Afrika
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Waffenstillstand

Bewaffnete in Mali einigen sich auf Waffenruhe



Nach Gesprächen unter Vermittlung der Afrikanischen Union (AU) haben sich nach Diplomatenangaben im Norden von Mali mehrere bewaffnete Gruppen auf eine Waffenruhe geeinigt.

Dem AU-Präsidenten Mohammed Ould Abdel Aziz aus Mauretanien sei es gelungen, in Kidal eine Kampfpause zu erreichen, nachdem er mit Vertretern dreier Rebellengruppen gesprochen habe, verlautete am Freitag aus diplomatischen Quellen in Kidal. Die Gruppen hätten sich darauf verständigt, die Kämpfe einzustellen und «dort zu bleiben, wo sie sind».

Aziz hatte zuvor einen Besuch in Ruanda abgebrochen und war in Begleitung des Leiters der UNO-Friedenstruppe für Mali (Minusma), Bert Koenders, in die Rebellenhochburg Kidal gereist. Dort traf er Vertreter der in der Nationalen Befreiungsbewegung von Azawad (MNLA) zusammengeschlossenen Tuareg-Rebellen sowie des Hohen Rats für die Einheit von Azawad (HCUA) und der Arabischen Bewegung von Azawad (MAA).

Seit Mittwoch hatten Tuareg-Rebellen im unruhigen Norden Malis Geländegewinne gemacht und die Städte Kidal und Ménaka erobert. Bei den Kämpfen seien rund 20 Soldaten getötet und 30 weitere verletzt worden, erklärte das malische Verteidigungsministerium. (tvr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Coronafälle in Südafrika steigen rasant an – und das ist nicht mal das grösste Problem

Fast 100 Tage dauerte es, bis in Afrika 100'000 Coronafälle registriert wurden. Nach nur 18 Tagen hat sich die Zahl auf 200'000 verdoppelt. Den Löwenanteil trägt Südafrika bei: Eine Timeline.

Rund 20'000 Neuinfektionen wurden am Sonntag, 12. Juli für den gesamten Kontinent Afrika gemeldet. Bei rund 1,3 Milliarden Menschen ein überschaubarer Wert. Doch betroffen ist vor allem ein Land: Südafrika.

Alleine 13'000 Fälle wurden aus dem Land an der Südspitze des Kontinents gemeldet. Während anfangs vor allem Kapstadt betroffen gewesen war, entwickelte sich jetzt die Region Johannesburg zu einem Infektionen-Brandherd.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Coronavirus-Zahlen aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel