Schweiz

CVP-Ständerat Pirmin Bischof ist überzeugt, dass die «langweilige, nüchterne Politik» in der Schweiz Zustände wie in den USA verhindert. bild: screenshot/srf

Ein Hoch auf die «langweilige Schweizer Politik» – das war die Trump-«Arena»

12.11.16, 01:00 12.11.16, 19:42

Der Kater war heftig. Ganze drei Tage litten Liberale, Linke und Bürgerliche von Kalkutta bis Bogotá an pochenden Trump-Schmerzen. Die Wahl des milliardenschweren Immobilienmoguls Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA war eine Zäsur.

Diese «Arena» knüpfte nahtlos an die letzte Ausgabe an. Vor einer Woche debattierten Blocher, Nussbaumer, Moser und AfD-Gauland im Leutschenbach darüber, wer das Sagen im Land hat. Das war in der Ära Prä-Trump. Es scheint eine Ewigkeit her.

Jetzt, nach dem schicksalhaften 11/9 ist alles anders. Die Saat des Populismus ist aufgegangen in «God's Own Country», der neofaschistische Demagoge und Prahlhans Donald Trump folgt als Präsident der USA auf Barack Obama.

Oder war es vielmehr so, dass Trump den Puls des «einfachen Mannes» besser fühlte als die kaltherzige, technokratische Hillary Clinton, die mit starren Gesichtszügen den Rustbelt-Bewohnern erklärte, die Stahl- und Kohlewerke müssten zugunsten der grünen Industrie ihre Tore schliessen? Adiéu Job und Haus, aber immerhin ist der Strom sauber, der eure Trailer-Park-Gasgrills antreibt?

«Wieso Trump», lautete die Frage, die der jüngsten «Arena»-Ausgabe vorangestellt war, und Andreas Glarner (SVP), Mattea Meyer (SP), Pirmin Bischof (CVP) und die Politphilosophin Katja Gentinetta sollten eine Antwort darauf finden, wie das geschehen konnte, was vor einem Jahr, einem halben Jahr, ja, vor einem Monat noch undenkbar schien? 

Über eines war man sich in der Runde schnell einig: Ja, Trump ist ein Populist. Ja, Trump hat mit seinen Äusserungen im Wahlkampf und als Privatperson alle Grenzen des Anstands und des Respekts dutzendfach überschritten. Sogar Andreas Glarner, kein Kind von Traurigkeit, wenn es darum geht, ganze Bevölkerungsgruppen zu diffamieren, musste eingestehen: Trumps Kommentare waren des Öfteren too much. Aber, so der SVP-Nationalrat, man dürfe nicht alles für bare Münze nehmen, was Trump von sich gegeben hat: «Es heisst schliesslich Wahlkampf und nicht Wahlstreicheln». 

Video: streamable

Wenig überraschend zog er damit den Zorn der jungen SP-Nationalrätin Mattea Meyer auf sich, die sich über den «Frauenfeind Trump» echauffierte. Meyer tat sich aber keinen Gefallen damit, dass sie sich in Glarner verbiss. Zu offensichtlich waren die Provokationen des Gemeindeammans von Oberwil-Lieli, zu oft liess er sie ins Leere laufen. Vor allem aber kam Meyer nie aus ihrer Rolle als rührige, aber letztendlich umsonst sich abmühende Gewerkschaftsparolen-Verkünderin heraus. Man hatte fast ein bisschen Mitleid mit ihr, als der Bundeshausfotograf Karl-Heinz Hug die SP-Politikerin händeringend aufforderte, doch endlich mal in den Dialog «mit dem Volk» zu treten.

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Meyer spulte daraufhin ihr Programm ab, alles vernünftig, und sicherlich gut durchdacht. Aber Hug, der Bundeshausfotograf, schüttelte nur den Kopf. In diesem Moment schien die SP tatsächlich sehr weit weg von den Sorgen und Nöten des «einfachen Mannes». 

Der einfache Mann, manchmal auch Otto Normalbürger oder Mann von der Strasse genannt, hat eine steile Karriere hinter sich. Vom Bürger einer Demokratie, der mit seiner Stimme zwar Wahlen und Abstimmungen beeinflussen kann, sich aber ansonsten marginalisiert und an den Rand gedrängt fühlt, zum entscheidenden Player im Politpoker. Wer auf ihn hört, der gewinnt Wahlen. Nicht irgendwo. In der grössten Demokratie der Welt. 

Die SVP beherrscht das zweifellos besser als die SP. Die Finger der Volkspartei gleiten mit schlafwandlerischer Sicherheit über die Klaviatur des Volksbefindens. Glarner wurde nicht müde, die Geschichte des Mannes zu erzählen, der am Morgen früher aufsteht als die anderen, und der am Abend später ins Bett geht als die anderen. Es ist derselbe Büezer und Chrampfer, der auch in Göläs jaulenden Sozialneid-Rockhymnen die Hauptrolle spielt. 

Dem Volk komplexe Zusammenhänge erklären, das ist die Aufgabe des Politikers, zeigte sich CVP-Ständerat Pirmin Bischof überzeugt: «Wer das nicht kann, der hat seine Rolle als Politiker verfehlt.»

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Bloss: Wie weit darf man im Dialog mit «dem Volk» nach unten gehen? Wie weit darf man komplexe Zusammenhänge vereinfachen, bis aus einem unübersichtlichen Netzwerk politischer Sachfragen ein Flickenteppich wird? Auftritt Katja Gentinetta. Die ehemalige «Sternstunde Philosophie»-Moderatorin verfocht eine klare Meinung: «Es gibt eine Grenze der Vereinfachung.» 

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Die ist vielleicht dann erreicht, wenn Glarner von den Mexikanern in den USA als Massen redet, die einmarschieren und am Sozialtropf der Vereinigten Staaten hängen. Deswegen auch die Mauer, die Glarner übrigens als symbolische Mauer verstanden wissen will. 

Otto Normalbürger hat also Trump ins Weisse Haus gehievt. Diese Erkenntnis ist aber erstens verkürzt und zweitens nicht neu. Und vor allem beantwortet sie die Frage nicht: Wieso Trump?

Weil, so die Politphilosophin Gentinetta, viele Leute das gefühlt hätten, nichts mehr sagen zu dürfen, ohne gleich als Rassisten abgestempelt zu werden. Vielleicht, so eine nachdenkliche Gentinetta weiter, habe man es mit der Political Correctness tatsächlich zu weit getrieben. Insbesondere beim Thema Zuwanderung zeige sich dies exemplarisch. Diese Aussagen nahm Andreas Glarner als Steilvorlage für einen Sturmangriff auf die Antirassismus-Strafnorm, die als Feindbild Nummer 1 der scheinbar unterdrückten, schweigenden Mehrheit die angebliche Meinungsdiktatur verkörpere. 

«Und jetzt also kommt einer und redet deutsch und deutlich», sagte Glarner. 

Trump ist also da. Er ist der ungebetene Gast, der spätabends betrunken an die Party stolpert, den Daumen lüstern in den Geburtstagskuchen taucht, dem schüchternen Brillenträger eine Kopfnuss verpasst und allen anderen Gästen grölend vier Flaschen Dom Perignon und eine Stange Havanna-Zigarren verspricht, wenn sie jetzt sofort mit ihm zu dieser anderen tollen Fete gleich um die Ecke aufbrechen. Wenn sie dann wenig später mit einem Becher Pabst Blue Ribbon in der Hand vor einer Schale ungesalzener Nüsschen stehen, wird es ihnen vielleicht dämmern, auf was sie sich eingelassen haben. Aber dann ist es zu spät.

Deshalb, so Gentinetta, die sich mit ihrer nüchternen Analyse wohltuend von den Polpolitikern Glarner und Meyer abhob, sei es wichtig, dass die Bürger kritischer werden und die Politiker mehr an ihren Versprechungen messen. Sollte sich also herausstellen, dass Trumps vollmundige Ankündigungen nicht mehr als luftiges Wahlkampf-Getöse waren, so müssten sie ihn abstrafen. So wie Obama sein Fett wegbekam, weil er es in acht Jahren Präsidentschaft nicht schaffte, das Foltergefängnis Guantanamo zu schliessen.

Gentinettas weisen Worten zum Trotz: Das Schlusswort gehört dem CVP-Politiker Pirmin Bischof. Der Ständerat war des Öfteren unfreiwillig in der Schusslinie. Aber er hatte eine simple und überzeugende Antwort darauf, weshalb die Schweiz nie Trump-Land werden kann: «Politik in der Schweiz ist nüchtern und langweilig.» Das ist vielleicht nicht sexy. Dafür hat man keinen unangenehm betrunkenen Gast auf seiner Party.

Video: streamable

 

So könnte Trumps Regierungsmannschaft aussehen

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 12.11.2016 16:22
    Highlight Was den "Linken" immer wieder in die Quere kommt, ist der an sich selbst gestellte Anspruch, eine "Bessere Welt" vorleben zu müssen.
    Einen solchen Anspruch haben "Rechte" nicht.
    Die gehen nämlich grundsätzlich von einem schlechten Menschen aus, den man erziehen und kontrollieren muss, mit Zuckerbrot und Peitsche sozusagen.
    Aber die Menschen sind jederzeit so vollkommen, wie der spriessende Same eines Baumes!
    Und sie haben innere Antriebe und Leidenschaften, die sich entfalten möchten!
    "Leben und leben lassen!" könnte unsere Devise sein.
    Und die ist weder "Links" noch "Rechts" sondern "Echt".
    13 17 Melden
    • Jol Bear 12.11.2016 17:50
      Highlight Es gehen doch besonders die Linken von einem grundsätzlich unvollkommenen, unmündigen und unfähigen Menschen aus, den man mit unzähligen Gesetzen und Vorschriften erziehen muss. Das vertrauen in das gute Potenzial und damit weitgehende Freiheit findet man am ehesten in einem weitgehenden Liberalismus. Solcher lässt aber das Ergebnis offen und ist ohne Planungssicherheit. Das mögen sowohl linke als ach rechte"MachtStrategen" nicht.
      14 11 Melden
    • rodolofo 12.11.2016 18:03
      Highlight Ja gut, das ist natürlich auch wieder wahr.
      Ein Liberalismus mit Einschränkungen dort, wo Menschen und Natur allzu sehr leiden müssen, wäre vielleicht ein gangbarer Mittelweg zwischen Autoritärer- und Anti-autoritärer Erziehung.
      Die Kinder sollen möglichst viel untereinander regeln und dabei wichtige Erfahrungen sammeln.
      Aber einander plagen, oder harte Gegenstände über den Kopf schlagen geht eindeutig zu weit!
      Dann sprechen liebevolle Eltern und Erwachsene ein Machtwort.
      6 6 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 02:35
      Highlight @rodolfo, Jol Baer meint Liberalismus ohne Einschränkungen indem man dem Menschen vertraut.

      Das tönt sehr spannend und Sinn reich.

      Ist es aber meiner Meinung nach nicht, weil heute die Spiesse ungleich lang sind und der Liberalismus eine schöne Sache wäre wenn nicht so viele Ungleichheiten bestehen würden.

      Heute kann man nicht den genuinen Liberalismus leben weil ein guter Teil der Menschen gelernt hat seine Freiheit zu Ungunsten der Freiheit des anderen zu leben.

      Modelle mit der totalen Freiheit die setzt man nicht plötzlich in die Welt die brauchen einen unbeeinflussten Start.
      2 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 15:17
    Highlight Man muss sich ernsthaft fragen, wie eine solche Person wie Frau Meyer in ein politisches Amt gewählt werden konnte. Die hat keine Ahnung von den Zusammenhängen in der Politik und hört sich gerne reden.
    43 14 Melden
    • Lord_ICO 12.11.2016 15:51
      Highlight Ich bin jemand der eher SP wählt, doch bei Frau Meyer stellte ich mir auch die Frage, ob ich die SP noch wählen würde wenn nur Personen wie sie in der Partei währen.
      Sie wollte Fragen falsch verstehen und schwurbelte an jedem Thema vorbei und erklärte alle ihre "Aussagen" komplett unverständlich.
      Sie zeigte gestern perfekt auf, warum der SP die normalen Büezer davon laufen. Da lobe ich mir SP Politiker/-innen wie Wermuth oder Bruderer, sie zeigen auf, wo die Richtung der SP in der Ausstrahlung hingehen sollte, auch wenn sie enorm anecken intern wie extern.
      27 3 Melden
    • herschweizer 13.11.2016 14:48
      Highlight Ja Wermuth for Bundesrat.
      2 9 Melden
    • Kayenta 14.11.2016 11:40
      Highlight Der Aufreger der Arena war tatsächlich diese Frau Meier, die unaufhörlich und ohne Anstand dauernd dazwischen redete und einen absolut sinnfreien Sermon von sich gab. Ihr einziges Ziel: Die SVP anzugreifen! Gääääähhhhn! Sie hat eine reelle Chance verpasst, a) sich positiv zu profilieren und b) die Linke positiv zu vertreten!
      6 0 Melden
    • herschweizer 22.11.2016 09:42
      Highlight Wer hat hier geblitzt??? H? Ah ihr habt die Hosen voll wenn ihr Wehrmut sieht.... sehr 😊
      3 0 Melden
  • R&B 12.11.2016 12:05
    Highlight Danke Watson für diese Arena-Artikel, so dass ich mir Un-Menschen wie ein Glarner nicht antun muss.
    64 55 Melden
  • R&B 12.11.2016 12:04
    Highlight Ich denke auch, dass ein Politiker Sachverhältnisse einfacher darstellen muss. Ist im Job genau so. Wer einen Sachverhalt schnell und einfach erklären kann, wird verstanden und kommt vorwärts.
    Die SP hat erkannt, dass der Mittelstand verliert und will nun die CEOs bändigen, die Arbeitnehmer zu melken. ABER der vermutlich gute Lösungsverschlag der SP wird umständlich und langatmig erklärt: http://www.sp-ps.ch/de/publikationen/espress/mit-mehr-demokratie-gegen-frust-und-ohnmacht
    34 18 Melden
    • FrancoL 12.11.2016 14:18
      Highlight Wenn der Sachverhalt nicht einfach zu erklären und darzulegen ist, ist es verfehlt nach der Vereinfachung zu schreien.

      Es ist für mich diese Tendenz alles zu vereinfachen, die uns nicht vorwärts bringt. Fast auf allen Gebieten wird der Spezialist gesucht, wird alles komplexer und nun soll gerade bei unserer Gesellschaft die Komplexität abnehmen?

      Wir haben in der einfachen Lösung der Globalisierung und dem freien Markt auf eine Möglichkeit gehofft die Gesellschaft durchlässiger zu gestalten und zu reformieren.
      Es ist misslungen und nun versuchen wir es nochmals mit der einfachen Lösung?
      11 16 Melden
    • R&B 12.11.2016 14:47
      Highlight @Franco: Dieser Sachverhalt kann locker einfach und schnell verständlich erklärt werden, ohne dass Substanz verloren geht. Man muss sich halt ein bisschen anstrengen, kurze und treffende Formulierungen zu suchen.
      21 3 Melden
    • FrancoL 12.11.2016 15:13
      Highlight @R&B; Bei mir gehen täglich Studenten ein und aus. Auch von ihnen höre ich man könne den Sachverhalt kurz und prägnant darlegen, wenn man denn wolle. Meistens mache ich die Erfahrung dass dies schneller gesagt als getan ist oder nach genauerem Hinhören der Sachverhalt eben doch nicht so richtig verstanden wurde.
      Ich gehe davon aus, dass Du Deine Aussage auf den Artikel der SP beziehst da Du "DIESER Sachverhalt" erwähnst und da bin ich nun mal skeptisch den er ist zwar oberflächlich einfach darlegbar aber in seiner Konsequenz bedarf er einer tieferen Betrachtung ohne Vereinfachungen.
      8 7 Melden
    • R&B 12.11.2016 17:33
      Highlight @FrancoL: Ja es geht um den Artikel der SP, in dem beschrieben wird, dass die Arbeitnehmer Mitbestimmungsrechte in Betrieben haben sollen, damit die Löhne fair werden. Wenn die SP damit die Wähler erreichen will, braucht es griffigere Titel wie "Faire Löhne für alle". Der aktuelle Titel "Mit mehr Demokratie gegen Frust und Ohnmacht" kommuniziert nicht, worum es geht. Zudem hat die SP wieder einmal viel zu viel reingepackt, so dass dieses Programm Schiffbruch erleiden wird. Die SP kommuniziert zu intellektuell und erreicht daher den Mittelstand nicht.
      10 2 Melden
    • R&B 12.11.2016 17:37
      Highlight @FrancoL: Um viele Leute zu erreichen, muss man griffige Worte benutzen, die einen grossen Teil des Sachverhalts abdecken. Würde ich supergenau für meine Produkte werben, müsste ich Fachbegriffe des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit verwenden und ich würde keine einzige Verpackung verkaufen. Und trotzdem ist es nicht Irreführung, denn wenn das Interesse geweckt ist, wird der Interessierte den "Fliesstext" mit der genauen Beschreibung studieren und findet dann heraus, ob ihm mein Produkt zusagt oder nicht. Zu 95% ja.
      5 2 Melden
    • R&B 12.11.2016 17:40
      Highlight @FrancoL: Der Grund, warum es viele Wutbürger hat, ist dass die Reichen den Arbeitnehmer und Staat melken. Müssten die Arbeitnehmer nicht ständig auf Lohnerhöhungen verzichten, während dem der CEO einen weiteren Riesen-Bonus erhält, würde man keinen Nährboden für Rassismus finden. Die Probleme sind einfach: Faire Löhne und faire Steuern für alle. Oder anders gesagt: Die Reichen sollen wieder mehr Steuern zahlen und den Arbeitnehmern faire Löhne auszahlen.
      4 7 Melden
    • FrancoL 12.11.2016 18:35
      Highlight @R&B; "Faire Löhne für alle" Das vermittelt zwar einen gewissen Teil der Idee der SP, ist reisserisch und Deiner Ansicht nach erfüllt es den Zweck.
      Nein es erfüllt mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht den Zweck! Wieso? Weil Du den Inhalt hinter dem "Solgan" kennst, für die die ihn nicht kennen bleibt eher "für alle" hängen und da gibst Du den Gegnern eine spitze Lanze in die Hand die da heisst: Schon wider die Linken mit der Gleichmacherei, alle sollen gleich viel verdienen etc.
      R&B es geht um die Inhalte der SP die sich nicht einfach darstellen lassen und der Phalanx die dagegen schreit.
      2 5 Melden
    • FrancoL 12.11.2016 18:46
      Highlight @R&B; Steuern: Das Steuersystem kann so bemessen (Progression) bleiben wie heute. Wenn faire Löhne den unteren Schichten und dem unteren Mittelstandes ausbezahlt werden und zudem die Steuerhinterziehung mehr geahndet wird, sind die Steuereinnahmen gesichert.
      Die unteren Lohnklassen zahlen ein wenig mehr Steuern und die Reichen können nicht mehr so einfach sich vor den Steuern drücken. Zusammen würden genügend Steuereinnahmen generiert um zB nicht an der Bildung sparen zu müssen und wohl auch um monderate Steuersenkungen problemlos zu erreichen. Das alles lässt sich nicht einfach darstellen.
      2 4 Melden
    • R&B 12.11.2016 19:25
      Highlight @FrancoL: oh je oh je oh je...
      4 0 Melden
    • FrancoL 12.11.2016 19:55
      Highlight @R&B; Ist das alles? Offensichtlich gehörst Du zu denen die nicht begreifen können dass es Sachverhalte gibt, die sich nicht leicht verkaufen lassen.
      Ich bin nicht alleine wenn ich sage dass sich Sachverhalte die eine wenn auch logische und unabdingbare Beeinträchtigung bedingen sehr schlecht verkäuflich sind.
      Nimm den Bereich der Oekologie, da haben wir Vieles verschlafen sind zu verschwenderisch umgegangen und haben auch noch dazu viel Zeit verloren. Alles was heute in Sachen Oekologie angedacht wird bedeutet somit eine gewisse Beeinträchtigung und das lässt sich schlecht verkaufen.
      1 4 Melden
    • R&B 12.11.2016 20:42
      Highlight @FrancoL: Sie sind jetzt im Bereich der Spitzfindigkeiten. Es muss nicht alles zu 100% perfekt sein. Ansonsten wären wir noch heute in der Steinzeit und ich wäre immer noch den Bleistift am spitzen und hätte meine Unistudium nicht abgeschlossen. Was soll das mit "für alle" sei negativ? "Fairer Lohn für alle" sagt "Auch du wirst einen fairen Lohn erhalten". Wer kann schon gegen einen fairen Lohne für alle sein? "Hohe Löhne für alle" ist nicht realistisch. Zum Thema Steuern: Haben Sie nicht gemerkt, wie die Reichen immer mehr beschenkt wurden? Aktuell USRIII?
      4 2 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 01:28
      Highlight @R&B; Ich habe nichts gegen einen fairen Lohn für alle, es geht darum was man mit Ihrem Slogan machen kann.
      Sind sie in der realen Welt zu Hause? In der Welt in der zur Zeit 2/3 Bürgerliche das Sagen haben? In dieser Welt geht es darum dass der Absender meistens schon die Hälfte des Problems im positiven oder negativen Sinne ausmacht. Und wenn dieser Bürger Ihren Slogan auf "für alle" mit dem Hintergrund der Gleichmacherei in den Schmutz ziehen will dann wird er dies. So läuft es nun mal. Damit mahne ich, dass es bei der gegebenen Konstellation nicht nur um das Vermitteln von Inhalten geht.
      0 4 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 01:37
      Highlight @R&B; Die Reichen werden immer reicher nicht wegen der USRIII. Falls Sie das meinen versuchen Sie einmal zu ergründen wer denn von den Riechen mit der USRIII überhaupt beschenkt wird. Ich stütze keines falls die USRIII, nicht weil sie die Reichen noch reicher macht, sondern weil sie das falsche Zeichen ist.
      Mitunter werden Reiche immer reicher, weil man Ihnen im Steuersystem zu viele Schlupflöcher gewährt, weil sie relativ einfach Steuern hinterziehen können, ohne dass es geahndet wird.
      Würde man das Hinterziehen mehr als Betrug auffassen, würde schnell mal mehr deklariert und bezahlt werden
      1 3 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 01:45
      Highlight @R&B; Ich bin im Bereich der Spitzfindigkeiten. Ja wenn Sie das meinen muss es wohl so sein.
      Vermutlich lehrt man dies so an der Uni.
      Ich habe gelernt dass im grossen Rahmen in dem Politik gemacht wird gerade der Absender einer Botschaft für das Pro und Contra ein Hauptmerkmal ist und dass bei positiven Themen, zB "fairer Lohn für alle", die negative Belegung durch die Mehrheit gemacht wird und nicht durch das mehr oder weniger geschickt wählen der der Themenüberschrift. Schon unter linken Studenten war die Einsicht weit verbreitet dass selbst ein Geschenk aus der linken Ecke ein NO GO ist.
      0 3 Melden
    • R&B 13.11.2016 11:08
      Highlight @FrancoL: Eigentlich möchte ich diese Diskussion abschliessen, weil es nun in Bereich der Mutmassungen geht. Was ein Titel wie "Fairer Lohn für alle" bei der Mehrheit der Bevölkerung auslöst, weiss man nur bei einer Erhebung. Diese meine "Titel-Kreation" zielt im übrigen auf die Bevölkerung ab und nicht auf das Parlament, welches wie von Ihnen auch genannt, mehrheitlich rechts-bürgerlich ist und die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit deren Geschenke (auch Schlupflöcher) an Reiche und Veräppelung des Mittelstandes verantwortet. Warum haben Sie so viel Kontakt mit Studenten?
      3 0 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 12:59
      Highlight @R&B: Ja wir können abschliessen, denn Sie erwähnen das Parlament und dann das Volk, das Sie ansprechen möchten und merken offensichtlich nicht dass das Parlament "ihren" Titel uminterpretieren würde und ihm eine "neue" Interpretation gibt, was man nicht in einer Erhebung im Voraus klären kann. Die Politiker sind da sehr kreativ wenn es um "Umdeutungen" geht und diese werden gerne mal von einem Teil des Volkes übernommen.
      Mit Studenten habe ich seit nun fast 30 Jahren Kontakt, da ich Ihnen Praktikumsstellen anbiete oder ihnen vermittle, zudem arbeite ich bei Projekten auch mit der ETHZ.
      1 1 Melden
    • herschweizer 13.11.2016 14:53
      Highlight Das mit der ETHZ lässt ein kaltes Schaudern über meinen Rücken gleiten. In welchem Bereich ergibt sich denn eine Zusammenarbeit mit Ihnen und der eth?
      1 2 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 19:28
      Highlight @herschweizer;
      Wieso reagiert Ihr Rücken denn so heftig?

      Anstellen von Praktikanten im Bereich Architektur.

      Zusammenarbeit in Bereich Dämmungstechnik, nutzen der neusten Erkenntnisse für Hüllendämmungen > Einsatz in der Praxis.

      Ueber die EMPA in der Vergangenheit Zusammenarbeit im Bereich "Energie am Bau"

      Hoffentlich geht das Schaudern innert nützlicher Frist weg.


      0 0 Melden
    • herschweizer 13.11.2016 20:35
      Highlight Das Schaudern ist weg Architektur ist ja eher die kreative Ecke das passt. Ich sehe gewisse Sachen eher systemischer. Dachte sie sind evtl Naturwissenschaftler
      0 1 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 21:18
      Highlight @herschweizer; Kann jetzt nicht verstehen wieso es schlimm wäre wenn man sich an der ETH in naturwissenschaftlicher Richtung ausbilden würde. Gerade die Architektur wird je länger desto mehr die Kreativität mit naturwissenschaftlichen Prinzipien kombinieren müssen und da ist es von Vorteil wenn man die nötige naturwissenschaftliche Basis nicht vernachlässigt.

      Darum auch mein reger Austausch mit Studenten, ETH und EMPA in Sachen Bauökologie. Es ist sehr spannend die Kreativität mit Berücksichtigung der Naturwissenschaften ausleben zu können.
      0 0 Melden
  • FrancoL 12.11.2016 10:40
    Highlight "Wer auf ihn hört (den einfachen Mann), der gewinnt Wahlen. Nicht irgendwo. In der grössten Demokratie der Welt."

    Ab einer solchen Plattitüden wird es mir mehr als nur schlecht. Es geht schon lange nicht mehr um "auf den kleinen Mann hören" es ginge, heute mehr denn je, um Lösungen anzubieten und nicht Luftschlösser und ein Sack voll Händeschütteln mit dem kleinen Mann.

    UND DA erkenne ich keine Konzepte, keine Lösungen gleich wo ich hinschaue. Man nutzt den kleinen Mann aus, lässt sich wählen und schlussendlich erhält er einen saftigen Tritt in den A**. Der kleine Mann muss sich emanzipieren
    35 23 Melden
    • Hierundjetzt 12.11.2016 13:25
      Highlight Alles korrekt. Aber nehmen wir mal das Parteiprogramm der Juso sowie Teile des SP Prigrammes vor:

      Ich mein, in welcher Blase leben die? Alles rosa Metaziele. Also so wird meine Partei nie mehr eine korrigierende Kraft. Das ist ja teilweise zum Fremdschämen 😡
      35 7 Melden
    • FrancoL 12.11.2016 13:46
      Highlight @Hierundjetzt; Da gebe ich Dir recht.
      Aber auch wenn die Ziele nicht realistisch sind, so bemüht man sich zu mindest Ziele zu suchen und nicht wie ein guter Teil der Politiker heute in der totalen Freiheit die Lösung aller Probleme zu sehen und was für mich noch ärgerlicher ist BEWUSST auch die kleinsten möglichen Ziele mit Füssen zu treten.
      Es bräuchte nicht Riesenwürfe, es bräuchte nur ein wenig mehr Durchlässigkeit zwischen den Schichten und wir wären auch schon ein Schritt weiter. Weniger Worte dafür kleine Schritte hin zu einer ETWAS ausgeglicheneren Gesellschaft.
      6 10 Melden
    • Hierundjetzt 12.11.2016 15:13
      Highlight Stimmt. Die Durchlässigkeit der Schichten hat klar abgenommen. Das war unser Erfolgsmodell zum Reichtum und ist auf dem Weg zur Implosion. Bspw. Heute zählt nur noch ein Tertiär A Abschluss (FH Uni) Die restlichen 60% müssen halt selber schauen. 😑

      So geht kommen wir nicht weiter.
      7 4 Melden
    • FrancoL 12.11.2016 16:21
      Highlight @Hierundjetzt; Völlig einverstanden, so werden wir nicht weiter kommen oder leider weiter an gutem Boden verlieren. Einen Boden den wir kaum wieder wett machen können.
      2 4 Melden
  • Thinktank 12.11.2016 10:35
    Highlight Die Arena ist nur noch eine Plattform wo jeder seine Parolen verkünden kann. Niemand interressiert sich für die Argumente des anderen. Auffallend ist, dass die Linke die Rechte verachtet, weil sie ihre Wut auf Angst vor Jobverlust und Ausländern aufbauen, selber aber ihre Wut auf Populisten darin nähren, dass sie glauben die Nazis würden wieder auferstehen. Jeder ist getrieben von Angst.
    70 6 Melden
  • andersen 12.11.2016 09:58
    Highlight Der Herr aus dem Publikum sagt: Wir verstehen Sie euch Politiker nicht, aber wir sind nicht dumm, hat jemand das gesagt? Nur, was immer gefährlich waren, wenn die Politiker alles so vereinfachten und ein Wahlkampf mit einfachen Parolen der her kommt.
    12 18 Melden
  • The Origin Gra 12.11.2016 09:57
    Highlight Die Ideen der Linken sind gut.
    Nur leben ihre Vertretter in einer dermassen Selbstverständlichkeit das sie meinen man müsse sie zwangsläufig verstehen.
    Es ist das Arrogante Auftretten der Linksparteien die ihnen Schadet.
    Wer bei einem Wahltag statt die Bürger lieber eine Brücke Mietet und einen Exklusiven Club aus EU Bonzen Einlädt, der ist nicht mehr beim Klientel! Und es ist das Unvermögen eigene Wunschbilder zu Hinterfragen => Siehe EU die immer Extremkapitalistischer wird, die Grobe Menschenrechtsverletzungen in Spanien, Schweden und im Baltikum verschweigt.
    26 14 Melden
    • Neruda 12.11.2016 12:50
      Highlight Könntest du mir bitte die Menschenrechtsverletzungen in Schweden erläutern? Habe davon noch nichts gehört.
      15 3 Melden
    • The Origin Gra 12.11.2016 18:14
      Highlight http://m.srf.ch/sendungen/international/erzabbau-in-kiruna-fluch-oder-segen

      Ich wusste davon bis zu der Sendung auch nicht das die Samen weniger Rechte als Schweden haben
      2 0 Melden
    • The Origin Gra 12.11.2016 18:42
      Highlight Die Samen haben kein Recht auf Grundbesitz, Besitz, Wasserstellen und und.
      Das ist ein Bruch mit Grundlegenden Menschenrechte.
      Eine Apartheit!
      2 0 Melden
  • Moti_03 12.11.2016 09:48
    Highlight Muss ehrlich sagen war überrascht, hätte mir glarner schlimmer vorgestellt, da man so viele danebene Äußerungen von ihm gelesen hat. Wenn aber Frau Meyer die sp repräsentiert, dann gute Nacht. Sie hat genau das gemacht was von den 2 Zuschauern erwähnt wurde, sie hat es nicht mal bemerkt und macht so weiter. Immer am Thema vorbei und das sp Parteiprogramm vorgetragen. Echt schade.
    78 8 Melden
    • banda69 12.11.2016 11:04
      Highlight Frau Meyer hat auf die Verlogenheit der SVP hingewiesen (wenn das nicht zu verstehen war, ja dann gute Nacht) und wurde von Glarner niedergebrüllt.
      21 63 Melden
    • Moti_03 12.11.2016 11:37
      Highlight @banda ; naja war nicht das Thema der Sendung. Einfach gegen die svp ist auch kein Rezept. So sind die Wahrnehmungen auch verschieden.
      47 8 Melden
    • TheMan 12.11.2016 11:38
      Highlight banda69 die SP ist genau gleich Verlogen, wie die SVP.
      37 16 Melden
    • axantas 12.11.2016 13:34
      Highlight Frau Meyer machte in der Tat genau das, wofür sie kritisiert wurde. Sie kriegt "wir verstehen euch nicht mehr" vorgehalten und kontert im gleichen Ton, in dem sie nicht verstanden wird.

      Beide "Seiten" hätten besser Katja Gentinetta zugehört. Wir haben inzwischen viel zu viele Feindbilder, über die man nicht sprechen darf, ohne gleich in eine (mit Vorzug braune) Ecke gedrängt zu werden.
      Links politisiert inzwischen derart am Volk vorbei, dass ich gar nicht mehr zuhören mag. Man könnte Themen und Sorgen aufnehmen, wagt es aber nicht, weil man von den eigenen Leuten niedergemacht würde.
      29 2 Melden
    • ThePower 12.11.2016 15:47
      Highlight Danke Moti, ich wollte genau das schreiben. Genau das ist die ganze Tragödie der SP: Zum Teil gute Ideen werden dem Wähler schlecht verkauft. Das ist das genaue Gegenteil der SVP. Ab Mattea Meyer habe selbst ich als gemässigter Linker nur den Kopf schütteln können. Liebe SPler, wacht endlich auf! Wir bräuchten unbedingt eine starke Linke, damit die Kleinen nicht unter die Räder kommen. Aber das was ihr macht funktioniert nicht.
      13 0 Melden
  • IMaki 12.11.2016 09:28
    Highlight Zunächst mein herzliches Beileid an William Stern und an alle anderen Watson-Leute, die sich diese freitäglichen peusodopolitischen Nullrunden anschauen müssen/wollen. Muss man dafür eigentlich das Gefühlskostüm eines Flagellanten haben?
    Und dann die Feststellung, dass die Linke sich offensichtlich im LGTP- und Gender-Eggeli, saisonal aufgepeppt mit Larmoyanzextasen etwa zu Flüchtlingen, derart wohlfühlt, um auf eine gute populistische Kampagne gegen die Krankenkassen-, Hochpreisinsel-, Geldschöpfungsskandale oder die konstante Umverteilung von unten nach oben keinen Bock haben zu müssen.
    16 33 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 08:57
    Highlight Ja, ich habe auch weggezappt. Ich ertrage das Gesicht von Glarner nicht mehr. Aus dessen Mund nur noch freundlich formulierter Hass kommt. Dessen Gemeinde lieber 300 000 Fr. Busse bezahlt, als 30 Flüchtlinge aufzunehmen. Weichspüler Bischoff, der die Aussagen des SD-Kantonalpräsidenten BL (der Dicke im Publikum) "gut" fand, gab mir den Rest. Trump wurde von einer dekadenten Schicht gewählt, die nur darauf wartet, mit ihren Zuhause gebunkerten Waffen endlich auf den ungeliebten Schwarzen oder Migranten schiessen zu können. Um dann vom herbeigeredeten, "abgehängten" Pöbel Applaus zu bekommen.
    60 86 Melden
    • Gähn on the rocks 12.11.2016 09:49
      Highlight von einem pöbel, der entweder ichichich oder mimimi rufen kann.

      genau so empfinde ich auch, falco.
      10 34 Melden
    • Richu 12.11.2016 10:58
      Highlight Richtig analysieren scheint nicht Ihre Stärke zu sein. So zahlen beispielsweise Gemeinden im Kanton Aargau, welche die Aufnahmepflicht von Flüchtlingen nicht oder nur teilweise erfüllen, eine Ersatzabgabe und keine Busse, wie Sie fälschlicherweise behaupten!
      39 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 12:52
      Highlight Richu: "Die Gemeinde zahlt lieber eine jährliche Busse von 290 000 Franken, als dass sie zehn Flüchtlingen eine Unterkunft zur Verfügung stellt. Sie kauft leer stehende Häuser und lässt diese abreissen, damit der Kanton gar nicht auf die Idee kommt, hier Flüchtlinge einzuquartieren".

      Hier Nachzulesen:

      http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Sein-Markenzeichen-ist-die-harte--Linie/story/22223967

      Informieren statt diffamieren! Es ist sogar noch schlimmer!
      12 23 Melden
    • Richu 12.11.2016 13:36
      Highlight @falco: Es ist eine Falschaussage der Berner Zeitung, dass es sich um eine Busse handelt. Wenn Sie sich richtig informieren möchten, sollten Sie den zurzeit gültigen, kantonalen Gesetzestext lesen und da ist festgehalten, dass die Gemeinden, welche die Aufnahmepflicht von Flüchtlingen nicht oder nur teilweise erfüllen, eine Ersatzabgabe zu leisten haben!
      21 5 Melden
    • Lumpirr01 12.11.2016 16:01
      Highlight @falco: Bitte orientieren Sie sich im Internet über den aktuellen Stand, bevor Sie so einen hasserfüllten Chabis posten. Oberwil-Lieli hat sich mit der Nachbargemeinde Rudolfstetten-Friedlichsberg arrangiert und einen Asylverbund vereinbart.

      Siehe:

      http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/oberwil-lieli-schickt-fluechtlinge-in-die-nachbargemeinde-und-umgeht-die-asyl-strafe-130516086

      Die von den den AZ - Medien verbreitete Meldung mit negativem Touch könnte man zudem auch etwas neutraler darstellen.............
      7 0 Melden
  • dracului 12.11.2016 08:52
    Highlight Die kleine Schweiz entlarvt geschlossen Trump als Populisten und erkennt die Populisten im eigenen Land nicht? Politiker haben sogar den Anspruch, dass komplexe Zusammenhänge im Volk verstanden werden und doch kommt dort scheinbar nur "Ausländer raus!" und der "Kampf gegen die Burka" wirklich an. Die Schweiz sollte sich lieber mit sich selber beschäftigen und sich fragen, warum auch wir ein gespaltenes Land sind und warum auch hier alles immer mehr nach rechts in die Hände der Populisten rückt. Die ungebetenen Partygäste oder die "schweizerischen Trumpeltiere" sind längst da!
    83 46 Melden
    • IMaki 12.11.2016 09:40
      Highlight Wie war das noch mit: Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Matth. 7.3.
      Eben.
      38 8 Melden
  • N. Y. P. 12.11.2016 08:30
    Highlight Das ich das noch erleben darf :

    Man wählt Minarette und kriegt Steuersenkungen (USR III)

    Liebe Linken,
    ihr wisst wie die SVP tickt. Sie bauscht ein unbedeutendes Thema (Minarette) hoch, gewinnt Wähler und setzt dann im Parlament Steuersenkungen für das Grosskapital durch, das dann wiederum ihre Wähler zu bezahlen haben.

    Und wieso, liebe Linken, kriegt ihr es nicht auf die Reihe auf diesem wunden Punkt der SVP herumzustochern ? Cüpliglas wegstellen und spricht endlich so, wie es die beiden Zuschauer in der Arena angetönt haben. Hopp, hopp..
    107 20 Melden
    • LeChef 12.11.2016 09:07
      Highlight Wenn du die Arena geschaut hast, wirst du festgestellt haben, dass Mattea Meyer diesen Punkt gut ein halbes Dutzend mal erwähnt hat. Es hing mir schon zu den Ohren raus. Und weisst du was? Wer SVP wählt, weiss im Normalfall haargenau, dass er USR3 u.ä. kriegt. Tiefe Steuern, freie Arbeitsmärkte, kleiner Sozialstaat etc. entsprechen durchaus der Ideologie der SVP-Wähler.
      43 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 09:13
      Highlight Dein unbedeutendes Thema ist gerade in Winterthur hochaktuell und ebenso in der Türkei (graue Wölfe).
      14 26 Melden
    • N. Y. P. 12.11.2016 09:25
      Highlight Ich habe die Arena geschaut. Ich bin auch ganz bei Mattea Meyer. Ihr Sprech war aber schrill und laut und sie liess Umgangsformen vermissen (ständig weitersprechen, wenn der Moderator interveniert).
      Ich bleibe dabei, dass ich bezweifle, dass viele SVP-Wähler wissen (Büezer etc.), dass die von ihnen gewählte Partei ihr sauer verdientes Geld wieder aus der Tasche zieht.
      38 30 Melden
    • Sapere Aude 12.11.2016 09:57
      Highlight Es ist nicht die Schuld von Links, dass viele das Spiel der SVP durchschauen können oder wollen.

      @stipps, das Minarettverbot hat die Radikalisierung in Winterthur in keiner Weise verhindern können.
      21 25 Melden
    • demokrit 12.11.2016 10:05
      Highlight Während eine hohe Steuerlast, möglichst viel Reglementitis/Bürokratie und ein übermächtiger Staatsapparat der Ideologie der SP entsprechen. Einer Partei, die ich heute vor allem als Gewerkschaft für Staatsbeamte wahrnehme, die das aber nicht offen zugibt, es offenbar intern tabuisiert, aber sich stets über das Andere, sprich die SVP definieren muss und dabei noch verlogen davon spricht "alle" und nicht bloss ihre Klientel zu vertreten (Frau Meyer war ein lebhaftes Beispiel dieser gehaltsarmen Gewerkschaftsparolen). Nun, dafür kommt sie in der Moderne mindestens ein gutes Jahrhundert zu spät.
      22 18 Melden
    • manhunt 12.11.2016 10:27
      Highlight @le chef: wer svp wählt weiss eben nicht haargenau das er/sie die konsequenzen deren politik zu tragen haben. die wenigsten svp-wähler hinterfragen die eigene parteidoktrin. ebenso wenig wollen diese leute wahrhaben, das sie wiederholt gegen ihre eigenen interessen stimmen. schuld sind immer die anderen: die linken, flüchtlinge, die eu...
      fakten interessieren nicht, viel wichtiger ist was das "gefühl" sagt. und mit den emotionen und ängsten der leute zu spielen, versteht diese partei wie keine andere.
      22 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 11:05
      Highlight Dass Fakten nicht interessieren ist ein breites Phänomen, auch links. Beispiele gefällig: Lohnungleichheit, Genderfragen generell, Trumps sei von den Armen gewonnen worden, die SVP Wähler wüssten nicht, dass die SVP die USR III unterstützt oder Steuern senken will, etc.
      18 9 Melden
    • demokrit 12.11.2016 15:01
      Highlight Hier ein interessanter Artikel dazu (der Adressat ist ein Politikwissenschaftler): http://bazonline.ch/schweiz/standard/vom-umgang-mit-unerwuenschtem/story/25465171
      6 0 Melden
  • Süffu 12.11.2016 08:22
    Highlight "Deswegen auch die Mauer, die Glarner übrigens als symbolische Mauer verstanden wissen will."
    Und Mexico wird für diese symbolische Mauer bezahlen..?
    Ach dieser Glarner - wie ich mich freue, wenn der aus der Politlandschaft verschwindet. Rangiert suf der Peinlichkeits- und Dummheits-Skala nun schon lange weit oben.
    76 57 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 09:13
      Highlight Klassisch. Dumme Menschen überall gell.
      33 20 Melden
  • rodolofo 12.11.2016 08:00
    Highlight Und wenn es gar nicht erstrebenswert wäre, an DIE Macht zu gelangen?
    Wie sind denn diese "Mächtigen", die "DEM Volk" aufs Maul schauen, wie Primin Bischof schon fast bewundernd bemerkte, die "DEM Volk" komplizierte Zusammenhänge einfach und Holzschnittartig erklären, so dass dieses Volk das auch verstehen kann?
    Manipulieren diese Populisten ihre WählerInnen, oder werden sie von ihren WählerInnen manipuliert, hohle Phrasendrescher zu sein?
    Ich sehe das mit dem armen, vernachlässigten und von Abstiegsängsten geplagten Mittelständler nicht mehr so naiv, wie in meiner Klassenkämpferischen Jugend.
    17 19 Melden
    • LeChef 12.11.2016 09:09
      Highlight Hä?
      24 4 Melden
    • rodolofo 12.11.2016 09:23
      Highlight Die Komplexe Wirklichkeit einer immer vernetzteren Welt lässt sich weder vereinfachen, noch vereinfacht erklären.
      Ich habe in einer marxistischen Jugendorganisation zusammen mit anderen Jungrevoluzzern Comics gelesen, in denen ein fetter Monsterkapitalist mit Zigarre von einem dürren Campesino-Männchen Huckepack getragen wurde.
      Natürlich drückt das in einer einfachen Sprache aus, dass die "Drittweltländer" von den reichen Industrieländern kolonisiert und ausgebeutet werden.
      trotzdem habe ich im wirklichen Leben noch nie einen fetten Kapitalisten auf einem dürren Campesino herumreiten gesehen.
      9 15 Melden
    • E7#9 12.11.2016 10:03
      Highlight @rodolofo: Et voilá! Trotzdem hast du ja die Wahrheit im Comic verstanden.
      4 2 Melden
    • rodolofo 12.11.2016 10:51
      Highlight Das ist nicht die Wahrheit, sondern eine Karikatur, oder ein Zerrbild davon.
      Was geschieht, wenn dieser Campesino selber an die Macht kommt, mit "Trabachadores al Poder!" wie wir damals begeistert mitgesungen haben, als die Revolution in Nicaragua siegte?
      Sie enteignen die Haziendas der Grossbesitzer und quartieren sich selber in den Villen ein.
      Und mit der Zeit, gefällt es ihnen im neuen Luxus so gut, dass sie ihre -früher eifrig geforderte- Landreform auf den St. Nimmerleinstag verschieben.
      Aber sie helfen mit Sozialprogrammen genau so vielen WählerInnen, dass ihre Wiederwahl gelingt...
      8 4 Melden
    • LeChef 12.11.2016 12:57
      Highlight Da hast du recht rodolofo. Das sind leider die Anreize, welche Macht setzt. In der Politik gehts es zwar auch manchmal um Ideologie und Altruismus; aber noch wichtiger ist sicher die Nutzenmaximierung jedes einzelnen Politikers. Das ist eine typische Anwendung des Principal-Agent Problems. Das einzige was Machtmissbrauch verhindern kann sind funktionierende Institutionen, Checks&Balances, möglichst grosse Machtteilung und regelmässige Wahlen/Referenden.
      4 0 Melden
  • Moti_03 12.11.2016 07:52
    Highlight Beste Arena Zusammenfassung die ich je auf Watson gelesen habe. Sonstell ich mirbdas vor. Neutral und korrekt. BRAVO William!
    54 8 Melden
    • Yakari 12.11.2016 09:35
      Highlight Wenn nicht jeder dritte Abschnitt Trump beleidigen würde. Reicht ja wirklich langsam mit dem Trump-Bashing.
      33 19 Melden
    • Der Rückbauer 12.11.2016 09:44
      Highlight Schliesse mich an. Und, an die Linken hier: Wer einem anderen Populist sagt, könnte selbst einer sein.
      38 13 Melden
  • Thomas Rohrer 12.11.2016 07:17
    Highlight Ich fand die Arena ziemlich gut, da keine Parteiintressen im Vordergrund standen.
    34 10 Melden
    • rodolofo 12.11.2016 08:32
      Highlight Glarner präsentierte sich als tüchtiger Krampfer, der "morgens früher im Geschäft steht und abends später Feierabend macht", wie er triumphierend bemerkte.
      Bischof präsentierte sich als Lösungsorientierten Pragmatiker des kompromisslerischen Kompromisses.
      Meier setzte sich auch für AusländerInnen ein, obwohl diese kein Stimmrecht haben, was natürlich ehrenvoll, aber eben "abgehoben und ideologisch" ist...
      Viel erfolgreicher wäre es doch, reichen Sponsoren "in den Arsch zu kriechen" und wie ein Lautsprecher "Volkes Stimme" zu verkünden, wie das die SVP vormacht!
      Das übliche Rechts-Mitte-Links.
      35 13 Melden
  • manhunt 12.11.2016 04:44
    Highlight warum wieder der glarner? es gäbe wirklich genug parlamentarier auf bundesebene, welche weitaus mehr zu einer konstruktiven diskussion beitragen würden als dieser pausenclown. wenn es schon darum geht aufzuzeigen, wesshalb das schweizer system amerikanische verhältnisse verhindert, muss das bestimmt nicht mit einem schreihals wie glaner geschehen. jemandem der sich über flüchtlinge oder kritiker ähnlich abschätzig äussert wie das trumo tat. oder geht es bei der arena gar nicht um die sache selbst, sondern bloss auch um "entertainment"?
    48 45 Melden
    • E7#9 12.11.2016 09:16
      Highlight Der Schreihals war gestern klar auf der Gegenseite, war es doch Mattea Meyer die ständig unkonstruktiv giftelte und lautstark vom Thema abwich? Es war eher Gentinetta, die mit klug plazierten Argumenten und ihrer pragmatischen Art einem gestern recht gelassenen und sogar leicht eloquenten Glarner gefährlich werden konnte. Es war eine lehrreiche und gelungene Arena-Sendung. Die einzige Fehlbesetzung war die Exponentin der SP. Im Unterschied zu William Stern (danke für die gute Zusammenfassung) tat sie mir aber nicht besonders Leid. Alle ziehen ihre Lehren aus dem Wahlergebnis, nur Meyer nicht.
      49 9 Melden
  • Datsyuk * 12.11.2016 03:38
    Highlight Wir brauchen Trump als Präsident, Glarner als Aussenminister, Göla als Kulturminister und Kathie Hopkins (https://en.m.wikipedia.org/wiki/Katie_Hopkins) als Regierungssprecherin.
    22 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 09:15
      Highlight Du redest von wir, bist aber alleine mit deinen Genossen in der Blase.
      25 11 Melden
    • Datsyuk * 12.11.2016 11:23
      Highlight Nein, ich bin ja in der "Populistenblase"..
      2 10 Melden
  • Angelo C. 12.11.2016 02:22
    Highlight Wohltuend, wieder mal einen halbwegs ausgewogenen ARENA-Bericht zu lesen, der die tatsächlichen Abläufe recht schnörkellos und unaufgeregt umschreibt, ohne in den einseitig gelagerten Tonfall früherer solcher WATSON-Berichterstattungen zu verfallen 🤓!

    Besonders die Politphilosophin Gentinetta wusste inhaltlich mehrfach zu gefallen, wobei selbst Glarner, wie aber auch Pirmin Bischoff, durchaus bedenkenswerte Ansätze formulierten.

    63 12 Melden
  • Spooky 12.11.2016 02:08
    Highlight Das ist aber überraschenderweise eine echt ausgewogene Beurteilung der Arena.

    Ich gratuliere.

    Anscheinend hat der Sieg von Trump bei den Journalisten bereits Spuren hinterlassen.

    Sie wagen es nicht mehr, Trump frontal anzugreifen und der Lächerlichkeit preiszugeben.

    Ob William Stern zu jenen Journalisten gehört, die Trump in den Dreck gezogen haben, weiss ich nicht.

    Ich rede von den Journalisten im Allgemeinen.

    Es ist mir aufgefallen, dass die Hasskommentare gegen Trump abrupt aufgehört haben.

    Die Leute beugen sich vor der Macht. Das ist normal.
    40 41 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 08:19
      Highlight Nur Leute denen es eh egal ist was passiert beugen sich der Macht. Alle anderen erheben sich und sterben sogar dafür.
      38 21 Melden
  • toast 12.11.2016 01:40
    Highlight dass es Sie nicht mehr braucht!
    Nur weiter so ihr "Linken", verratet euch und euer Erbe weiter!! Und seid weiterhin so passiv, dass Ihr euch fast in die Hose macht vor einem D. Trump als Präsident der USA, weil man kann ja niemanden in die Pflicht nehmen, niemanden mit Arbeiter-/Bürgerrechtsbewegungen in seinem Handeln beeinflussen, sondern kann nur noch versuchen, sich irgendwie mit dem "König" zu vertragen und schauen dass man ihn überlebt! Was ist bloss los mit dem Glauben in eine bessere Welt? Es kommt mir die Kotze hoch!
    29 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.11.2016 09:16
      Highlight Haha, die linke Welt ist eine bessere? Für wen genau? Daran träumst du bestimmt schon seit deiner Wohlstandsjugend.
      24 21 Melden
    • toast 12.11.2016 11:46
      Highlight Sehr amüsant, dass Sie von meiner Wohlstandsjugend sprechen. Meine Mutter ist Analphabetin und mein Vater ein einfacher Arbeiter mit Primarschulabschluss.
      Aber zur linken Welt: Ich habe kein Wort über eine linke Welt verloren, sondern von einer ungezügelten neolibaralen Welt ohne eine ernstzunehmende Linke die dagegenhält, da sich diese ja anscheinend "dem Kapitalismus beugen musste", wie A. Habegger weiter unten formuliert. Der Kapitalismus habe ja schliesslich "mitgeholfen, die Weltinfrastruktur aufzubauen"!
      Genau das habe ich gemeint!
      9 4 Melden
  • Eggi 12.11.2016 01:38
    Highlight Ich musste wegzappen: Mattea Meyer hat mich zur schieren Verzweiflung gebracht. Wer so redet, treibt die Menschen mit Sorgen und Ängsten direkt in die Arme der Populisten.

    Polit-Jargon, abgegriffene Parolen: Weiter weg von potentiellen SP-Wählern kann man gar nicht sein. Dazu ein peinliches Gezänk mit Glarner, als ginge es um Abstimmungsvorlagen.

    Fazit: Wer nichts Erhellendes zum Thema Trump zu sagen hat, bleibt besser zu Hause.

    87 7 Melden
    • Skip Bo 12.11.2016 08:38
      Highlight IP
      11 5 Melden
  • Spooky 12.11.2016 01:37
    Highlight Was ist "Papst Blue Ribbon"?
    14 2 Melden
    • Süffu 12.11.2016 08:24
      Highlight Die billigste Bierplörre, welche von der anerikanischen Unteren Mittelschicht und tiefer getrunken wird.
      18 5 Melden
    • EarlofGrey 12.11.2016 09:14
      Highlight ...und von Zwirbelschnauz-tragenden Hipstern, die sich dadurch etwas "Street-Cred" zu ertrinken glauben.
      19 0 Melden
    • Spooky 13.11.2016 02:31
      Highlight Danke, ihr Beiden. Übrigens, Süffu, ich habe erst in der Vergrösserung gesehen, dass deine Augen nicht zu sind, sondern weit offen :-)
      3 0 Melden
  • toast 12.11.2016 01:36
    Highlight ...in wenigen Jahren diesen "Verlierern" zu zeigen, dass Sie die "ewigen Verlierer" sind und bleiben werden, egal wer an die Macht kommt. Diesen "Wutbürgern" kann man es aber kaum übelnehmen, dass sie sich genau für den Weg entscheiden, der Sie noch tiefer in den Abgrund reisst und ihre prekäre Situation noch aussichtsloser macht. Denn traditionell sollte sich ja schliesslich eine Arbeiterbewegung, eine Linke Bewegung sich für ihre Anliegen und Rechte einsetzen. Aber siehe da, es ist keine mehr existent. Warum? Weil die Kapitalisten nach dem Untergang der UDSSR die Linken davon überzeugten...
    21 14 Melden
    • Adrian Habegger 12.11.2016 09:05
      Highlight Die Linken sind noch immer ihrer Linie treu geblieben nur haben sich ihre Anliegen ausgeweitet und kämpfen nicht mehr nur wegen den Klassenunterschieden sondern auch für soziale Rechte des kleinen Mannes zu welchen nun auch die sozial schlecht geschützten Flüchtlinge zählen... Die Linken mussten sich dem Kapitalismus beugen der mithalf die Weltinfrastruktur zu entwickeln, genau dieser Kapitalismus gerät nun aus den Fugen mit den immer stärker zutage tretenden Klassenunterschiede..die Linke kämpft noch immer für den kleinen Mann ist aber vom Auftreten und Konzepten weltmännischer als Populisten
      10 29 Melden
    • Richu 12.11.2016 11:12
      Highlight Sie scheinen keine grossen Kenntnisse über die Schweizer "Cüpli - Sozialisten" zu haben!
      9 5 Melden
  • toast 12.11.2016 01:30
    Highlight ...unter dem Wert verkaufen, damit die Kapitalherren immer mehr Gewinne erzielen, und wir immer mehr in immer weniger Zeit produzieren. Ganz nach dem Motto "grenzenloses Wachstum".
    Von was für einer "Linken" ist hier eigentlich noch die Rede? Hillary war definitiv keine! Und so zeigt sich international der Aufstieg eines "neuen" Nationalsozialismus, genau so wie in den 30ern des letzten Jahrhunderts, nach der schwersten Weltwirtschaftskrise des Kapitalismus. Ein Nationalsozialismus der kurzfristig vorgibt die Sorgen der "Verlierer" ernst zu nehmen und sich für ihre Interessen einzusetzen, um..
    25 14 Melden
  • toast 12.11.2016 01:23
    Highlight Seit Tagen lesen und hören wir nun all die Meinungen, Analysen und Interpretationen zu den Wahlen in den USA und schliesslich dem Wahlsieg von D. Trump.
    Und noch kein einziger sog. "Linker" hat sich dazu gerungen zu sagen: Die Mittel- und Unterschicht, welche am meisten unter dem ungebremsten Wüten des Neoliberalismus in den letzten 20 Jahren litt, mit all seinen Auswüchsen, hat in der Politik keine würdigen Vertreter mehr, weil wir "Linken" unsere eigenen Ideale längst aufgegeben haben, so als gäbe es keine Arbeiterschicht mehr, als gäbe es keine "Prekären" mehr, welche Ihre Arbieitskraft..
    38 6 Melden
    • Richu 12.11.2016 11:20
      Highlight @toast: Mindestens sind Sie ein "Linker" (und einer der wenigen watson-Kommentatoren), welcher in der Lage ist, die aktuelle Situation der "Linken" richtig zu analysieren. Bravo!
      9 2 Melden

«Internet für Arme» – SVPler will Teletext abschaffen

Seit 1984 gibt es in der Schweiz den Teletext. Kurze Nachrichten, die neusten Sportresultate, Verkehrsmeldungen: Auf dem TV nur einen Knopfdruck und eine dreistellige Nummer weit entfernt.

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Der Teletext sei nur eines von vielen Beispielen, wie bei der SRG Geld …

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