Sport
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National League A, 7. Runde

Bern – RJ Lakers 5:2 (0:0, 2:1, 3:1)

Davos – Lausanne 5:3 (1:0, 1:1, 3:2)

Servette – ZSC  3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n. V.

Kloten – Ambri 3:2 (0:2, 1:0, 2:0)

Zug – Fribourg 6:1 (2:1, 1:0, 3:0)

Lugano – Biel 7:4 (4:0, 1:1, 2:3)

Kloten Flyers Stuermer Steve Kellenberger, von links, Vincent Praplan, Cheftrainer Felix (Fige) Hollenstein, Simon Bodenmann, Peter Guggisberg, sitzend, und Cyrill Buehler bejubeln den ersten Saisonsieg nach dem 3-2 im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem HC Ambri Piotta am Samstag, 27. September 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Erleichterung bei den Kloten Flyers: Die scheinbar endlose Niederlagenserie ist vorbei. Bild: KEYSTONE

National League A

Ambri macht den Entwicklungshelfer und beendet Klotens Pleiten-Serie – Davos ist neuer Leader

Die Flyers fliegen wieder: Nach saisonübergreifend 15 Niederlagen in Folge kommt die Mannschaft von Felix Hollenstein gegen Ambri zum erlösenden Sieg. Davos schlägt Lausanne mit Mühe und ist neuer Tabellenführer.

27.09.14, 22:39 28.09.14, 09:40

Bern – RJ Lakers: Berns Kanadier machen den Unterschied

– Der SC Bern kommt im vierten Heimspiel dank einer disziplinierten Leistung (nur eine Strafe) zum vierten Sieg. Beim 5:2 gegen die Rapperswil-Jona Lakers müssen die Mutzen aber einigen Widerstand überwinden.

– Bei Spielhälfte scheinen die Berner angesichts einer 2:0-Führung auf einen sicheren Sieg zuzusteuern. Rapperswil-Jonas Ausländer reagieren aber postwendend. Noch vor Ende des zweiten Drittels verkürzt Derrick Walser nach Traumpass von Johan Fransson auf 1:2. Kurz nach der zweiten Pause gleicht der ehemalige Weltmeister Nicklas Danielsson in Unterzahl sogar aus.

– Es brauchte drei Sonderefforts der SCB-Ausländer für den erwarteten Erfolg. Zunächst verwertet Bud Holloway in der 49. Minute einen magistralen Querpass von Christoph Bertschy zum 3:2, knapp sechs Minuten vor Schluss doppelt Chuck Kobasew mit dem 4:2 nach. Der dritte Kanadier Byron Ritchie macht schliesslich 64 Sekunden vor dem Ende mit dem 5:2 alles klar.

Ein bisschen zu früh gemotzt

27.09.2014; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - Rapperswil-Jona Lakers; 
Byron Ritchie (M, Bern) erzielt das Tor zum 5:2 gegen Torhueter Tim Wolf (Lakers)
(Urs Lindt/freshfocus)

Byron Ritchie trifft zum 5:2 für den SC Bern. Bild: Urs Lindt/freshfocus

Davos – Lausanne: HCD ist neuer Leader

– Der HC Davos gewinnt gegen Lausanne ohne zu glänzen auch das vierte Heimspiel dieser Saison 5:3. In einer turbulenten Schlussphase retten die müden Davoser den Sieg über die Zeit.

– Das Team von Arno Del Curto kann sich nie so richtig absetzen. Auf jede Führung reagieren die hartnäckigen Lausanner fast postwendend. So kommen die Zuschauer in Davos in den Genuss einer hektischen Schlussphase mit drei Toren in eineinhalb Minuten. Gregory Hofmann trifft mit seinem zweiten Tor der Partie in der 59. Minuten zum 4:2 – 52 Sekunden vor Schluss trifft Dick Axelsson mit einem Schuss ins leere Tor zum 5:2. Lausanne will sich jedoch nicht geschlagen geben und erzielt durch Thomas Déruns nochmals das 5:3, mehr lag jedoch nicht mehr drin.

– Die Davoser Leistungsträger grüssen als neuer Tabellenführer, gehen zum Schluss aber arg auf dem Zahnfleisch, nachdem sie bereits am Freitagabend beim Sieg in Rapperswil-Jona überstrapaziert worden waren.

So ist es

Der Davoser Trainer Arno Del Curto, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem Lausanne Hockey Club, LHC, am Samstag, 27. September 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno Del Curto grüsst mit Davos neu von der Tabellenspitze. Bild: KEYSTONE

Servette – ZSC Lions: Genfer siegen nach Steigerungslauf

– In einem spannenden und hochklassigen Duell ringt Genève-Servette den Schweizer Meister ZSC Lions 3:2 nach Verlängerung nieder. Matchwinner ist Romain Loeffel mit einem Weitschuss von der blauen Linie.

– Servette reagiert vehement auf das 1:5-Debakel am Freitagabend in Lausanne. Nach einem verhaltenen Startdrittel steigert sich das Team von Chris McSorley kontinuierlich und ist ab dem zweiten Drittel die bessere von zwei guten Mannschaften.

– In der letzten Minute der regulären Spielzeit trifft Patrik Bärtschi für die ZSC Lions nur den Pfosten, in der Verlängerung zwingen dann die Genfer das Glück auf ihre Seite. Nach 91 Sekunden flitzt ein Schuss von Romain Loeffel an Freund und Feind vorbei ins Tor des starken Lukas Flüeler.

Träumen darf man ja

Geneve-Servette's Romain Loeffel celebrates his winner goal during penalty shootout session of the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Biel-Bienne, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, September 16, 2014. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Romain Loeffel erzwingt in der Verlängerung die Entscheidung für Servette. Bild: KEYSTONE



Kloten – Ambri: Flyers brechen den Bann

– Die Kloten Flyers haben den Bann gebrochen. Nach saisonübergreifend 15 Niederlagen in Folge in Wettbewerbsspielen kommen die Zürcher Unterländer zu einem 3:2-Sieg über Ambri-Piotta. Den Sieg realisieren die Flyers nach einem frühen 0:2-Rückstand.

– Ausgerechnet ein nur halbwegs motivierter Abschluss aus der Distanz von Micki DuPont steht am Ursprung der Wende. Der Puck wird von Matthias Bieber ins Tor abgelenkt (36.). Peter Guggisberg gelingt dann zehn Minuten vor Spielende mit dem 2:2 der Ausgleich. 

– Roman Lemm erzielt den umjubelten Siegtreffer für die Flyers drei Minuten vor Spielende. In der Schlussphase retten die Zürcher Unterländer den Erfolg entschlossen über die Zeit. Ambri hat damit in den letzten elf Spielen gegen Kloten lediglich einmal das Eis als Sieger verlassen.

Es geht doch

Die Fans der Kloten Flyers feiern den ersten Sieg ihres Teams nach dem 3-2 im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem HC Ambri Piotta am Samstag, 27. September 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der Kloten-Anhang feiert den ersten Sieg wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Bild: KEYSTONE

Zug – Fribourg: EVZ macht Fribourg zur Schiessbude

– Der EV Zug kommt gegen Fribourg-Gottéron zu einem deutlichen 6:1 und damit zum dritten Sieg in Serie, während Gottéron die fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen kassiert.

– Der Zuger Topskorer Pierre-Marc Bouchard weist den Gastgebern im Startdrittel mit der Produktion der ersten beiden Powerplay-Treffer den Weg zum Sieg. Bouchard bereitete das 1:0 von Earl vor (7.) und erzielte das 2:1 (18.) selbst.

– Die Freiburger Defensive offenbart ein weiteres Mal eklatante Mängel. Gleichzeitig fehlt es in der Offensive an Durchschlagskraft. Benjamin Conz im Freiburger Tor strahlt erneut keine Sicherheit aus. Er lässt praktisch jede Scheibe nach vorne abprallen. Auf der Gegenseite festigt Nationalgoalie Tobias Stephan seine starke Abwehrquote von über 94 Prozent in der laufenden NLA-Saison.

Er hat es vorausgesehen

Fabian Schnyder, links, von Zug, im Spiel gegen Torhueter Benjamin Conz, rechts, von Fribourg, im Eishockey Meisterschaftsspiel zwischen dem EV Zug und dem HC Fribourg-Gotteron am Samstag, 27. September 2014, in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Fribourg-Keeper Benjamin Conz zieht einen schwarzen Abend ein. Bild: KEYSTONE

Lugano – Biel: Pettersson schiesst Seeländer ab

– Der HC Lugano kommt zu einem standesgemässen 7:4-Sieg über Biel. Mit einem Blitzstart sorgen die Tessiner früh für klare Verhältnisse.

– Nach 13 Minuten und einem 4:0 für Lugano ist die Partie entschieden. Luganos schwedischer Stürmer Fredrik Pettersson festigt mit seinen Saisontoren Nummer 7 und 8 seine Position als derzeit treffsicherster NLA-Spieler.

– Die Tessiner erzielen schon aus den ersten vier Schüssen aufs Tor der Gäste zwei Tore. Nach dem vierten Gegentor entscheidet sich der Bieler Headcoach Kevin Schläpfer zum Goalie-Wechsel. Lukas Meili ersetzt Simon Rytz. Von da an sind die Seeländer gegen die einen Gang zurück schaltenden Tessiner gleichwertig, zumal Lugano auch in der Defensive etwas nachlässiger agiert. (dux/si)

Lugano's players celebrate with Fredrik Pettersson, centre, their goal for the 3-0, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Lugano and EHC Biel-Bienne, at the Resega ice stadium, in Lugano, Switzerland, Saturday, September 27, 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Luganos Topskorer Fredrik Pettersson erzielt seine Saisontore sieben und acht. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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