Zürich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS STADTRAT RICHARD WOLFF BEI BESCHLUESSEN DES STADTRATES ZUM KOCH-AREAL IN DEN AUSSTAND TRITT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Das besetzte Koch-Areal in Albisrieden, am Dienstag, 4. Oktober 2016, in Zuerich. Der ueberwiegende Teil des Koch-Areals ist seit mehreren Jahren besetzt. Wegen Konzerten und Partys sind in diesem Jahr bereits 171 Laermklagen eingegangen. Gegen Stadtrat Richard Wolf wurde ein aufsichtsrechtliches Verfahren eroeffnet, weil Gesetzesverstoesse nicht untersucht wurden. (Str/KEYSTONE)

Umstritten: das besetzte Koch-Areal. Bild: KEYSTONE

Zürcher Stadtrat Leupi zum Koch-Areal: «Partyverbot ist nicht nötig»

Polizeivorsteher Richard Wolff musste, vermutlich widerwillig, das Dossier Koch-Areal abgeben. Nun führt es Stadtrat Daniel Leupi (Grüne). An der Medienkonferenz informiert er «über den aktuellen Stand zu den Entwicklungen» auf dem besetzten Areal. watson berichtet live.

01.11.16, 12:30 01.11.16, 13:54


Ticker: Koch-Areal

Der Zürcher Stadtrat Daniel Leupi, der seit vergangener Woche zuständig ist für das Koch-Areal, hat am Dienstag über die aktuelle Lage informiert. Die Lärmsituation auf dem besetzten Gelände habe sich stabilisiert. Es werde deshalb kein Party-Verbot geben.

Finanzvorsteher Leupi (Grüne) setzt sich dafür ein, dass mit Besetzungen weiterhin pragmatisch umgegangen wird. Damit bleibt der Stadtrat bei seiner bisherigen Hausbesetzungs-Politik, die auf Räumungen auf Vorrat verzichtet.

Seit die Regeln zur Einhaltung der Lärmvorschriften auf dem besetzten Koch-Areal am 6. Oktober vermittelt wurden, habe sich die Lärmsituation deutlich verbessert, teilte der Stadtrat mit.

Praktisch keine Lärmklagen mehr

Die Lautstärke bei Veranstaltungen auf dem Areal sei deutlich reduziert worden und es habe im Laufe des Oktobers praktisch keine Lärmklagen mehr gegeben. «Die Besetzerinnen und Besetzer halten sich an die Lärmvorschriften», sagte Leupi.

Neu habe die Stadt zudem eine direkte Kontaktmöglichkeit zu den Veranstaltenden. Zwar sei im Stadtrat ein Party-Verbot zur Diskussion gestanden, aber unter den gegebenen Umständen sei es nicht nötig.

Der Stadtzürcher Sicherheitsvorsteher Richard Wolff (AL) hatte vergangene Woche das Dossier Koch-Areal abgegeben und war in den Ausstand getreten. Nach zunehmender Kritik an seinem Umgang mit dem Hausbesetzer-Dossier, machte er familiäre Gründe für den Ausstand geltend: Seine volljährigen Söhne verkehren auf dem Koch-Areal. (sda)

Bilder aus vergangenen Zeiten: So sahen Zürich, Basel, Luzern und einmal aus ...

Quartierbahnhof, Drogenhölle, Hipstermeile: Die Geschichte des Letten in 9 Vorher-nachher-Bildern 

13 Vorher-Nachher-Bilder aus Basel: Als der Marktplatz noch den Autos gehörte

16 Vorher-nachher-Bilder: So brav sah die Langstrasse aus, bevor sie zur nationalen Partymeile wurde

20 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass wir unsere Welt verändert haben

12 Vorher-nachher-Bilder aus der Büezer-Stadt Zürich, als im Schiffbau noch Schiffe gebaut wurden

Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

Nächster Halt: Zürich Hauptbahnhof – so eindrücklich entwickelte sich der grösste Bahnhof der Schweiz

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sanmiguel 01.11.2016 12:59
    Highlight Leupi hat gesagt, er übergibt das Dossier wieder an Wolff "spätestens wenn seine Söhne ausgezogen sind".
    Mit anderen Worten: Wolffs Söhne wohnen definitiv auf dem Areal. Das war soweit ich weiss nicht zu 100% klar. Finde ich jetzt schon noch Breaking News...
    11 4 Melden
    • Der Beukelark 01.11.2016 15:03
      Highlight ja und wenn schon? die sind volljährig und könneb machen was sie wollen. oder übernimmt dein vater noch verantwortung für dich?
      7 9 Melden
    • Launedernatur 01.11.2016 17:16
      Highlight Offenbar trägt der Papi aber noch die Folgen seiner kriminellen Söhne. Wenigstens etwas, wenn seine Politik schon eierlos ist.
      2 4 Melden
    • Der Beukelark 01.11.2016 23:37
      Highlight was haben die söhne kriminelles gemacht? gegen deine weltanschauung verstossen?
      3 2 Melden

Stadtzürcher zum ersten Mal an der Street Parade: «Es hatte sogar Leute aus Bülach»

Ein Mal im Jahr klebt Vreni aus Bonstetten (48, Hausfrau und Mutter) sorgfältig zwei Smileys über ihre Nippel, wickelt sich in ein enganliegendes, durchsichtiges Netzkleid und staubt ihre Buffalos ab. Sie zupft ihre freche, violett-rote Kurzhaarfrisur zurecht und sagt mit einem Lächeln auf den Lippen zu ihrem Ehemann Heinz:

Es ist Street Parade. Für Vreni DAS Ereignis des Jahres. Für eine andere Gattung Mensch ... der Super-GAU:

Nein, er hasst sie nicht, das würde ja bedeuten, dass er Gefühle …

Artikel lesen