Bier/Wein, Harter Alkohol und Rauschtrinker ist man weit über den Kiffern. (Es ist alles die selbe Droge(Alkohol), warum wird hierbei unterschieden und bei Cannabis nicht?!)
    Es werden auch bestimmt Leute die vor einem Monat mal gekifft haben und 2 Wochen später einen Ladendiebstahl begangen haben, mit in der Statistik aufgeführt.
    Alkohol ist die schlimmste Droge, doch das will keiner wahrhaben.
    Dieser Artikel ist eine Schande
    1 3 Melden
    • PeterLustig 30.10.2015 07:38
      Highlight Es ist ein super blöder Vergleich, aber Alkohol ist tödlicher als beide Weltkriege zusammen. Für interessierte Leute: www.informationisbeautiful.net
      0 0 Melden
  • Alex_Steiner 29.10.2015 16:06
    Highlight Wow, der Beweis das sie nicht gelogen haben - oder das sie nicht dumm genug sind eine falsche Droge anzukreuzen die sie schon länger bei solchen Formulare verwenden...
    6 0 Melden
  • Marnost 29.10.2015 12:41
    Highlight Ach, das Jugendliche sich an LAN-Partys Haschisch in de Hals spritzen und danach wahllos alles und jeden zerstören, sollte doch langsam bekannt sein...
    22 2 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 13:57
      Highlight ...und das alles während sie die Schule schwänzen und die Eltern nichts davon wissen.
      14 1 Melden
  • stookie 29.10.2015 12:32
    Highlight Link zu dieser Studie wäre spannend. Anyone?
    3 0 Melden
  • StrangerBeast 29.10.2015 11:59
    Highlight I cha nüm.
    8 0 Melden
  • kloeti 29.10.2015 09:53
    Highlight "Kiffen erweist sich «für deliktisches und gewalttätiges Verhalten als stärker problematisch als schwere Formen von Alkoholmissbrauch wie Rauschtrinken.»"

    Im ernst?
    32 1 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 13:28
      Highlight Leider ist es deren ernst... Und noch schlimmer ist, dass das viele Menschen in der Schweiz lesen werden und sagen: "Ebe gsehsch, das hani scho immer gseit."
      12 0 Melden
  • Zwingli 29.10.2015 09:53
    Highlight Gibt es auch eine Grafik/Zahlen darüber wie viele Leute was konsumieren die nichts anstellen? Oder sind von den 555 Schüler alles Drogen konsumierende Delinquenten?
    19 0 Melden
  • kunubu 29.10.2015 09:51
    Highlight Korrelation bedeutet eben nicht, dass der Zusammenhang auch ursächlich ist. Es heisst lediglich, dass die Phänomene zusammen auftreten. Dass gewaltbereite Menschen eher gefallen an Ego-Shootern finden, und dass Jugendliche, die Diebstähle begehen eher auch zu illegalen Drogen greifen, weil diese eher ihrer Einstellung entsprechen, scheint mir logisch. Daraus zu folgern, dass Ego-Shooter zu Gewalt fürhen und Kiffen kriminell macht wäre lächerlich. Die Ursachen liegen viel eher im Umfeld und in der Sozialisation.
    42 0 Melden
  • Irma Nova 29.10.2015 09:48
    Highlight "Studie"
    16 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.10.2015 09:22
    Highlight "Signifikanz" falsch verstanden.
    "Ursache" und "Wirkung" psychologisch nicht erfasst.

    Hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet Watson eines Tages einen dermassen Vorurteile befeuernder Gugus publiziert.

    Weitere Beispiele für Signifikanz im Sinne des Artikels:
    - Aargauer tragen gerne weisse Socken. Drum gibts im Aargau keine Zürcher.
    - Watson bringt keine svp-freundliche Artikel, drum sind alle Watson-Autoren extreme Links-Radikale.
    - Basel hat eine erfolgreiche Fussballmanschaft. Darum sind alle Basler enthusiastische Fussballspieler.
    - etc. etc.
    32 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 13:31
      Highlight Wurde von der Aargauer Zeitung ursprünglich geschrieben...Zum Glück... Dass Watson diese weiterverbreitet, finde ich grundsätzlich richtig. So können wir in Zukunft Studien von diesem Killian in die Sparte "Kurioses" einteilen und gut ist.
      12 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 13:32
      Highlight *Killias... Sorry an alle Killians.
      7 0 Melden
  • maxi 29.10.2015 09:21
    Highlight Wer sich oft an Schlägereien beteiligt, begeht deutlich mehr Delikte, als wer dies nur gelegentlich oder nie tut.

    Ob es daran liegt das Schlägereien schon Delikte sind?
    21 1 Melden
  • Angelo C. 29.10.2015 09:05
    Highlight Dieser unsäglich unwissende Killias fällt immer wieder durch die Dämonisierung des Kiffens auf, genauso ein einfältiger und unkundiger Schwätzer wie der Schwyzer SVP-Ständerat Peter Föhn, der kess behauptete, dass man mit 10 Gramm Shit locker 100 Joints drehen könne. Killias sollte seine witzigen Gewaltexzess-Umfragen besser unter 1000 Kiffern generieren, um ENDLICH zu checken, dass Cannabis ruhig, besinnlich und eher träge macht, wodurch es schwierig würde, sich in so einem Zustand wacker zu prügeln oder gar eine Bank zu überfallen.

    Derart inkompetente "Analysen" sind schlicht zum kotzen 😟!
    27 3 Melden
  • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 08:32
    Highlight Diese Studie ist für mich völliger Schwachsinn. Es werden dieselben Klischees bedient, wie seit Jahren. Kiffen und Gamen ist böse... Es ist schon möglich, dass viele, die zur Deliquenz neigen, gamen und kiffen, ich bin aber der Ansicht, dass das keinen direkten Zusammenhang hat, jedenfalls bei den meisten nicht.
    47 3 Melden
    • stadtzuercher 29.10.2015 09:07
      Highlight Nebst der Studie zeigt auch die Auswertung Schwächen, wohl der ideologischen Blindheit der 'Experten' und Journalisten geschuldet. Wer die Ergebnisse im Zusammenhang mit Egoshootern prüft, stellt fest, dass diese Gamer markant weniger (!) Diebstähle begehen, Velodiebstähle, weniger Schlägereien, weniger Tierquälereien. Gamer sind weniger delinquent als Nicht-Gamer!
      Guter Journalismus und gute Forschung sieht anders aus.
      19 0 Melden
    • Datsyuk * 29.10.2015 09:36
      Highlight Es gibt sogar kiffende Gamer. Ich habe aber kein Bedürfnis, eine Waffe zu tragen oder gewalttätig zu sein.
      19 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.10.2015 13:05
      Highlight Kein wunder dass Gamer nicht kriminell sind. Die sitzen auch mehrheitlich in ihrem abgedunkelten Zimmer, versteckt hinter Pizza-Schachteln. Die verlassen ja auch nie die Wohnung und sind wegen dem ungesunden Essen eh fettleibig. Dazu sind sie ja kleine schwächliche, Brillen tragende Nerds. Also von Gamern kann Gewalt nur über das Internet ausgehen. Dieses Kommentar ist etwa genau so aussagekräftig wie diese Studie -.-
      10 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 13:59
      Highlight @Sa.Set: Welchen Kommentar meinst du jetzt?
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.10.2015 14:56
      Highlight Ich bin ein Egoist. Natürlich meins^^
      2 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 15:13
      Highlight Ahaaaaa... jetzt habe ich es...Oh mann... sorry bin heute irgendwie nicht so auf der Höhe...
      4 0 Melden
  • riqqo 29.10.2015 08:13
    Highlight ich habs schon immer gesagt! kiffer sind schwerkriminelle menschen!
    16 10 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 13:32
      Highlight Sarkasmus...oder?
      1 0 Melden
    • Gantii 29.10.2015 15:49
      Highlight absolut sarkasmus. die studie dient genau menschen die das kiffen sowieso verteufeln und genau das sagen werden.. "has ja scho immer gseit! alles kriminelli! die huere kiffer he." - selbst arbeitet man wahrscheinlich bei ner bank und zockt kunden ab, aber kiffer sind kriminell :)))
      3 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 16:11
      Highlight Ich gehe schon auch davon aus, aber es könnte ja genau so jemand sein...was ich zwar bezweifle.
      Diese Studie bedient die Klischees, die schon seit eh und je existieren. Gamer sind alle Amokläufer und Kiffer sind kriminell..
      Ja und auf den Bankentoiletten wird Koks in die Nase gezogen im Stile eines Tony Montana.
      Oh, ich sehe gerade, ich muss los. 420 undso ;-)
      3 0 Melden
  • Supermagic 29.10.2015 07:43
    Highlight «Die weit verbreitete Annahme, dass Kiffen einen eher beruhigenden Effekt auf die Konsumenten habe, bestätigt sich in der Studie nicht. Vielmehr zeige sich auch bei Cannabis eine «enthemmende, gewaltfördernde Wirkung».

    haha! unglaublich sowas zu schreiben. ich denke die macher dieser studie sollten sich mal mit korrelation und kausalität beschäftigen.
    51 5 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 10:26
      Highlight Oder mal einen rauchen....vielleicht hilfts.
      20 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.10.2015 14:19
      Highlight Ich war nach dem kiffen auch immer total Agro. Dies wurde jedoch überdeckt von einer, scheinbar nicht vom Kiffen kommenden, ruhe und Gleichgültigkeit. Keine Ahnung woher die kam. Womöglich vom Alkohol oder vom Fifa spielen... Nebenbei: Supgermagic ist mein Einhorn Vorname x)
      Obwohl der letzte Satz anderes vermuten lassen könnte, ich habe seit geraumer Zeit nichts mehr geraucht. VERDAMMT NOCHMAL-.-'
      5 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 14:42
      Highlight Ich schäme mich ein bisschen. Habe jetzt deinen Kommentar Sa.Set mehrmals lesen müssen, um den Sarkasmus zu erkennen...ich lasse nach.
      Ja die Ruhe kam sicher vom Fifa spielen..ist echt beruhigen wenn dieser Schei**goalie schon wieder einen Schuss reinlässt, der meine Grossmutter im Rollstuhl sogar gefangen hätte....
      Schöner Name für dein Einhorn. Reinrassig oder Mischling?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.10.2015 15:26
      Highlight @Mind7es
      Ist auch Donnerstag. Bald Wochenende. Ich schreibe im Moment auch ziemlich veruqeres Zeuch^^. Wird dann hoffentlich auch wieder besser. Einhorn Mischling zwischen Esel und Einhorn, wäre somit ein Maulhorn oder Eintier?
      2 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 29.10.2015 16:03
      Highlight @Sa.Set
      Ja da hast du auch wieder recht. Mein Hirn hat sich schon verabschiedet, wie es aussieht. Haha, ja aber das ist normalerweise mein Spezialgebiet, heute leider nicht.
      Ah Maulhörner sind natürlich was ganz feines. Nehme an, es handelt sich beim Esel um einen aus der Gattung Goldesel?
      2 0 Melden

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