Schweiz

Polizei räumt besetztes Haus in Oerlikon – 14 Verhaftungen

Publiziert: 01.11.16, 12:25 Aktualisiert: 01.11.16, 14:54

Morgendlicher Polizeieinsatz an der Affolternstrasse in Oerlikon: Bei der Räumung einer seit August besetzten Liegenschaft wurden am Dienstagmorgen 14 Personen vorübergehend festgenommen und wegen Hausfriedensbruch angezeigt, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt.

Die Besetzerinnen und Besetzer verliessen die Häuser nach einer Abmahnung freiwillig. Die 11 Männer und 3 Frauen wurden jedoch zur weiteren Überprüfung und Identitätsabklärung auf eine Polizeiwache gebracht. Gegen sie läuft nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch.

Anzeige wegen Diebstahls

Die Liegenschaften wurden im Anschluss an die Räumung wieder an die Eigentümerschaft übergeben, die sofort erste Abbrucharbeiten in die Wege leitete. Der Eigentümer stellte nach der Räumung zudem fest, dass Kupferteile und diverse Küchen- und Badeinrichtungsgegenstände aus den Räumlichkeiten entwendet worden waren und erstattete Anzeige wegen Diebstahl. 

Mitte August 2016 wurde der zukünftig zusammenhängende Liegenschaftenkomplex  von mehreren Personen besetzt. Nachdem die rechtskräftigen Abbruch- und Baubewilligungen vorlagen, wurden die Besetzerinnen und Besetzer vom Eigentümer aufgefordert, die Häuser zu verlassen.

Gleichzeitig wurde ihnen von der Stadtpolizei eine Frist bis zum 25. Oktober 2016 zum Verlassen der Häuser gesetzt. Ab diesem Datum stellte der Eigentümer Strafantrag wegen Hausfriedensbruch. (whr)

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7 Kommentare anzeigen
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  • pamayer 01.11.2016 21:27
    Highlight Abreissen (lassen!) und unbezahlbare Neubauten erstellen. Meine Sympathie haben die Besetzer.
    Und das mit der Anzeige wegen Diebstahl, kaum denkbar, dass der Eigentümer die noch ausbauen und verkaufen lassen hätte. Einfach noch eins drauf.
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  • mutter81 01.11.2016 13:48
    Highlight zusammengefasst: die häuser werden abgerissen und ein neuer komplex erstellt und nun stellt der eigentümer ein anzeige wegen diebstahl von sachen die er sowieso entsorgt hätte?
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    • Hierundjetzt 01.11.2016 14:28
      Highlight Äh ja. Schau mal den Kupferpreis an. Warum wohl wird die SBB permanent beklaut?
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    • Madison Pierce 01.11.2016 14:30
      Highlight Kupfer entsorgt man nicht, den verkauft man dem Schrotthändler. Ich weiss nicht, was entwendet wurde, aber wenn sie die Wasserleitungen aus den Wänden gerissen haben, geht es um einige Kilos und bei einem Preis von über 3 Fr. pro Kilo Kupfer somit um eine namhafte Summe.
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    • PewPewPew 01.11.2016 14:41
      Highlight Woher wollen Sie wissen, dass der Eigentümer die Sachen entsorgt hätte?
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    • Maragia 01.11.2016 16:05
      Highlight Es ist ja nicht mal entscheidend was der Eigentümer damit macht. Er ist Eigentümer, und wenn nun jemand etwas aus dem Haus entwendet ist das Diebstahl!
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    • mutter81 03.11.2016 21:22
      Highlight liebe maragia, die neuen häuser sind schon seit 3 monate abgesteckt und die fenster und türen sind schon entsorgt.
      und laut dem artikel handelt es sich icht nur um kupferteile.
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