Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Swiss border guard controls in the trunk of a Swiss car the goods purchased in a French supermarket close to the border at the Swiss-French border of Bardonnex near Geneva, Switzerland, Tuesday, August 16, 2011. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ein Zöllner kontrolliert den Kofferraum eines Grenzgängers. Bild: Keystone

Für alle Einkaufstouristen

So viel Wein, Fleisch und Tabak dürfen Sie ab 1. Juli über die Grenze nehmen

Hier sehen Sie, wie viel Sie über die Grenze mitnehmen dürfen, ohne von den Zollbeamten aufgehalten zu werden.

Wein

Die vier versenkten Weinsorten, die am Fusse des Chateau Chillon in Vertaux in der Naehe von Montreux, am Donnerstag, 16. Januar 2014. Bereits 2010 wurden als Experiment rund 400 Weinflaschen im Genfersee versenkt. (KEYSTONE/Aline Staub)

Bild: Keystone

Die Zollfreigrenze für Wein wird nicht wie geplant auf 20 Liter erhöht, sondern nur von 2 auf 5 Liter angehoben. Für Mehrmengen gibt es einen Preisaufschlag: Statt 60 Rappen pro Liter bezahlt man am Zoll neu 2 Franken mehr pro Liter Wein. 

Über 20 Liter sinkt die Abgabe hingegen von heute 3 auf 2 Franken. Weiterhin ist ein Liter starker Alkohol (über 18 Prozent, bisher über 15 Prozent) zollfrei. 

Fleisch

A butcher cuts a piece of beef in a butcher shop in Montevideo March 27, 2014. According to the INAC (Uruguayan National Institute of Meat), the consumption of meat in Uruguay raised from 98 kg in 2012 to 101.2 kg per capita in 2013, placing it as the biggest consumer per capita of meat in the world. REUTERS/Andres Stapff (URUGUAY - Tags: FOOD BUSINESS SOCIETY)

Bild: Reuters

Neu darf nur noch ein Kilo Fleisch zollfrei importiert werden. Bis anhin lag die Zollfreigrenze bei 0,5 Kilogramm Frisch- und 3,5 Kilogramm zubereitetem Fleisch. Eine Ausnahme gibt es einzig für Wild. 

Dafür wird beim Fleisch das Zollverfahren vereinfacht. So muss nicht mehr zwischen verarbeitetem und frischem, gewürztem und ungewürztem Fleisch unterschieden werden.

Tabak

ARCHIV --- ZUR GEPLANTEN ERHOEHUNG DER TABAKSTEUER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Zigaretten verschiedener Marken in einem Kiosk in Zuerich, aufgenommen am 6. August 2004. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)  === ,  === *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: Keystone

Bei den Tabakwaren gilt neu: Es dürfen 250 Zigaretten oder 250 Zigarren oder 250 Gramm Tabak zollfrei eingeführt werden. Bisher waren es 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Tabak. 

Wertfreigrenze bleibt bei 300 Franken

Die Wertfreigrenze für die Mehrwertsteuer bleibt wie bis anhin bei 300 Franken. Pro Person und Tag dürfen also Waren im Wert bis zu 300 Franken importiert werden, ohne dass darauf die Mehrwertsteuer bezahlt werden muss. 

Wird der Betrag von 300 Franken überschritten, muss die Mehrwertsteuer auf den Gesamtwert aller Waren bezahlt werden. Neu werden aber auch alkoholische Getränke und Tabakfabrikate an die Wertfreigrenze angerechnet.

(jas/sda)



Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Papas fritas 02.04.2014 17:21
    Highlight Highlight Und der Schweizer Student oder sonstige "Wenigverdiener" können sich Fleisch bald nur noch als Ausnahme leisten, bei den Preisen die im eigenen Land herrschen. kann ja keiner bezahlen. Dreist, meiner meinung nach...
  • scream 02.04.2014 16:09
    Highlight Highlight Hauptsache wieder eine Sonderregelung. Mir hätte eine einfache Regelung mit grosszügigen Freimengen besser gefallen. Ebenfalls ist die Freimenge von 300.- jetzt noch schneller ausgeschöpft. Sieht ganz danach aus, als möchte man den Einkaufstourismus eindämmen.

Drei 17-Jährige moderieren die «Arena» und halten die streitlustigen Politiker im Zaum

Im Zuge der Jugendmedienwoche moderierte nicht Jonas Projer die «Arena» vom Freitag, sondern die drei Teenager Sara, Luis und Andrea. Dafür haben sie sich gleich die drei grossen Themen Migration, Klima und Altersvorsorge ausgesucht. 

Moderator Jonas Projer sitzt für einmal im Publikum und an seiner Stelle moderiert Sara (17) den Anfang der «Arena». Sie beginnt gleich mit dem sehr schwierigen Thema Migration.

Doch die junge Frau scheint weder durch die hochrangigen Studiogäste noch von der Komplexität des Themas beeindruckt. Gleich zu Beginn steigt sie steil ein und fragt SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann, warum die reiche Schweiz nicht alle Migranten und Flüchtenden aufnehmen könne. 

Die Diskussion driftet dann in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel