Afrika
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Oxfam ist besorgt

Hilfsorganisation warnt vor Hungerkatastrophe in Südsudan



Riek Machar (L), South Sudanese rebel leader, is greeted by a South Sudanese delegation upon his arrival at Addis Ababa airport on May 8, 2014. Machar arrived ahead of peace talks with Salva Kiir and the South Sudanese government slated to begin on May 9 under the sponsorship of the Intergovernmental Authority on Development (IGAD). AFP PHOTO/ZACHARIAS ABUBEKER

Rebellenführer Riek Machar (links) bei Verhandlungen in Äthiopien mit einer präsidialen Delegation. Bild: AFP

Angesichts der anhaltenden Kämpfe in Südsudan hat die Hilfsorganisation Oxfam vor einer humanitären Katastrophe in dem afrikanischen Land gewarnt. Wenn nicht sofort gehandelt werde, zahlten Millionen Menschen den Preis dafür, sagte Oxfam-Chef Mark Goldring.

Es brauche einen «gewaltigen und schnellen Anstieg der globalen Hilfe», um ein katastrophales Ausmass des Hungers zu verhindern. «Wir dürfen es uns nicht leisten, zu warten und zu scheitern», sagte Goldring. Nach UNO-Angaben sind von den benötigten Hilfszahlungen in Höhe von 926 Millionen Euro bisher erst 40 Prozent eingesammelt worden.

Mehr als 1,2 Millionen Zivilisten im Südsudan befinden sich auf der Flucht. Nach Einschätzung der UNO leiden 3,7 Millionen Menschen in dem Land Hunger. Die UNO und Amnesty International warnten, der blutige Konflikt könnte sich zu einem Völkermord ausweiten.

Der Machtkampf zwischen Kiir und seinem früheren Stellvertreter Machar war Mitte Dezember eskaliert. Die politische Rivalität zwischen den beiden Politikern wird dadurch verschärft, dass Kiir der Volksgruppe der Dinka. Machar gehört der Volksgruppe der Nuer an. (tvr/sda/afp)

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