Sport

Die vielen Verletzten im Schweizer Eishockey sorgen für rote Köpfe. Bild: KEYSTONE

Warum die Schweizer Hockey-Justiz endlich richtig durchgreifen muss

Ist Eishockey brutaler, gefährlicher geworden? Nein. Wir haben genau die Härte und die Fouls und die Verletzungen, die wir wollen und die wir verdienen. Weil unsere Hockeyrichter versagen.

22.01.18, 08:59 22.01.18, 16:01

Innert kurzer Zeit sind mehrere Stars verletzt worden: Berns Mark Arcobello streckt Antti Erkinjuntti mit einem Check nieder. Langnaus Topskorer hat die letzten vier Spiele verpasst. Langnaus Kanadier Cam Barker erwischt mit einem Check Linus Klasen. Luganos offensiver Leitwolf hat die drei letzten Partien nicht mehr gespielt. Beide Opfer waren zweifelsfrei nicht im Scheibenbesitz.

Wir haben zwei weitere böse Szenen mehr aus den letzten Tagen. Gottérons Jim Slater checkt Zugs Zaubermaus Lino Martschini mit Anlauf gegen den Kopf. Gottérons Ralph Stalder trifft mit dem Ellenbogen Klotens Denis Hollenstein am Kopf.

«Nichts bleibt mehr unentdeckt.»

Ralph Krueger

Ist das Eishockey brutaler und gefährlicher geworden? Nein. Ganz im Gegenteil. Biels Sportchef Martin Steinegger, einst ein Haudegen im besten Wortsinne, sagte kürzlich: «Das Eishockey ist durch die Entwicklung zum schnelleren Spiel härter geworden. Aber wir haben früher schmutziger gespielt.»

Gefährliche Checks wie jener von Beat Forster gehören bestraft.

Auch der langjährige ehemalige Nationaltrainer und NHL-Coach Ralph Krueger sieht eine Entwicklung zum besseren Hockey. «Die strenge Regelauslegung wirkt sich erst jetzt ganz aus: inzwischen haben nur noch Spieler eine Chance, die läuferisch und technisch gut sind. Das Eishockey ist viel schneller und besser geworden. Es gibt inzwischen Spiele fast ohne Checks.» Zudem sei es dank des Video-Beweises einfacher geworden, Täter zu überführen. «Nichts bleibt mehr unentdeckt.»

Es sind keine Unfälle

Wie kann es dann sein, dass bei uns reihenweise Spieler nach irregulären Checks verletzt werden? Wie kann es sein, dass es von Jahr zu Jahr mehr Gehirnerschütterungen gibt?

Das ist so, weil wir es so wollen. Wir haben die Härte und die Verletzungen in unserem Hockey, die wir verdienen. Weil die Hockeyrichter bzw. die Liga, die ihre Hockeygesetze selber macht, versagen.

Der Check von Cam Barker an Linus Klasen.

Auf einen regelwidrigen Check kann und muss sich kein Spieler einstellen.

Keiner der erwähnten gesundheitsgefährdeten Angriffe war ein Unfall. Also ein nicht vermeidbares Zusammentreffen von unglücklichen Umständen. Die gibt es nämlich auch und können zu Verletzungen führen. Bei allen erwähnten Fällen hat der Täter bewusst die Folgen seines Handelns in Kauf genommen. Sonst hätte er die Aktion unterlassen. Durch das schnellere Spiel – und die NLA ist eine der schnellsten Ligen der Welt – werden Checks noch gefährlicher. Weil sich die Aufprallenergie im Quadrat zum Tempo erhöht.

Nun haben wir nach wie vor ein paar Ewiggestrige, meistens frustrierte ehemalige Spieler, die mit der Entschuldigung kommen, ein Spieler müsse halt lernen, Checks aufzufangen und sich bei einem Check richtig verhalten.

Gute Vorschläge, keine Lösung

Aber auf einen regelwidrigen Check kann und muss sich kein Spieler einstellen. Es wäre ein archaischer, nicht zu verantwortender Sport, der von seinen Stars verlangt, sich ständig gegen illegale Attacken zu wappnen. Wer einen Sport als Beruf ausübt, muss davon ausgehen, dass die Spielregeln nach bestem Wissen und Gewissen respektiert werden. Sonst haben wir Anarchie auf dem Eis.

Der Check von Jim Slater gegen Lino Martschini.

Flexible Banden helfen, Verletzungen zu vermeiden. Aber sie helfen nicht bei Angriffen auf den Kopf und bei Checks auf offenem Eis. Es gibt auch Überlegungen, wie die Spieler durch Regeländerungen besser geschützt werden könnten. Diskutiert wird etwa ein Verbot von Checks in der neutralen Zone (weil die meisten Gehirnerschütterungen durch Checks in der neutralen Zone verursacht werden) oder das Verbot, bei einem Check den Stock in beiden Händen zu halten.

Gute Vorschläge. Aber sie lösen das Problem nicht.

Die geltenden Regeln genügen nämlich vollauf. Sie untersagen jeden Angriff gegen den Kopf und gegen Spieler, die nicht im Besitze der Scheibe sind.

Verletzungen, wie jene von Langnaus Erkinjuntti müssen verhindert werden. Bild: KEYSTONE

Die Lösung des Problems ist eigentlich einfach. Die Täter müssen härter bestraft werden um sie von ihren Taten abzuhalten. Alle Täter in den erwähnten Fällen sind mit zwei oder weniger Spielsperren «belohnt» worden. Das mag juristisch korrekt sein. Ist aber angesichts der Problematik geradezu lächerlich.

Längere Sperren, drastische Bussen

Beim Ruf nach härteren Strafen ist Vorsicht geboten. Auch Sportrichter dürfen sich nur im Rahmen der Gesetze bewegen, die der Staat erlassen hat. Im Eishockey haben wir jedoch den gesetzlichen Spielraum, der eine wirkungsvolle Abschreckung möglich macht. Durch zwei ganz einfache Grundsätzen.

Erstens durch längere Sperren. Alle Angriffe gegen den Kopf und alle Checks gegen Spieler, die noch nicht oder nicht mehr im Besitze der Scheibe sind, müssen mit mindestens zehn Spielsperren sanktioniert werden – und im Wiederholungsfall mit 20. Damit liegt die Bestrafung noch unter einem zivilrechtlich nicht zulässigen Arbeitsverbot.

Zweitens mit drastischen Bussen. In der NHL gibt es die Regel, dass ein Spieler während einer Sperre nicht bezahlt werden darf. Bei uns ist diese Praxis nicht durchsetzbar – und sie würde keine Wirkung zeigen. Die Klubs hätten alle Wege offen, diese Sanktion zu umgehen und Mehrkosten entstehen keine.

Es gibt hingegen einen gangbaren, schmerzhaften Weg. 10'000 Franken Busse für jeden Angriff auf den Kopf und für Checks gegen Spieler ohne Scheibe. Im Wiederholungsfall 20'000 Franken. Die Busse wird dem Klub des fehlbaren Spielers auferlegt. Der Vorteil: Das Bussgeld muss gar nicht eingetrieben werden. Es wird bei der Auszahlung des TV-Geldes einfach abgezogen.

Gefährliche Aktionen unterlassen die Spieler aber nur dann, wenn die Folgen drastisch sind.

Wenn wir die Angriffe gegen den Kopf und die Checks gegen Spieler ohne Scheibenbesitz abstellen, können gut zwei Drittel der Verletzungen vermieden werden. Dank einer praktisch lückenlosen Video-Überwachung ist es möglich, jeden Täter zu überführen und Fehlurteile weitgehend zu vermeiden.

Gefährliche Aktionen unterlassen die Spieler aber nur dann, wenn die Folgen drastisch sind. Und damit kommen wir zum Versagen der Liga und der Hockey-Richter. Es ist so wie im richtigen Leben: Es gibt eine «Güterabwägung»: soll ich es tun oder besser unterlassen, weil die Folgen schwerwiegend sind?

Wenn wir das Eishockey besser und sicherer machen wollen, dann ist der einzige Weg die harte Bestrafung der Täter.

Gutgemeinte Respekt-Werbeaktionen sind wirkungslos und machen nur PR-Büros reich. Dazu ein Beispiel aus dem richtigen Leben: Es genügt nicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen zu signalisieren und mit Plakaten für vernünftiges Fahren zu werben. Tempolimiten werden mit Kontrollen durchgesetzt. Und nur weil die erwischten Sünder empfindlich bestraft werden, wird auf unseren Strassen im internationalen Vergleich anständig gefahren.

René Fasel weiss, dass es härtere Strafen braucht. Bild: EPA/KEYSTONE FILE

Zweierlei Schäden

Inzwischen ist auch René Fasel, als Präsident des Internationalen Hockeyverbandes (IIHF) der höchste Funktionär der Welt, zum einfachen Schluss gekommen, dass das Hockey nicht mit Regeländerungen und Ermahnungen sicherer gemacht werden kann. Sondern nur mit härteren Strafen. In die Hockey-Gerichtspraxis der autonomen Ligen und Landesverbände kann er jedoch nicht eingreifen.

Gesundheitsgefährdende Fouls verursachen zweierlei Schäden. Erstens die nicht direkt messbaren. Ist das Eishockey gefährlich und wird die Brutalität auch noch durch TV-Bilder der Fouls dokumentiert, dann werden Eltern davon abgehalten, ihre Kinder für diesen gefährlichen Sport zu begeistern. Und Werber werden davon abgeschreckt, ihre Botschaft mit einem gefährlichen Sport zu verknüpfen. Zweitens die direkt anfallenden Kosten für die Versicherungen, die für die Heilung und die Lohnausfälle bezahlen müssen.

Schicken Eltern ihre Kinder noch zum Hockey, wenn es ständig so viele Verletzte gibt? Bild: SPENGLER CUP

Wenn sich die Liga bzw. die Hockeyjustiz nicht zu einem härteren Kurs durchringen können, dann werden in absehbarer Zeit die Versicherungsgesellschaften für mehr Ordnung sorgen: Die Kosten für Heilung und Lohnausfall treiben die Versicherungsprämien weiter nach oben. Das Gesetz sieht zudem vor, dass der Versicherer auf jene Regress nehmen kann, die durch einen Gesetzesverstoss (Regelverstoss) einen Schaden anrichten (sog. Schadenausgleichsrecht).

Liegt eine vorsätzliche Handlung vor, so besteht ein voller Regressanspruch. Die juristische Gefahr, dass ein Foul als vorsätzliche Handlung durchgeht, ist erheblich. Oder ein Täter kann vom gefoulten Spieler mittels Strafanzeige zur finanziellen Rechenschaft gezogen werden. Es gibt bereits entsprechende Bundesgerichtsurteile.

Umfrage

Bist du zufrieden mit der Schweizer Hockey-Justiz?

  • Abstimmen

1,921 Votes zu: Bist du zufrieden mit der Schweizer Hockey-Justiz?

  • 13%Ja, es ist gut so, wie es ist.
  • 80%Nein, es braucht härtere Strafen.
  • 7%Ich weiss es nicht.

All das wird für die Klubs und die Spieler im Quadrat teurer als Sperren und saftige Bussen. Die Liga und ihre Instanzen haben es in der Hand, für sichereres und noch besseres Hockey zu sorgen. Während der Olympiapause ruht der Spielverkehr in der höchsten Liga und Zeit wird frei für ein paar Sitzungen.

Die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Eishockey Saison 2017/18

Wie Kevin Fiala der aktuell treffsicherste Spieler in der NHL wurde

«Tsättäszee» 0, Scheibli 85 – eine Reporter-Legende sagt für immer tschüss

Der fieseste Chlaus hat unsere Hockey-Teams besucht. Logisch, artet es aus!

Der fiese Feind im Kopf: Die tragische Geschichte von Olten-Stürmer Ryan Vesce

Wird Hischier der beste NHL-Rookie der Saison? Das sind seine grössten Konkurrenten

Vereinsikone oder Fehleinkauf? – die Top- und Flop-Ausländer in der National League

Standvelofahren statt Eishockey spielen – ein Treffen mit Streit 12 Jahre nach dem Debüt

Philipp Kurashev – der nächste Schweizer klopft an die Türe des NHL-Erstrunden-Drafts

Erfolgs-Kreis statt Negativspirale? Die grosse Halbzeit-Bilanz der National-League-Quali

Wie Freunde, Trainer und Lehrer Hischier erlebten: «Nico, setz dich doch mal richtig hin!»

Hitzköpfe im Romand-Derby – hier geraten Tanner Richard und Barry Brust aneinander

Deine Tinder-, Sex- und WhatsApp-Gewohnheiten verraten uns, welcher Hockey-Spieler du bist

«Das ging mir unter die Haut» – Streithähne McSorley und Kurmann im Versöhnungs-Gespräch

Routiniers, Scharfschützen, Verrückte – die neuen NL-Söldner im Überblick

Wie werden im Eishockey eigentlich alle Statistiken erfasst? Zu Besuch im Hallenstadion

Kopf oder Zahl? Das 50:50-Quiz zum Schweizer Eishockey Cup 

«Kein Schüssli von Nüssli» – dafür lässt der Tigers-Oldie den ZSC uralt aussehen

Als Eishockey-Fan musst du dich nicht nur an neue Liga-Namen gewöhnen

Eishockey von A bis Z – mit diesen Begriffen wirst du vor dem Saisonstart zum Experten

Mathias Seger, eine überzählige Symbolfigur

Du willst in eine Schweizer Hockey-Fankurve? Diese 13 Starter-Kits rüsten dich perfekt aus

Die Captains des SCB und ZSC im Doppel-Interview: «Es gab noch keine Lohnerhöhung»

16 Dinge, die kein Schweizer Eishockey-Fan jemals sagen würde

Doppelt so viele Hockey-Einzelrichter wie bisher – und wie böse ist der nächste Antisin?

Teamkollege gesucht – so sehen die Kader der National-League-Teams vor den Testspielen aus

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
60
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DDF 22.01.2018 21:19
    Highlight Ein wenig recht haben die sogenannten Ewiggestrigen aber schon auch...die Spieler blicken bei jedem Körperkontakt gleich Richtung Schiri und lassen Schimpftiraden los. Anscheinend sind sie Körperspiel nicht mehr so gewohnt.
    Weiter bringen all diese Bussen auch nichts...was helfen würde ist ein verringertes Strafmass für Faustkämpfe...Goons regeln das dann schon...
    21 4 Melden
  • darkgrey 22.01.2018 19:17
    Highlight Es braucht nicht nur härtere Strafen, sondern die GLEICHEN Strafen für alle! Es darf nicht sein dass Spieler wie Schwerwey, Rüfenacht, Sprunger oder Chiesa mit allem durchkommen, und Andere werden für leichte Vergehen mit mit 4 und mehr Sperren belegt.
    24 22 Melden
  • Antiklaus 22.01.2018 16:59
    Highlight für einmal voll einverstanden mit Zaugg. Es ist jeweils die Absicht zu verletzen klar erkennbar= härtere Strafen aussprechen
    19 5 Melden
  • energywolf 22.01.2018 15:42
    Highlight Bin absolut gleicher Meinung mit KS. Mindestens 10 Spielsperren mit einem absichtlichen Check gegen den Kopf oder gegen Spieler ohne Puckbesitz. Die Verletzungen wie Hirnerschütterungen sind schon schlimm genug, dazu kommt hinzu, wie bereits erwähnt, dass es ein abschreckende Wirkung auf den Nachwuchs haben kann. Die Verbandsjustiz soll hier endlich rigoros durchgreifen, verd.........noch mal. Zudem sollten die elenden Schwalben auch strenger bestraft werden. Solche Einlagen wie von Brust (gegen ZSC) oder von Boltshauser muss man ausmerzen.
    26 6 Melden
  • CH_Eidgenoss 22.01.2018 14:09
    Highlight Für jeden Verletzunsverursacher soll die selbe Zeitsperre gelten wie der Verletzte verletzt vom Eis wegbleiben muss!
    17 30 Melden
    • exeswiss 22.01.2018 15:32
      Highlight somit wenn ein 1. linien spieler einen 4 linien spieler verletzt, zögert man die verletzung extra lange hinaus damit der spieler umso länger gesperrt ist? zu viel missbrauchspotenzial.
      36 4 Melden
    • Entenmann 22.01.2018 15:46
      Highlight Nein, schon bisher hängt das Strafmass für mich zu stark vom Ergebnis und zu wenig von der Absicht ab. Ob sich ein getroffener Spieler kurz schüttelt und weiterspielt oder ob er im schlimmsten Fall seine Karriere beenden muss (z.B. wegen zu vieler früherer Hirnerschütterungen), hängt von vielen Faktoren ab, die der Verursacher nicht beeinflussen kann.
      17 2 Melden
    • FaW 22.01.2018 16:59
      Highlight @Entenmann
      Absolut meine Meinung; es geht ja ums Prinzip!
      7 1 Melden
  • crigu 22.01.2018 13:02
    Highlight Der Check von Cam Barker erfolgte so kurz nach der Puckabgabe durch Linus Klassen, dass dieser sowohl gemäss Bericht des Player Safety Officers als auch gemäss Urteil des Einzelrichters noch "eligible to be hit" war. Das reflexartige Anheben des Arms durch Barker führte eher aufgrund der unterschiedlichen Körpergrösse als aufgrund böser Absicht zu einem Treffer am Kopf. Das gut begründete Urteil für die 2 Spielsperren kann auf sihf.ch unter Disciplinary nachgelesen werden.
    60 9 Melden
    • LordVenedig 22.01.2018 17:03
      Highlight Juhuuuu... mal eine person die klar denkt danke für diesen kommentar. Schön das es doch noch leute in der schweiz gibt die sich die situation anschauen bevor sie den mund aufreissen.
      Gruss usem militär
      24 4 Melden
  • Der müde Joe 22.01.2018 12:04
    Highlight Doch! Eishockey ist ein brutaler Sport! Jedem Spieler ist bewusst, dass er in seiner Karriere Knochenbrüche, Platzwunden und sogar den Verlust seiner Zähne erleiden kann.
    Aber ja, unsportliches Verhalten MUSS hart bestraft werden! Das ist aber eine schwere Gratwanderung. Nur weil ein Spieler sich bei einer Aktion des Gegners schwer verletzt (z.B. Fall Ronny Keller), heißt das nicht, dass der Gegner böse Absichten hatte. Es muss abgeschätzt werden ob absichtlich eine Verletzung in Kauf genommen wurde, oder ob es eine unglückliche Aktion war. Und das ist leider nicht immer offensichtlich.
    53 1 Melden
  • AlpenMaradona 22.01.2018 11:41
    Highlight Wir haben in dieser Liga und im weiteren Sinne in Europa vorallem aber auch das Problem, dass viele Spieler keine Ahnung haben, resp. nie lernen wie man einen Check frisst. Es ist machmal schon fast naiv, jedem Team fällt mir dieses Fehlverhalten auf.
    57 29 Melden
    • FaW 22.01.2018 17:03
      Highlight Eigentlich sollte ein Spieler auch nur „normale“ Checks fressen, was die meisten ja tun. Wenn dann allerdings ein regelwidriger Check von hinten, an den Kopf oder auf offenem Feld (an einem Spieler ohne Puckbesitz) ausegführt wird, so ist es sicher nicht des vermeintlichen Opfers Job, diesen Check zu fressen!
      12 3 Melden
    • AlpenMaradona 22.01.2018 17:45
      Highlight Ich habe mich z.B. auf die Forster-Nilsson-Situation bezogen. Ein normaler Check wird häufig eben zu einem Foul, weil der Gefoulte in letzter Sekunde eine falsche Bewegung macht. Da kannst du als Checker nichts mehr machen, ich spreche da aus Erfahrung. Diese Situationen gibt es in der NL in jedem Spiel, meistens zum Glück ohne grosse Verletzungsfolgen.
      24 2 Melden
  • Azrag 22.01.2018 10:57
    Highlight Forsters Check war völlig korrekt. Wenn man sich an der Band puckführend so abdreht, hat man den Sport wohl nicht begriffen.
    58 94 Melden
    • Adrian Buergler 22.01.2018 11:02
      Highlight @Azrag: Forsters Check gegen Nilsson war gegen den Kopf und deshalb nicht korrekt.
      106 58 Melden
    • Azrag 22.01.2018 11:12
      Highlight Schau dir das nochmals an. Forster kommt bereits für einen Schultercheck auf Nilsson zugefahren. Der duckt sich Sekundenbruchteile vor dem Check seitlich weg. Es gab nicht geringste Möglichkeit für Forster, hier noch den Kontakt zu verhindern. Wenn man sowas hart bestrafen will, so muss man konsequenterweise Checks – und damit das Eishockey – abschaffen.
      71 49 Melden
    • BeatBox 22.01.2018 11:22
      Highlight @Adrian Buergler: Da bin ich anderer Meinung, es war ein Boarding, aber Forster trifft mit dem primary impact den Rücken von Nilsson, dieser fliegt dann mit dem Kopf voran in die Bande.

      Diverse Checks von hinten sind nicht mit Sperren bestraft worden. Da muss man nicht einmal entscheiden ob gegen den Kopf. Entweder wird dies konsequent mit Sperren bestraft oder halt nicht. Das Verhalten von Nilsson an der Bande ist einfach Grobfahrlässig! Und wie schon erwähnt, ich bin kein Biel und ganz sicher kein Forster Fan! Ein solcher Check wird im Handel gegen eine Strafe auch mal provoziert!
      54 20 Melden
    • Adrian Buergler 22.01.2018 11:29
      Highlight @BeatBox: Der erste Kontakt ist von Forsters Arm an Nilssons Kopf. Auch wenn das Verhalten des ZSC-Spielers grundsätzlich ungeschickt war, schützt das Forster nicht vor einer Disziplinarstrafe.
      57 56 Melden
    • Nerthu 22.01.2018 11:39
      Highlight wie soll forster den check verhindern.? forster fährt einen ganz normalen check. die arme sind da woh sie bei jeden check sind. nilson bückt und dreht sich jedoch max eine sekunde vorher weg. die einzige möglichkeit für forster dies zu verhindern ist von anfang an keinen check zu fahren.
      61 14 Melden
    • manolo 22.01.2018 12:33
      Highlight @ buergler ich verstehe sie ja, da sie zsc-symphatisant sind,dass sie Forster hart bestrafen möchten. Aber ihre Darstellung entspricht nicht den Tatsachen,
      39 25 Melden
    • Adrian Buergler 22.01.2018 12:48
      Highlight @manolo: Ich bin nicht ZSC-Sympathisant. Und, um das schon einmal vorwegzunehmen, ich hasse auch Beat Forster nicht. Aber der erste Kontakt des Checks ist gegen den Kopf von Nilsson, auch wenn der relativ tief ist. Und das hat nun mal disziplinarische Konsequenzen.
      35 46 Melden
    • one0one 22.01.2018 13:12
      Highlight @Adrian Buergler: Schau dir die Szene in Originalgeschwindigkeit an. Beim ansetzen des Checks wuerde Forster m. M. noch nicht den Kopf treffen. Einverstanden?
      Dann schau wieviel zentelssekunden vergehen bis zum Kontakt. Jetzt Frage einen Neurologen ob das ausreicht um zu reagieren. Das einzige was hier noch funktioniert sind Reflexe. Ungeschiktes Verhalten an der Bande fuehrt zu ganz dummen und gefaehrlichen Situationen. Den Spielern uebrigens Verletzungsabsicht zu unterstellen ist unterste...
      26 12 Melden
    • Adrian Buergler 22.01.2018 13:26
      Highlight @one0one: Ob Forster beim Ansetzen den Kopf noch nicht treffen würde, tut hier aber leider nichts zur Sache. An diesem Tag war Nadir Mandioni im MySports-Studio. Seine Analyse war auch klar: etwas dumm gelaufen, aber Check gegen den Kopf ist es dennoch.

      Zudem: Auch wenn er nicht den Kopf treffen würde bleibt es ein gefährlicher Check, aufgrund der Distanz zur Bande. Wenn sich Nilsson nicht abdreht, fliegt er statt vorwärts einfach rückwärts in die Bande. Macht es nicht wirklich besser.
      30 26 Melden
    • Goon 22.01.2018 13:28
      Highlight Bürgler:

      Sorry, finde auch das du hier falsch liegst. Nilson hat sich falsch verhalten und Forster trifft keine Schuld
      34 30 Melden
    • BeatBox 22.01.2018 13:50
      Highlight @Adrian Buergler: Sorry, aber das ist völliger Quatsch! Wenn Nilsson sich nicht in Richtung hinter das Tor abdreht, knallt Forster in die Bande ohne Nilsson zu treffen. Wenn sich Nilsson nicht so duckt, trifft Forster ihn noch klarer an der Brust als in dieser Szene. Nach Ihrer Aussage "es bleibt ein gefährlicher Check" ist jeder Check in Bandennähe gefährlich, was einfach nicht Ihr ernst sein kann. In jedem Spiel mit Körperkontakt, fliegen massenweise Spieler durch Körperkontakt mit einem Gegenspieler in die Bande, that's hockey my friend!

      Das meinten Sie wirklich nicht ernst, oder?
      30 18 Melden
    • TheMan 22.01.2018 14:10
      Highlight Also wir hatten ja mal was änliches. Nur anders rum. Playoff 16. Lugano Bern. Bodenmann gegen Brunner. Bodenmann führte den Puck. Brunner kam mit Tempo, Bodenmann sah ihn nicht und drehte sich. Brunner fuhr in den Stock. Fazit Spielsperre für Bodenmann. Niemand verstand damals warum. Den Bodenmann führte den Puck, sah Brunner nicht kommen.
      11 4 Melden
    • one0one 22.01.2018 14:16
      Highlight Deine Aussage ist Paradox Adrian. Natuerlich spielt es eine Rolle. Das Spiel an der Bande ist ein eigenes. Nilsson macht so ziemlich alles falsch... und doch mit dem Ruecken gegen gefederte Banden macht es sehr sehr sehr viel besser. Hast du jemals aktiv Eishockey gespielt?
      19 10 Melden
    • Adrian Buergler 22.01.2018 14:24
      Highlight @BeatBox: Du missverstehst mich: Checks an der Bande sind nicht gefährlich. Checks die 0.5 bis 1.5 Meter von der Bande weg sind und in Richtung Bande gehen sind gefährlich. In ziemlich jedem Fall. Aber es ist natürlich auch klar, dass man als scheibenführender Spieler auf die Umgebung achten muss und nicht einfach blindlings rumkurven kann.
      13 16 Melden
    • HockeyJunge 22.01.2018 15:16
      Highlight Da kann wohl jemand keine Kritik "fressen". Glaube die erste Aktion von Forster war viel dümmer und geplanter als die 2.
      22 3 Melden
    • Brucho 22.01.2018 18:51
      Highlight Ich war im Stadion und habe mir die Aufzeichnung danach x-mal angeschaut.
      Was sich Forster in kürzester Zeit erlaubt hat gehört zusammen und war voller falschen Emotionen und geht einfach nicht.
      Da ist es völlig egal ob man ZSC Sympathien hat oder nicht und ob man den als Hitzkopf bekannten Forster mag oder nicht. Zuerst das Frustfoul an Baltisberger, Forster hätte da schon in die Kabine gehört, doch er sass 2 Min. unter Schmährufen und Pfiffen mit feuerrotem Kopf auf der Strafbank. Kaum wieder auf dem Eis hatte er nur ein Ziel, Nilsson an die Bande zu knallen völlig egal mit welchen folgen
      20 12 Melden
  • De Pumuggel 22.01.2018 10:53
    Highlight Das würde es meiner Meinung nach viel weniger geben wenn das "Prügeln" erlaubt wäre.

    Beispiel NHL da gibt es oder gab es gewisse Enforcer, die de "Checker" gleich packten und ihm aufzeigten, dass unfaire checks zu unterlassen sind...aber dies gibt es ja nicht mehr wirklich, sprich der checker muss keine Angst weder auf noch neben dem Eis haben denn die Geldstrafen sind oft sowieso ein Witz und auf dem Eis braucht er keine Angst zu haben, dass er auf die Mütze bekommt.
    38 14 Melden
    • one0one 22.01.2018 12:53
      Highlight Danke. Sehe ich auch so. In der NHL simd weit ueber 90% aller aktiven Spieler fuer Enforcer. Wer das Gefuehl hat Enforcer sind nur dumme Haudegen soll sich mal dir Doku "Ice Guardians" anschauen. Einige der bekanntesten Enforcer haben einen Princeton...
      Es wuerde sogar was bringen gegen das unsaegliche "im letzten Moment abdrehen". Der Enforcer pruegelt sich nicht zum Spass und wuerde seinem Spieler sagen er solle den Check gefaelligst Fressen. Er pruegle sich nicht fuer Mimosen.
      Was unbedingt zu korrigieren ist ist die Ausruestung. Die Shoulder Pads und Ellenbogenschonen sind zum toeten!
      13 5 Melden
    • Baccara 23.01.2018 13:05
      Highlight ..was bitte hat jetzt ein Princeton-Abschluss in deinem Text verloren? Ich kann auch einen solchen Abschluss haben, mich aber unfair (!!) und dumm verhalten, wenn z.B. in meinem Polospiel um etwas geht.
      0 4 Melden
    • one0one 23.01.2018 14:52
      Highlight Da hast du natuerlich recht. Es ging mir nur darum das die Enforcer, nicht wie oft geglaubt, Grobiane ohne Hirnsubstanz sind. Psychophaten weissen meist ueberdurchschnittliche Intelligenz auf. Wer Polo spielt verhaelt sich unfair. Frag mal das Pferd ;)
      2 0 Melden
    • Baccara 23.01.2018 16:15
      Highlight ...du musst es ja wissen, one. ;-)
      0 0 Melden
  • Dharma Bum(s) 22.01.2018 10:44
    Highlight Die Jungs sind Gladiatoren, mit fürstlichen Gehältern.

    Wir wollen Klasse-Spiele, aber wir wollen auch (faire) Monster-Checks. Jungs die durch die Gegend fliegen und die Banden zum Zittern bringen.
    30 16 Melden
  • Nummelin 22.01.2018 10:40
    Highlight Vollkommen gleicher Meinung! Kann nicht sein, dass ein Spieler NUR 2 Spielsperren für einen Check gegen den Kopf eines Gegners mit Verletzungsfolge erhält.

    Die Liga soll endlich mal ein fest definiertes Mindest-Strafmass festlegen. Von mir aus 5 Spielsperren. Und dies ohne Clubbrille, auch wenn es einen Spieler von meinem Team treffen würde.

    Momentan fallen mir gleich drei Spieler ein, welche gegen ein drohendes Karriereende auf Grund von Gehirnerschütterungen ankämpfen müssen (Sprunger, Vesce und Ulmer).
    43 4 Melden
  • Peter_Griffin 22.01.2018 10:36
    Highlight Interessant auch das in letzter Zeit häufig solche Checks im Spiel gar nicht oder nur mit einer 2min Strafe belegt worden sind! Erst im Nachhinein dann evtl. Sperre und Verfahren. Hier müsste schon im Spiel eine 5+Spieldauer ausgesprochen werden.
    127 4 Melden
  • Thomas J. aus B. 22.01.2018 10:25
    Highlight So lange es Fasel und sein IIHF an einer WM nicht hinkriegen vor der eigenen Türe zu wischen und grobe Sachen mit 2 Spielsperren belohnt werden, braucht man ihn und seine ekelhafte Selbstgerechtigkeit auch nicht dauernd als Referenz zu bemühen. Aber eben, der gehört zu des Eismeisters Säulenheiligen-Kabinett.

    Härtere Strafen, nur zu. Nur alles über einen Kamm zu scheren ist der falsche Weg. Es ist m.E. zu Unterscheiden, ob ein Foul mit der Absicht den Gegner mit Check gegen den Kopf/Bandencheck o.ä. aus dem Spiel zu nehmen oder ob es ein Foul mit unglücklicher Verletzungsfolge ist.
    27 17 Melden
  • Rookie 22.01.2018 10:24
    Highlight Meine Vorschläge: Check gegen den Kopf 5+, Beurteilung der Sperrendauer durch den Richter.
    Check gegen den Kopf eines nicht-puckführenden Spielers: 5+ automatisch, plus 7 Spiele Sperre automatisch als Mindestmass plus 10% des Salärs als Busse. Im Wiederholungsfall der gleichen Saison, verdoppelung des Strafmasses.
    14 16 Melden
    • Dharma Bum(s) 22.01.2018 10:46
      Highlight "Automatisch", super, dann brauchen wir auch keinen Schiri mehr.

      Ist so wie beider SVP, XY = automatisch ausweisen.

      Und rosa Kleidchen für alle ...
      15 33 Melden
    • Rookie 22.01.2018 21:46
      Highlight Wie willst Du sonst die Verletzungen, insbesondere Hirnerschütterungen eindämmen?
      1 0 Melden
  • HCAP Ducky Book 22.01.2018 10:19
    Highlight Was erwartet man von einem Schiriboss namens Andreas Fischer, welcher in seiner aktiven Zeit zweihändige Stockschläge von hinten in die Beine nicht gesehen haben soll...

    Übrigens zu obigen Szenen sollte man noch eine von Ambri gegen SCB anfügen Kniestich von Dario Meier gegen das Knie von Christian Pinana. Jeder hat es gesehen im Stadion, nur die beiden Zebras nicht. Weder eine 2-Minutenstrafe noch eine Verfahren gegen Meier.
    14 19 Melden
    • desmond_der_mondbaer 22.01.2018 11:09
      Highlight Dann müsste man aber auch noch die Szene Diaz gegen Arcobello anfügen, bei welcher Diaz völlig unnötig Arcobello den Stock hinten ins Knie geschlagen hat, nachdem dieser ein Tor gemacht hat. Wurde auch von niemandem geahndet.
      Dieser Diaz kann im Moment so oder so tun und lassen was er will. Im Moment eine totale Katastrophe mit diesen Schiri‘s.
      37 14 Melden
  • goalfisch 22.01.2018 10:15
    Highlight ich mag ja den forster wirklich nicht .... aber warum dreht sich der andere depp genau in dem moment zur bande als er gecheckt wird?????
    51 34 Melden
    • goalfisch 22.01.2018 10:42
      Highlight https://www.blick.ch/sport/videoformate/dino/zwei-minuten-fuer-dino-hier-verhaelt-sich-nilsson-falsch-nicht-forster-id7872977.html
      14 15 Melden
    • Altorez 22.01.2018 11:15
      Highlight Müssen wir das schon wieder durchlaufen? Klar verhält sich Nilsson nicht ganz korrekt ABER! Wenn ein Forster nach einer 2 Minuten Strafe (welche eigentlich schon eine glasklare 5 Min Strafe gewesen wäre) aufs Spielfeld zurückkommt und den erstbesten Gegner ganz sicher nicht unabsichtlich in den Kopf checkt gehört dies einfach bestraft. Man sieht ja bereits beim kommen von der Strafbank und in der Aktion vorher wie aggressiv er ist und das er einfach nur auf das Verletzen eines Gegners aus ist. Ich hoffe die #8 der Lions merkt sich das noch fürs nächste Spiel ;)
      31 30 Melden
    • Staedy 22.01.2018 11:47
      Highlight Wer den Saurier und Doppelhänder Dino als Relevanz für eine sachliche Beurteilung eines Checks nimmt, der hilft der Sache nicht. Wenn nicht mind. ein Spieler verletzt vom Eis muss während einem Spiel. ist es für den Dino sowieso nur Pussyeishockey.
      28 8 Melden
  • BeatBox 22.01.2018 10:11
    Highlight Ich bin überhaupt kein Fan von Forster, aber die Stürmer verhalten sich mehr und mehr einfach selten dämlich.

    Hier jemanden als ewiggestrig zu bezeichnen, der das Verhalten der Stürmer in Bandennähe kritisiert ist einfach nur lächerlich! Ein Stürmer, der in einem Qualispiel Pirouetten in Bandennähe macht, obwohl er weis, dass ein Verteidiger naht, ist einfach nur dämlich! Risikominimierung hat auch mit Intelligenz zu tun!

    Zudem gilt es neu zu definieren was Puckbesitz heisst. Kontakte im Kampf um den Puck sind normal, sollten aber nach Regelbuch eigentlich immer sofort abgepfiffen werden!
    45 20 Melden
  • Eifach öpis 22.01.2018 09:25
    Highlight Grundsätzlich bin ich mit den geforderten Strafen einverstanden, aber die hohen Bussen müssten meiner Meinung nach prozentual zum jeweiligen Lohn abgerechnet werden, da 10'000.- für einen ausländischen Superstar nicht vergleichbar mit 10'000.- für einen 17 jährigen rookie sind.
    236 7 Melden
    • Intus 22.01.2018 12:32
      Highlight Wenn die Strafen den Klubs auferlegt werden, so wie angedacht, spielt es meines Erachtens keine Rolle für wen die Strafe anfällt. Oder irre ich?
      4 1 Melden
    • darkgrey 22.01.2018 19:17
      Highlight Bussen sind vom Lohn abhängig.
      1 0 Melden
  • chrisdea 22.01.2018 09:24
    Highlight Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Ausser eventuell, dass es auch in den tieferen Ligen sinnvoll wäre (wenn auch leider vermutlich unrealisierbar) bei Spielen eine Kamera unter das Hallendach zu installieren, die das gesamte Spielgeschehen aufnimmt.
    31 2 Melden
    • Oban 22.01.2018 09:40
      Highlight Unter welches Hallendach?
      Ab 2.Liga spielst du praktisch immer draussen.
      7 27 Melden
    • chrisdea 22.01.2018 12:17
      Highlight Deswegen meine ich ja vermutlich unrealisierbar. Allerdings nimmt die Zahl der offenen Eisbahnen immer weiter ab (zum Glück...), Und auch die haben zumindest Flutlicht-Anlagen, an denen eine fest montierte Kamera angebracht werden könnte. Wenn man denn so wollte...
      4 1 Melden
  • Baccara 22.01.2018 09:23
    Highlight Naja. Es gelten Regeln, aber die müssen halt auch vor Ort - sprich während des Spiels! - durchgesetzt werden. Bei den Spielen sehe ich immer wieder Anarchie, es wird grundsätzlich erst mal gar nicht gepfiffen oder sehr selektiv. Mal etwas, dann wieder nicht - das hilft einem Spieler nicht weiter. Von daher..
    97 3 Melden
    • FaW 22.01.2018 16:58
      Highlight Meiner Meinung nach sind die Schiedsrichter z.T. sowieso nicht objektiv und auch als unparteiischer Zuschauer (ich z.B. bei Bern vs. Langnau) fällt das recht extrem auf.
      4 2 Melden
    • Baccara 23.01.2018 13:02
      Highlight Das ist, was ich meine. Wenn ich mir Davos gegen Zug anschaue, hege ich für beide Mannschaften keine Gefühle und denke mir - da Foul, wo ist der Pfiff? Aber dann einen halbherzigen Stockschlag sanktionieren?
      0 0 Melden

Die Hockeygötter bescheren uns das Duell zwischen Del Curto und seinem Zauberlehrling

Die Hockeygötter bescheren uns im Halbfinale des Spengler Cups das Spiel des Jahres. Aber HCD-Captain Andres Ambühl liess sich nicht aufs Glatteis der Polemik locken.

Arno Del Curto (61) mit dem HC Davos gegen die Nationalmannschaft. Spiel des Jahres? Nein, viel mehr. Spiel der Spiele. Das ultimative eidgenössische Hockey-Gipfeltreffen. Das aufregendste Länderspiel ausserhalb einer WM oder eines Olympiaturniers seit dem 6. Dezember 1986. Damals traten die Schweizer mit Nationaltrainer Simon Schenk in Bern gegen die Sowjets an. Die beste Mannschaft der Welt. Wir verloren 2:10 und die Fans im ausverkauften Berner Hockeytempel feierten die Sowjets. Patrick …

Artikel lesen