Wirtschaft
Schweiz

Studie: Zürich ist in Europa für Ausländer am teuersten

Teure Städte

Studie: Zürich ist in Europa für Ausländer am teuersten

10.07.2014, 11:5010.07.2014, 23:52

Ausländer müssen in Zürich tief ins Portemonnaie greifen: Die Limmatstadt ist laut einer Studie das teuerste Pflaster für Ausländer in Europa. Hinter Zürich folgen auf der Rangliste 2014 des Beratungsunternehmens Mercer die Schweizer Städte Genf und Bern

Moskau, das letztes Jahr noch an der Spitze lag, landete auf dem vierten Platz, wie Mercer am Donnerstag mitteilte. Dahinter folgen London, Kopenhagen und Oslo. Weltweit ist wie im letzten Jahr die angolanische Hauptstadt Luanda die teuerste Stadt für Ausländer. Auf dem Podest folgen die Hauptstadt von Tschad, N'Djamena, und Hongkong. Zürich liegt im internationalen Ranking auf dem fünften Platz.

Mercer vergleicht in der im ersten Quartal durchgeführten Studie die Preise von über 200 Produkten und Dienstleistungen in Städten auf der ganzen Welt. Dabei werden nebst Lebensmitteln und Kleidung auch Mietpreise und ÖV-Billette miteinander verglichen.

Der Grund für die hohe Platzierung der Schweizer Städte liegt einerseits in den steigenden Mietpreisen, wie Mercer-Expertin Yvonne Traber im Communiqué erklärt. Anderseits sei der Franken eine vergleichsweise starke Währung. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Elektronisches Patientendossier: Post zieht den Stecker
Die Post-Tochter Sanela entwickelte die IT-Infrastruktur für gewisse Anbieter des elektronischen Patientendossiers. Auf Ende Jahr stellt sie den Betrieb ein und baut bis zu 37 Vollzeitstellen ab. Was das für Kundinnen und Kunden sowie die Zukunft des Patientendossiers bedeutet.
Nun gibt es also nur noch einen Anbieter für das elektronische Patientendossier. Die Post-Tochter Sanela steigt als Anbieterin aus. Bis Ende Jahr können die rund 70'000 Patientinnen und Patienten die Plattform zwar noch unverändert nutzen. Was dann folgt, ist unklar. Ab Herbst werden die Daten in einen «Gesundheitsordner in der Post-App» migriert, wie der Bundesbetrieb mitteilt. Darin könne man Informationen und Dokumente von Ärzten und Spitälern ablegen.
Zur Story