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Türkei bestellt US-Botschafter nach Bodyguard-Prügel-Vorfall in Washington ein

22.05.17, 16:41 23.05.17, 14:12

Am Rande von Erdogans Staatsbesuch in Washington vergangene Woche kam es zu wüsten Szenen. Vor der türkischen Botschaft in der US-Hauptstadt wurden kurdische Demonstranten verprügelt. Neun Personen sollen sich dabei verletzt haben, meldeten die Washingtoner Behörden. Zwei Personen wurden so schwer verletzt, dass sie ins Spital gebracht werden mussten.

Das Video der Attacke.

Nun reagiert die Türkei auf den Angriff und hat den US-Botschafter nach Ankara einbestellt. Dies berichtet die Washington Post. Das türkische Aussenministerium kritisiert die Sicherheitslücken während Erdogans Besuch in Washington. Es brauche eine «vollständige Untersuchung dieses diplomatischen Vorfalls und es müsse eine notwendige Erklärung geboten werden», teilte das türkische Aussenministerium heute Montag mit. 

Angaben des Polizeichefs Peter Newsham in Washington zu Folge, waren bei dem Zusammenstoss zwölf Menschen verletzt worden. Newsham hatte nach den Zusammenstössen gesagt, es scheine sich um «einen brutalen Angriff auf friedliche Demonstranten an der Residenz der türkischen Botschaft zu handeln». 

Türkische Diplomaten warfen den Beamten vor, die «nicht genehmigte» und «provokative Demonstration» nicht gestoppt zu haben.

Die USA hingegen kritisierte das Verhalten der Leibwächter von Erdogan scharf. Die beiden US-Senatoren John McCain und Dianne Feinstein haben sich gar in einem Brief an Erdogan zu den Vorfällen geäussert. Die gewalttätige Reaktion der Personenschützer sei nicht hinnehmbar und spiegle das Verhalten der türkischen Regierung gegenüber Medien, Minderheiten und politischen Gegnern, so die Senatoren. 

(ohe)

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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • who cares? 22.05.2017 21:08
    Highlight McCain ist zwar ein elender Kriegstreiber, aber wenigstens zeigt er hin und wieder Rückgrat.
    2 3 Melden
  • demokrit 22.05.2017 20:50
    Highlight Dreist.
    7 15 Melden
  • Pokus 22.05.2017 19:52
    Highlight Was für eine bewusst verzerrte Wahrnehmung. Alles andere hätte auch nicht gepasst. Die Türkische Regierung ist in einem Wahn. Sie müssen alles "richtig" darstellen, damit ihr Kartenhaus nicht zusammenfällt.
    Deshalb konnte die USA sich auch einfach zurücklehnen und mal abwarten, wird schon was kommen. Und da isses.
    Mal sehen wie die Ohrfeige aussehen wird.
    Plötzlich ist Erdi dann wieder übertrieben nett zu Putin.
    7 3 Melden
  • Imfall 22.05.2017 19:48
    Highlight wenn man denkt trump sei nicht zu toppen, setzt die türkei nochmals einen drauf 🙈🙉🙊
    12 3 Melden
  • Der Rückbauer 22.05.2017 19:20
    Highlight Eine Anklage gegen die Gorillas von Erdogan ist fällig, wegen Körperverletzung. Auf dem Video können sie wunderbar identifiziert werden. - Aber vielleicht bestellt die Türkei auch noch "wunderbares" Kriegsmaterial bei den USA. Zur eigenen Sicherheit, versteht sich.
    4 3 Melden
  • exeswiss 22.05.2017 19:13
    Highlight sollten eigentlich nicht die USA den türkischen botschafter einbestellen? oO
    114 7 Melden
  • pamayer 22.05.2017 19:05
    Highlight Verweigern sich ihm gerade die Ziegen??
    62 3 Melden
    • Päsu 22.05.2017 20:29
      Highlight 😂 Ich denke es, du schreibst es 😂
      7 2 Melden
  • EvilBetty 22.05.2017 19:04
    Highlight Wahrscheinlich hat sich einer der Bodyguards den kleinen Zeh gebrochen weil ein am Boden liegender Demonstrant den Fuss des Bodyguards mit seinem Kopf angegriffen hat... nennt sich Head-to-foot Style.
    54 3 Melden
  • bünzli06 22.05.2017 18:44
    Highlight Dieser unmöglicher narzisst mit enormen verfolgunswahn sollte man einsperren. Ich hänge mir eine kurdenfahne auf den balkon👍
    59 2 Melden
  • Oberon 22.05.2017 18:39
    Highlight Ich hoffe jedoch das die attackierten Leute eine Anzeige gegen diese "Helden" gemacht haben. Beweise gibt es ja zu genüge und die USA ist bekannt für ihre Gerichte.

    Warum die Regierungen sich immer wieder von Erdogan auf der Nase rum tanzen lassen verstehe ich überhaupt nicht.
    47 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 18:27
    Highlight Bedrohen, diffamieren, herumrüpeln, grossmäulige Forderungen und weinerliches Selbstmitleid: nichts Neues aus Erdoganien > http://www.bestimmt.ch/wahlkampf-2017-in-der-tuerkei-wie-vaterland-und-muttersprache-zur-hure-ehrloser-patrioten-verkommen/
    25 6 Melden
  • Linus Luchs 22.05.2017 18:07
    Highlight Das gehört wohl in die Rubrik "Neustes aus Absurdistan". Demonstranten spitalreif prügeln und sich dann beklagen. Nur bleibt mir das Lachen im Halse stecken. In der Türkei sind alle, die nicht für den Diktator jubeln, dieser totalitären Machtausübung ausgesetzt, ohne jeglichen Schutz einer Rechtsstaatlichkeit.
    95 2 Melden
  • P. Meier 22.05.2017 18:07
    Highlight Das Einbestellen des Botschafters ist eine recht gewichtige Massnahme. Je nachdem, ob die Angelegenheit aufgekocht oder eher deeskalierend vorgegangen werden soll, macht man die Einbestellung öffentlich. Da der Präsident der Türkei zu Zeit alles unternimmt um seinem Volk zu zeigen was für ein zielorentierter Führer er ist, muss man den US-Botschafter einbestellen und dies veröffentlichen. Nur so kann man zeigen, dass man im Recht ist und die Amerikaner "kuschen". Dass man sich in einem grossen Teil der Erde anhand der Videos eher lächerlich macht, ist da nebensächlich.
    60 3 Melden
    • Ueli der Knecht 22.05.2017 19:39
      Highlight Das Prinzip der Gegenseitigkeit spielt im Völkerrecht eine wichtige Rolle (http://bit.ly/2q3SM3S).

      Deine Argumentation ignoriert die Tatsache, dass das State Department den türkischen Botschafter zuerst einbestellte und dies (vermutlich auf parlamentarischem Druck) auch öffentlich kommunizierte (http://nbcnews.to/2qNysTH).

      In dem Sinne ist ist die reziproke Antwort der Türken ganz normal, ebenso verständlich wie verhältnismässig. Deine Schlussfolgerung geht daher nach hinten los.

      Der grösste Teil der Erde nimmt davon keine Kenntnis, weil es für die meisten Menschen schlicht irrelevant ist.
      7 2 Melden
    • DerTaran 22.05.2017 20:21
      Highlight Nur, dass ein Trump sicher nicht kuscht.
      1 1 Melden
    • exeswiss 22.05.2017 21:20
      Highlight @ueli der knecht die türkei müsste nicht den botschafter einbestellen, sondern eine schriftliche entschuldigung ausstellen.
      5 2 Melden
    • Ueli der Knecht 22.05.2017 23:18
      Highlight exeswiss: Ich verstehe schon deinen Standpunkt. Aber die Türkei vertritt einen konträren. Den kann ich ebensogut wie deinen verstehen.

      Letztlich zählen die Fakten und die Frage, ob denn der Einsatz des türkischen Sicherheitspersonals notwendig und verhältnismässig war. Die Türkei behauptet das. Sie beschuldigt die USA, Erdogan nicht hinreichend geschützt zu haben. Das State Department hat bisher offenbar Mühe, den türkischen Standpunkt vom Tisch zu wischen. Denn dann würde sie den türkischen Botschafter nicht nur einbestellen, sondern ausweisen und den US-Botschafter aus Ankara zurückrufen.
      7 1 Melden
  • Jaing 22.05.2017 18:03
    Highlight Der Beitrag macht so keinen Sinn, weil nirgends steht, dass die Einberufung erfolgte, weil Leubwächter Erdogans festgenommen wurde. Das ist natürlich dennoch lächerlich.
    4 32 Melden
    • Hosch 22.05.2017 18:32
      Highlight Es wurde auch kein Leibwächter festgenommen.
      20 3 Melden
    • Jaing 22.05.2017 19:28
      Highlight "Am Rande des Treffens von Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan in Washington sollen Leibwächter des türkischen Präsidenten Demonstranten angegriffen haben. Sie wurden festgenommen - Ankara zeigt sich nun verärgert." Spiegel Online.
      2 1 Melden
    • Zwerg Zwack 22.05.2017 20:55
      Highlight Jaing, ist das wirklich so? Quelle?
      0 3 Melden
    • Jaing 22.05.2017 20:59
      Highlight @halfenauer Es steht so auf Spiegel Online.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 22.05.2017 21:18
      Highlight Der Sinn des Beitrags ist vermutlich, dem Pöbel eine Plattform für Ziegenwitze und dergleichen zu bieten. Populistische Medien bieten gerne, wonach die Leute lechzen. Zur Zeit wollen sie im Kollektiv hemmungslos hassen. Erdogan- und Türken-Bashing befriedigt sie.

      Anders lässt sich nicht erklären, dass der Autor geflissentlich verschweigt, dass die türkische Einberufung des US-Botschafters nur ganz normale Antwort auf die amerikanische Einberufung des türkischen Botschafters von letzter Woche ist (http://nbcnews.to/2qNysTH). Das würde niemanden empörung, und der Pöbel hätte keinen Spass.
      4 1 Melden
    • Hosch 22.05.2017 21:47
      Highlight und hier steht nichts davon http://edition.cnn.com/2017/05/22/politics/turkey-us-ambassador-brawl/index.html.
      Heutzutage gibt es für jede Quelle eine gegen Quelle.
      0 0 Melden
  • Jordan Belfort 22.05.2017 17:29
    Highlight Müsste da nicht eher die U.S.A. den türkischen Botschafter einbestellen?
    210 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 17:44
      Highlight Dachte zuerst es sei ein Schreibfehler
      52 1 Melden
    • E. Edward Grey 22.05.2017 17:44
      Highlight Welcome to Erdogan's Reality Distortion Field.
      51 3 Melden
    • Pointer 22.05.2017 18:28
      Highlight Was hast du anderes erwartet, von einem Land, dessen Präsident, andere Länder als Nazis betitelt?
      50 1 Melden
    • Ueli der Knecht 22.05.2017 19:54
      Highlight Die USA hat den türkischen Botschafter noch am gleichen Tag einbestellt (http://nbcnews.to/2qNysTH). Der ist letzten Donnerstag brav beim State Department angetrabt, und hatte auf die amerikanische Protestnote anscheinend angemessene Antworten parat (grob geschätzt entgegnete er, dass der Einsatz der türkischen Sicherheitskräfte notwendig und verhältnismässig war, nachdem der Secret Service die Lage offensichtlich nicht im Griff hatte).
      Nur ging das vor lauter künstlich aufgebauschter Wut-, Hass- und Empörungs-Berichterstattung (aka Propaganda) ziemlich unter.
      3 5 Melden
    • Pokus 22.05.2017 20:01
      Highlight @E. Edward Grey: Forsicht mit dem ausdruck "reality destortion field", daran dachte ich auch erst, hat aber einen ganz anderen ursprung. ist einfach zu stark mit Apple verknüpft als das man ihn mit Erdi in verbindung bringen darf - finde ich. es geht da eher um den antrieb für die perfektionierung von dingen als um zu versuchen geschehnisse verzerrt darzustellen und so tun als glaube man das. das ist eher was religiöses...
      1 0 Melden
  • Calvin WatsOff 22.05.2017 17:28
    Highlight Warum? Will sich die Türkei etwa für Ihre Sicherheits -Deppen entschuldigen!? Für Unruhe sorgen, Prügel verteilen und dann noch maulen !!! 👎🏻😡
    140 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 17:27
    Highlight Ha, ha ... schon lustig.
    Trumps USA haben beüglich den Vorfällen den türkischen Botschafter nicht einbestellt ... umgekehrt aber schon.
    100 0 Melden
    • Ueli der Knecht 22.05.2017 20:01
      Highlight Vielleicht hast du einfach vor lauter künstlich aufgebauschter Empörungs-Medienberichte (aka Propaganda) die spärlich vorhandenen Fakten übersehen. Ist ja auch schwierig bei soviel Rauchpetarden, vorallem wenn man noch dazu voll mit Emotionen vollgeladen ist.

      In diesem Sinne argumentierst du aber mit Unwahrheiten, weil die USA den türkischen Botschafter bereits letzten Donnerstag einbestellt haben und der auch brav vortrabte
      (http://nbcnews.to/2qNysTH).
      4 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 17:23
    Highlight Der Sultan vom Bosporus, ich mein Erdogan war von der friedlichen Demonstration ja so bedroht... Stattdessen müsste der türkische Botschafter in Washington einbestellt werden, damit ihm eine Lektion in Demokratieverständnis gelehrt wird.
    104 0 Melden
    • Ueli der Knecht 22.05.2017 20:14
      Highlight Bereits letzten Donnerstag geschehen: http://nbcnews.to/2qNysTH
      Allerdings ging die Lektion vermutlich nicht ganz so, wie du es dir in deiner Wut vorstellst.
      1 8 Melden
  • Alex23 22.05.2017 17:23
    Highlight Es wäre wohl sinnvoll, wenn sämtliche Botschafter in Ankara gleich an Ort und Stelle Quartier beziehen. Das dauernde Einbestellen von Botschaftern, deren Länder angeblich irgendwas (sprich: was dem Sultan nicht passt) verursacht sonst zuviel Hinundher.

    Aber mal so nebenbei: Wer sollte hier eigentlich wen einbestellen? Schlagen in Washington Demonstranten zusammen und haben dann das Gefühl, IHNEN wäre Unrecht geschehen. Echt jetzt?
    90 0 Melden
  • Sheriff_Rooster_Cockburn 22.05.2017 17:17
    Highlight Im ernst jetzt!?
    Seine Männer verprügeln (friedliche?) Demonstranten auf fremden Boden und jetzt spielt er das Opfer??
    89 0 Melden
    • Firefly 22.05.2017 17:35
      Highlight Kennen wir ja von Erdi, er ist immer das Opfer der arme Mann vom Bosporus.
      31 0 Melden
  • Unserious_CH 22.05.2017 17:08
    Highlight Also türkische Leibwächter prügeln auf amerikanische Demostranten ein und deshalb wird der amerikanische Botschafter einbestellt?
    Wieso nicht der türkische?!
    Lächerlich
    87 0 Melden
  • TheBean 22.05.2017 17:06
    Highlight In welchem Universum lebt die türkische Regierung? Erst verprügeln sie Demonstranten und dann sind die Amis schuld, weil sie das nicht verhindert haben? 😂😂😂
    87 0 Melden
  • MacB 22.05.2017 16:54
    Highlight hä? Das müsste doch umgekehrt sein, die USA bestellt den türkischen Botschafter ein...klar, Erdogan war ja schon da. Aber irgendwie ist die Aktion seitenverkehrt :D
    56 0 Melden
  • Markus86 22.05.2017 16:51
    Highlight Dafuq did i just read? Erdogans SA verprügelt friedliche Demonstranten und der US Botschafter muss antraben?
    61 0 Melden
    • The Origin Gra 22.05.2017 19:08
      Highlight Sie hätten eben Tatkräftige Unterstützung Leisten sollen 😂
      8 0 Melden
  • The Origin Gra 22.05.2017 16:50
    Highlight Sollte es nicht andersrum sein?
    45 1 Melden
  • RacKu 22.05.2017 16:48
    Highlight 😂✌️👊
    23 1 Melden

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