Schweiz
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Ein Plakat der Kandidaten des Rechtsbuergerlichen Buendnisses, Sigrid Fischer-Willa, der bisherige Oskar Freysinger und Nicolas Voide, von links, fuer die Staatsratswahlen des Kantons Wallis, in Steg, am Dienstag, 14. Februar 2017. Am 5. Maerz 2017 werden die Walliser Regierung und Parlament neu bestellt. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Freysingers Versuch, mit dem Wahlbündnis die Walliser CVP zu spalten, missglückte. Bild: KEYSTONE

Dieser CVP-Politiker wäre besser kein Bündnis mit Freysinger eingegangen

05.04.17, 00:32 05.04.17, 01:19


Der Parteirat der CVP Unterwallis hat sich am Dienstag für den Ausschluss des abtrünnigen Nicolas Voide ausgesprochen. Voide kassiert damit die Quittung für sein «Rechtsbürgerliches Bündnis» mit Oskar Freysinger bei den Wahlen im März.

L'ancien president du Grand Conseil Nicolas Voide (PDC) pose dans son cabinet de Martigny, ce mardi, 3 janvier 2017, a Martingny. Il figurera sur une liste commune avec les UDC Oskar Freysinger et Sigrid Fischer-Willa, intitulee «Ensemble a droite», pour les elections cantonales au Conseil d'Etat valaisan 2017. La candidature de Nicolas Voide sera directement opposee à celle de Christophe Darbellay (PDC). (KEYSTONE/Olivier Maire)

Muss die Türe zur Politik wohl für immer schliessen: CVP-Politiker Nicolas Voide. Bild: KEYSTONE

Das Wahlbündnis war bereits nach dem ersten Wahlgang für die Walliser Kantonsregierung Geschichte. Nicolas Voide blieb mit 26'305 Stimmen weit zurück und erhielt nur knapp die Hälfte der Anzahl Stimmen als die drei offiziellen Kandidaten der CVP.

Auch für SVP-Staatsrat Oskar Freysinger war das Bündnis kein Segen. Im zweiten Wahlgang wurde er abgewählt, obwohl er alleine angetreten war.

Voide zog sich noch vor dem zweiten Wahlgang zurück. Mit dem Bündnis hatte Freysinger vergeblich versucht, die Walliser CVP zu spalten.

Die 60 Ratsmitglieder hätten abgestimmt, sagte Serge Métrailler, Präsident der CVP Unterwallis, am Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Zum Stimmenverhältnis wollte er allerdings keine Angaben machen. «Ich habe Nicolas Voide unsere Entscheidung mitgeteilt. Wir wollen dieses Kapitel nun abschliessen.»

Die politische Karriere von Nicolas Voide dürfte damit ein Ende finden. Er gehörte dem Kantonsparlament während fast 20 Jahren an und war im Jahr 2015 Grossratspräsident. (sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maranothar 05.04.2017 11:38
    Highlight Ein Rückwärtsgewandter tut sich mit einem Nationalisten zusammen. Und das geht den anderen Rückwärtsgewandten dann zu weit?

    Hätte nicht gedacht das in diesem Zusammenhang mal zu sagen aber... Ich bin überrascht.
    3 2 Melden
  • David Höchi 05.04.2017 09:55
    Highlight ..den es geht um die SVP..
    3 3 Melden
  • Howard271 05.04.2017 07:43
    Highlight Wer anderen eine Grube gräbt...
    4 2 Melden
  • chnobli1896 05.04.2017 07:21
    Highlight Karma :-)
    38 5 Melden
  • pamayer 05.04.2017 06:35
    Highlight Dumm und dumm gesellt sich gerne.
    51 7 Melden
    • Raembe 05.04.2017 08:58
      Highlight Kennst Du beide persönlich? Ich mag ihre Politik auch nicht, aber sie zu beleidigen ist nicht sauber.
      7 6 Melden

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