Strasse
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Ein Fussgaengerstreifen leuchtet in der Abendsonne am Montag, 16. Juli 2012 in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Risikozone Fussgängerstreifen. Bild: KEYSTONE

Beratungsstelle für Unfallverhütung

Tatort Fussgängerstreifen: 301 Schwerverletzte, 21 Tote – Täter: In 90 Prozent Autofahrer

In der Schweiz sind letztes Jahr 69 Fussgänger bei Unfällen gestorben, 723 weitere wurden schwer verletzt. 70 Prozent der Todesopfer waren Personen ab 65 Jahre, wie die am Dienstag präsentierte Auswertung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zeigt.

Demnach wurden vergangenes Jahr auf Schweizer Strassen und Trottoirs nahezu gleich viele Fussgänger verletzt oder getötet wie 2003 –obwohl sich während dieser Zeit die Verkehrssicherheit insgesamt laut der bfu konstant verbessert hat.

Die Fussgänger zogen sich die schweren Verletzungen mehrheitlich beim Überqueren der Strasse zu – auf Fussgängerstreifen verletzten sich vergangenes Jahr 301 Fussgänger schwer und 21 Fussgänger starben. Bei 90 Prozent der schweren Unfälle auf Fussgängerstreifen lag die Hauptschuld bei den Motorfahrzeuglenkern. 

Vor allem innerorts

Der hohe Anteil der Senioren bei den Todesfällen erklärt die bfu mit der höheren Verletzlichkeit von älteren Menschen im Vergleich mit jüngeren. Das Risiko, bei einem Fussgängerunfall getötet zu werden, steige mit zunehmendem Alter.

Die meisten schweren Unfälle mit Fussgängern ereigneten sich innerorts, bei den Unfällen auf Ausserortsstrassen zogen sich die Fussgänger aber gravierendere Verletzungen zu. Gemäss der bfu liegt dies an der meist höheren Geschwindigkeit bei den Kollisionen: Bei einer Frontalkollision mit einem Auto sei das Risiko für einen Fussgänger zu sterben bei Tempo 50 rund sechsmal so hoch wie bei Tempo 30. (whr/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 21.10.2014 14:01
    Highlight Highlight Dass bei 90% der Unfälle die Hauptschuld bei den Fahrzeuglenkern liegt, bezweifle ich ganz, ganz stark - Die meisten Fussgänger gehen heutzutage einfach über den Streifen, ohne links und rechts zu schauen, ob ein Fahrzeug kommt, und dieses auch anhält.
  • EvilBetty 21.10.2014 13:21
    Highlight Highlight In mind. 50% dieser 90% war der Täter wohl der Fussgänger der einfach raus latscht weil er denkt es bestünde ein Kraftfeld um den Fussgängerstreifen herum.

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