Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Winner Suter Moto2 rider Dominique Aegerter of Switzerland celebrates during the German Grand Prix at the Sachsenring circuit in the eastern German town of Hohenstein-Ernstthal July 13, 2014. REUTERS/Thomas Peter (GERMANY  - Tags: SPORT MOTORSPORT)

Mit der Schweizer Fahne auf der Ehrenrunde. Bild: THOMAS PETER/REUTERS

GP von Deutschland

Aegerter schnappt sich den ersten GP-Sieg in der zweitletzten Kurve

In seinem 129. GP gewinnt der 23-jährige Schweizer Dominique Aegerter sein erstes WM-Rennen, hauchdünn vor Mika Kallio. Auch Randy Krummenacher und Tom Lüthi fahren in die Top 10.

13.07.14, 13:02 13.07.14, 14:21

Das war schon lange fällig: Dominique Aegerter feiert auf dem Sachsenring den ersten GP-Sieg seiner Karriere. Der von der Pole-Position gestartete Berner setzt sich nach einem packenden Zweikampf gegen den Finnen Mika Kallio durch. 0,091 Sekunden liegt er zum Schluss vor dem früheren Erzrivalen von Tom Lüthi.

Das entscheidende Überholmanöver in der letzten Runde. Gif: SRF

Aegerter und Kallio setzen sich schon kurz nach dem Start vom Rest des Feldes ab. Zwar übernimmt der Finne früh die Spitzenposition und führt dann lange, doch Aegerter bleibt dran und wartet geduldig auf seine Chance.

Vier Runden vor Schluss greift der Berner an und überholt Kallio. Der Finne schlägt zwei Runden später aber wieder zurück. Zum entscheidenden Überholmanöver setzt Aegerter dann erst kurz vor Schluss, in der zweitletzten Kurve, an. 

Winner Suter Moto2 rider Dominique Aegerter of Switzerland celebrates with the trophy during the German Grand Prix at the Sachsenring circuit in the eastern German town of Hohenstein-Ernstthal July 13, 2014. REUTERS/Thomas Peter (GERMANY  - Tags: SPORT MOTORSPORT)

Die erste Siegestrophäe ist eingefahren. Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Der Oberaargauer, der bisher viermal auf dem Podest gestanden hat, feiert so in seinem 129. WM-Rennen, dem 77. in der Moto2, mit Startnummer 77 seinen grössten Triumph der Karriere.

Hinter dem Spitzenduo kämpft eine grössere Gruppe um den dritten Podestplatz. Zuerst verabschiedet sich Johann Zarco (Fr) aus dem Rennen, nachdem seine Caterham-Suter Feuer fing. Am Schluss setzt sich Simone Corsi (It) vor WM-Leader Esteve Rabat (Sp), dem WM-Dritten Maverick Viñales (Sp) und Franco Morbidelli (It) durch.

Exploit von Krummenacher

Zwei weitere Schweizer fahren in die Top 10. Tom Lüthi kann sich am Anfang vom achten Startplatz bis auf Position sechs verbessern, fällt noch auf Rang 9 zurück. Der 27-jährige Emmentaler muss sich in der zwölften von 29 Runden gar noch von Suter-Markenkollege Randy Krummenacher überholen lassen.

Der 24-jährige Zürcher Oberländer erreicht mit Startplatz 10 und Rang 7 das beste Ergebnis seit Juni 2013, als er beim GP von Katalonien in Barcelona von Startplatz 8 auf Rang 6 gefahren war. (pre/si)

GP von Deutschland, Sachsenring, Moto2

1. D. Aegerter (Sz), Suter

2. M. Kallio (Fi), Kalex

3. S. Corsi (It), Speed Up

7. R. Kr'acher (Sz), Suter

9. T. Lüthi (Sz), Suter

24. R. Mulhauser (Sz), Suter



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«W Series» – jetzt kommt die Rennserie für Frauen

Schon im nächsten Jahr soll es eine weltweite Autorennserie für Frauen geben. Hinter dem Projekt steckt mit David Coulthard auch ein früheres Formel-1-Ass.

Die «W Series» soll im Frühling 2019 starten, doch Termine und Austragungsorte gaben die Veranstalter bislang nicht bekannt. Nur so viel: Es handle sich um «einige der besten und berühmtesten Rennstrecken in Europa», auf denen auch schon die Formel 1 gastierte. Rennen auf anderen Kontinenten sollen später folgen.

Die «Formel W» ist Frauen vorbehalten. Diese müssen, wie es heisst, ein «strenges Vorauswahlprogramm» mit diversen Tests durchlaufen. Letztlich sollen die 18 bis 20 Rennfahrerinnen …

Artikel lesen