Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA hat Auswirkungen auf den Luftverkehr. Die Lufthansa setzt nach Angaben eines Sprechers mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus. Die Städte Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak) und Teheran (Iran) würden bis einschliesslich 7. März nicht angeflogen. Ebenfalls bis einschliesslich 7. März würden folgenden Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak und Iran. Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi fänden heute und morgen nicht statt, sagte der Sprecher. Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den Ticketpreis zurück. Die Lufthansa bedauere die Unannehmlichkeiten, die Sicherheit für Passagiere und Crews habe für die Lufthansa Group aber oberste Priorität. (sda/dpa)
Liveticker
Iran greift US-Militärstützpunkte in mehreren Ländern an +++ Lufthansa setzt Flüge aus
- Israel greift erneut den Iran an. Auch die USA sind beteiligt, wie US-Präsident Donald Trump bestätigt.
- Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt.
- Die Regierung hat zudem den Ausnahmezustand ausgerufen, da sie mit Vergeltungsmassnahmen des Iran mit Drohnen und ballistischen Raketen rechnet.
- Der Iran reagiert laut Israels Militär mit einem Gegenangriff.
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10:53
Lufthansa setzt Flüge zu Zielen im Nahen Osten aus
10:51
Deutsche Bundesregierung berät mit Partnern über Nahost
Die Bundesregierung berät über die Eskalation in Nahost nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran. «Sie beobachtet die Entwicklung genau und befindet sich in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern», teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Kanzler Friedrich Merz (CDU) habe sich ausserdem mit seinen Fachministern der sicherheitsrelevanten Ressorts beraten und werde im Laufe des Tages weitere Gespräche führen. Die Bundesregierung sei am Morgen über die Militärangriffe Israels auf den Iran vorab informiert worden, sagte Kornelius.

10:48
Iran: Vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete. (sda/dpa)
10:45
Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft
Der Iran hat die Weltgemeinschaft angesichts der Angriffe der USA und Israels zum Handeln aufgefordert. In einer Mitteilung des Aussenministeriums forderte die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken zu verurteilen und Massnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hiess es.
10:43
Das gewaltige Militäraufgebot der USA im Nahen Osten
Donald Trump hat vor dem Iran eine riesige Drohkulisse aufziehen lassen: Flugzeugträger, Luftabwehr, Kampfjets. Die USA haben seit 2003 und dem Irak-Krieg nie mehr so viele Flugzeuge in den Mittleren Osten verlagert. Die Grafik zeigt das gewaltige Militäraufgebot der USA im Nahen Osten.
10:38
US-Senator kritisiert Trump-Regierung
Jack Reed, der führende Demokrat im Senatsausschuss für Streitkräfte, kritisierte die Trump-Regierung in einer Erklärung am Samstag dafür, dass sie dem Kongress vor den Angriffen auf den Iran keine «echten Briefings oder Geheimdienstinformationen» vorgelegt habe: «Der Kongress hat keine echten Briefings oder Geheimdienstinformationen erhalten», so Reed. (ome)

10:36
IDF: Monatelange «enge und gemeinsame» Planung
Gemäss dem israelischen Militär (IDF) fanden vor dem Angriff auf den Iran monatelange «enge und gemeinsame» Planungen zwischen den USA und Israel statt. Die Koordination ermöglichte es den beiden Streitkräften, einen «umfassenden Angriff in vollständiger Synchronisation und Koordination» durchzuführen. (ome)
10:31
Trump: Iran wird nie eine Atomwaffe haben
Der gemeinsame Angriff Israels und seines Verbündeten USA erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben. Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht. Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März. «Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich».
Trump kündigte nun an, die Raketen des Irans zu vernichten. «Wir werden ihre Marine vernichten», sagte er weiter. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. «Sie werden nie eine Atomwaffe haben.» Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte, erklärte Trump weiter. Er forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte zudem auf, ihre Waffen niederzulegen. Der Einsatz solle verhindern, dass durch diese «radikale Diktatur» die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden.
Trump kündigte nun an, die Raketen des Irans zu vernichten. «Wir werden ihre Marine vernichten», sagte er weiter. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. «Sie werden nie eine Atomwaffe haben.» Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte, erklärte Trump weiter. Er forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte zudem auf, ihre Waffen niederzulegen. Der Einsatz solle verhindern, dass durch diese «radikale Diktatur» die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden.
10:19
Iran: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, hiess es im staatlichen Rundfunk. (sda/dpa)
10:09
Libanesischer Premierminister warnt davor, in Krieg hineingezogen zu werden
Der libanesische Premierminister Nawaf Salam hat erklärt, er werde nicht akzeptieren, dass jemand «das Land in Abenteuer hineinzieht, die seine Sicherheit und Einheit gefährden» – eine offenbar indirekte Botschaft an die Hisbollah, sich nicht zur Unterstützung des Iran einzumischen.
«Angesichts der gefährlichen Entwicklungen in der Region appelliere ich erneut an alle Libanesen, Weisheit und Patriotismus zu zeigen und die Interessen des Libanon und des libanesischen Volkes über alles andere zu stellen», sagte Salam in einer Erklärung auf X. (hkl)
«Angesichts der gefährlichen Entwicklungen in der Region appelliere ich erneut an alle Libanesen, Weisheit und Patriotismus zu zeigen und die Interessen des Libanon und des libanesischen Volkes über alles andere zu stellen», sagte Salam in einer Erklärung auf X. (hkl)
9:53
Netanjahu: Angriff auf Iran wegen existenzieller Bedrohung
Israel will nach Darstellung seines Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit den neuen Angriffen im Iran gemeinsam mit den USA eine existenzielle Bedrohung durch Teheran beseitigen. «Es darf nicht zugelassen werden, dass sich das mörderische Terrorregime mit Atomwaffen ausrüstet, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen», sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Er danke dem US-Präsidenten Donald Trump «für seine historische Führung».
Netanjahu rief die Bürger Israels dazu auf, sich an die Anweisungen des Zivilschutzes zu halten. «In den kommenden Tagen der Operation »Brüllen des Löwen« werden wir alle Geduld und seelische Stärke benötigen.» (sda/dpa)
Netanjahu rief die Bürger Israels dazu auf, sich an die Anweisungen des Zivilschutzes zu halten. «In den kommenden Tagen der Operation »Brüllen des Löwen« werden wir alle Geduld und seelische Stärke benötigen.» (sda/dpa)
9:52
Schweiz hat Botschaftspersonal im Iran leicht reduziert
Die Schweiz hat die Anzahl des in der Botschaft im Iran arbeitenden Personals bereits in den letzten Tagen leicht reduziert. Die Vertretung bleibt aber in Betrieb.
Das Schweizer Botschaftspersonal sei in den letzten Tagen von 14 auf 10 Personen reduziert worden, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Die Botschafterin Nadine Olivieri Lozano sei vor Ort und die Botschaft sei derzeit «operationell». Auch die Schweizer Botschaft in Tel Aviv in Israel bleibe in Betrieb. Nähere Angaben, auch zu konkreten Massnahmen und Vorkehrungen zum Schutz des Personals, machte das EDA nicht.
Gemäss Angaben des EDA vom Samstagvormittag seien derzeit fünf Personen auf TravelAdmin als Reisende im Iran registriert. In Israel seien es 20 Personen.
Das EDA hielt weiter fest, dass es keine organisierten Ausreisen für Schweizer Staatsangehörige durchführe. Diese seien angehalten, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. In Israel sind rund 25'000 Schweizer Staatsbürgerinnen und -bürger gemeldet, im Iran deren 180. (sda/dpa)
Das Schweizer Botschaftspersonal sei in den letzten Tagen von 14 auf 10 Personen reduziert worden, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Die Botschafterin Nadine Olivieri Lozano sei vor Ort und die Botschaft sei derzeit «operationell». Auch die Schweizer Botschaft in Tel Aviv in Israel bleibe in Betrieb. Nähere Angaben, auch zu konkreten Massnahmen und Vorkehrungen zum Schutz des Personals, machte das EDA nicht.
Gemäss Angaben des EDA vom Samstagvormittag seien derzeit fünf Personen auf TravelAdmin als Reisende im Iran registriert. In Israel seien es 20 Personen.
Das EDA hielt weiter fest, dass es keine organisierten Ausreisen für Schweizer Staatsangehörige durchführe. Diese seien angehalten, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen. In Israel sind rund 25'000 Schweizer Staatsbürgerinnen und -bürger gemeldet, im Iran deren 180. (sda/dpa)
9:48
Iran: Raketenwelle auf Israel gefeuert
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine Raketenwelle auf Israel gefeuert. Die Revolutionsgarden sprachen von einer «Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners», wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging. (sda/dpa)
9:42
Panik in Teheran: Massen flüchten aus der Stadt
In der Millionenmetropole Teheran bilden sich nach den Angriffen durch Israel und die USA lange Schlangen an den Tankstellen. Massen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten. Läden waren vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. (sda/dpa)
9:41
Netanjahu fordert Regimewechsel in Teheran
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu forderte am Samstagmorgen in einer Videobotschaft einen Regimewechsel in Teheran.
Netanjahu rief «alle Teile des iranischen Volkes» dazu auf, «das Joch der Tyrannei abzuwerfen und einen freien und friedlichen Iran zu schaffen». Er sagte: «Unsere gemeinsamen Massnahmen werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das mutige iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann.» (hkl)

Netanjahu rief «alle Teile des iranischen Volkes» dazu auf, «das Joch der Tyrannei abzuwerfen und einen freien und friedlichen Iran zu schaffen». Er sagte: «Unsere gemeinsamen Massnahmen werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das mutige iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann.» (hkl)
9:35
Kliniken im Iran in Alarmzustand versetzt
Nach den neuen militärischen Angriffen gegen den Iran hat das Gesundheitsministerium erste Massnahmen getroffen. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Kliniken werde aufrechterhalten, hiess es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Ebenfalls sollen landesweit ausgewählte Apotheken Tag und Nacht geöffnet sein. Ärzte und Personal im Gesundheitswesen solle sich in Bereitschaft halten. Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden. (sda/dpa)
9:26
Iran meldet massive Cyberangriffe
Der Iran ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars Ziel von massiven Cyberangriffen geworden. Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Dazu zählten auch die Websites der Nachrichtenagenturen Irna und Isna. Die Agentur Fars steht den Revolutionsgarden nahe.
Die Behörden verhängten eine Internetsperre. Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks berichtete, es sei ein «fast vollständiger Internetausfall».
Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram. (sda/dpa)
Die Behörden verhängten eine Internetsperre. Die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks berichtete, es sei ein «fast vollständiger Internetausfall».
Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram. (sda/dpa)
9:21
Iranische Staatsmedien melden Explosionen bei Isfahan
Iranische Staatsmedien haben Explosionen am Rande der Stadt Isfahan gemeldet. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Südöstlich von Isfahan liegt ein wichtiges Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr bombardiert wurde. (sda/dpa)
9:16
Israel: Iran startet Gegenangriff
Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Die Luftabwehr sei aktiviert, um die Geschosse abzufangen, teilte das Militär mit. (sda/dpa)
9:15
Bund rät von Reisen nach Israel ab
Nach der Eskalation in Nahost in der Nacht auf Samstag rät der Bund von Reisen nach Israel ab. Für den Iran gilt derselbe Hinweis bereits seit einiger Zeit.
Nachdem die israelische Regierung den Notstand ausgerufen und den Luftraum gesperrt hat, hat das Eidgenössische Departement für äussere Angelegenheiten (EDA) am Samstag mit einer verschärften Reisewarnung reagiert.
Die Entwicklung der Lage sei ungewiss, heisst es. Schweizer Staatsangehörige, die sich in Israel aufhalten, werden vom EDA darauf hingewiesen, dass sie die kommerziellen Transportmittel nutzen sollen, wenn sie das Land verlassen möchten. Der Entscheid zur Ausreise erfolge freiwillig, auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten. (sda)
Nachdem die israelische Regierung den Notstand ausgerufen und den Luftraum gesperrt hat, hat das Eidgenössische Departement für äussere Angelegenheiten (EDA) am Samstag mit einer verschärften Reisewarnung reagiert.
Die Entwicklung der Lage sei ungewiss, heisst es. Schweizer Staatsangehörige, die sich in Israel aufhalten, werden vom EDA darauf hingewiesen, dass sie die kommerziellen Transportmittel nutzen sollen, wenn sie das Land verlassen möchten. Der Entscheid zur Ausreise erfolge freiwillig, auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten. (sda)
9:14
Iran: Präsident Peseschkian am Leben
Irans Präsident ist nach den Angriffen auf sein Land Staatsmedien zufolge am Leben. Massud Peseschkian sei wohlauf, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bislang hat sich noch kein Regierungsmitglied zu den neuen Attacken der USA und Israel geäussert. Die Polizei teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe keinerlei Anlass zur Sorge.
Explosionsgeräusche waren neben Teheran auch in Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris zu hören.
Aus dem Land dringen Nachrichten kaum nach aussen und Kontakte waren nicht zu erreichen. Das Internet wurde wieder massiv eingeschränkt. Es gab Medienberichten zufolge parallel zu den Militärangriffen auch landesweit Cyberangriffe auf iranische Infrastruktur. (sda/dpa)
Explosionsgeräusche waren neben Teheran auch in Ghom, Lorestan, Kermanschah, Karadsch und Tabris zu hören.
Aus dem Land dringen Nachrichten kaum nach aussen und Kontakte waren nicht zu erreichen. Das Internet wurde wieder massiv eingeschränkt. Es gab Medienberichten zufolge parallel zu den Militärangriffen auch landesweit Cyberangriffe auf iranische Infrastruktur. (sda/dpa)
9:01
Trump fordert iranische Bevölkerung auf, in Häusern zu bleiben
«Überall werden Bomben fallen», warnt Trump und fordert die iranische Bevölkerung auf, in ihren Häusern zu bleiben. (hkl)
9:00
Israel nennt Operation «Roaring Lion»
Israel hat laut Angaben des Büros des Premierministers bekannt gegeben, dass die neue Operation gegen Iran den Namen «Roaring Lion» (Brüllen des Löwen) trägt.
Bereits den Krieg gegen den Iran im vergangenen Jahr hatte Israel nach dem Raubtier benannt. Damals lautete der Name der Operation «Rising Lion» - auf Deutsch: Operation sich erhebender Löwe. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Stelle in der Bibel, in der es unter anderem heisst: «Siehe, ein Volk erhebt sich wie ein junger Löwe.» (hkl/sda/dpa)
Bereits den Krieg gegen den Iran im vergangenen Jahr hatte Israel nach dem Raubtier benannt. Damals lautete der Name der Operation «Rising Lion» - auf Deutsch: Operation sich erhebender Löwe. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Stelle in der Bibel, in der es unter anderem heisst: «Siehe, ein Volk erhebt sich wie ein junger Löwe.» (hkl/sda/dpa)
8:54
Trump: US-Amerikaner könnten ums Leben kommen
US-Präsident Donald Trump sagt in seinem Video, dass durch seine Militäroperation im Iran möglicherweise Amerikaner ums Leben kommen könnten.
«Das iranische Regime will töten. Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Verluste erleiden – das kommt im Krieg oft vor –, aber wir tun dies nicht für jetzt. Wir tun dies für die Zukunft, und es ist eine noble Mission», sagt der Präsident.
Die USA hätten jedoch «alle möglichen Schritte unternommen, um das Risiko für US-Personal in der Region zu minimieren». (hkl)
«Das iranische Regime will töten. Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Verluste erleiden – das kommt im Krieg oft vor –, aber wir tun dies nicht für jetzt. Wir tun dies für die Zukunft, und es ist eine noble Mission», sagt der Präsident.
Die USA hätten jedoch «alle möglichen Schritte unternommen, um das Risiko für US-Personal in der Region zu minimieren». (hkl)
8:51
Trump richtet sich an iranisches Volk
Trump richtet sich in seinem Video-Statement direkt an das iranische Volk: «Wenn wir fertig sind, könnt ihr die Kontrolle über die Regierung übernehmen. Es ist Zeit, euer Schicksal in die Hand zu nehmen.»
Die Militäroperation ziele darauf ab, sicherzustellen, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickeln könne, sagt Trump. Ausserdem werde man die Marine des Iran vernichten, um «das amerikanische Volk zu verteidigen». (hkl)

Die Militäroperation ziele darauf ab, sicherzustellen, dass der Iran keine Nuklearwaffen entwickeln könne, sagt Trump. Ausserdem werde man die Marine des Iran vernichten, um «das amerikanische Volk zu verteidigen». (hkl)
8:43
Israels Luftraum für zivile Flüge geschlossen
Nach Israels Angriff auf Ziele im Iran ist der Luftraum über Israel in Erwartung eines iranischen Gegenschlags bis auf weiteres geschlossen worden. Verkehrsministerin Miri Regev habe die zivile Luftfahrtbehörde angewiesen, den Luftraumraum für zivile Flüge zu schliessen, teilte die israelische Flughafenbehörde mit. Grund sei die Sicherheitslage. Reisende seien angewiesen, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Passagiere im Ausland sollten die Fluginformationen über Medien und die verschiedenen Fluggesellschaften verfolgen.
Auch im Irak wurde der Luftraum geschlossen, wie das Transportministerium mitteilte.
Der israelische Zivilschutz veröffentlichte ausserdem neue Anweisungen für die Bürger des Landes. Es sollten nur noch notwendige Aktivitäten im ganzen Land stattfinden. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen vorerst geschlossen bleiben. Grosse Versammlungen sollen unterbleiben. Ausgenommen sei der lebensnotwendige Versorgungssektor. Die neuen Regelungen sollten vorerst bis Montagabend um 19.00 Uhr MEZ gelten. (hkl/sda/dpa)
Auch im Irak wurde der Luftraum geschlossen, wie das Transportministerium mitteilte.
Der israelische Zivilschutz veröffentlichte ausserdem neue Anweisungen für die Bürger des Landes. Es sollten nur noch notwendige Aktivitäten im ganzen Land stattfinden. Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen vorerst geschlossen bleiben. Grosse Versammlungen sollen unterbleiben. Ausgenommen sei der lebensnotwendige Versorgungssektor. Die neuen Regelungen sollten vorerst bis Montagabend um 19.00 Uhr MEZ gelten. (hkl/sda/dpa)
8:40
Trump: USA haben Angriff gegen Iran begonnen
Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump umfangreiche Angriffe gegen den Iran begonnen. Das sagte der Republikaner in einem auf seiner Plattform Truth Social verbreiteten Video. (hkl/sda/dpa)
8:32
Iran nach Israels Angriff: Wir haben Euch gewarnt
Der Iran hat nach Beginn der Angriffe Israels und seines Verbündeten USA mit drastischen Worten reagiert. «Wir haben Euch gewarnt. Nun habt Ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in Eurer Hand liegt», sagte der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi.
Nach Augenzeugenberichten aus der iranischen Hauptstadt Teheran wurde unter anderem die Residenz von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getroffen. Er selbst habe sich aber vermutlich in Sicherheit gebracht.
Irans Präsident Massud Peseschkian hatte mit einem «umfassenden Krieg» gedroht, sollte Chamenei attackiert werden. (hkl/sda/dpa)
Nach Augenzeugenberichten aus der iranischen Hauptstadt Teheran wurde unter anderem die Residenz von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getroffen. Er selbst habe sich aber vermutlich in Sicherheit gebracht.
Irans Präsident Massud Peseschkian hatte mit einem «umfassenden Krieg» gedroht, sollte Chamenei attackiert werden. (hkl/sda/dpa)
8:31
Iran kündigt Vergeltung an
Iranische Offizielle haben gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gesprochen. Es seien mehrere Ministerien im Süden Teherans angegriffen worden.
Weiter heisst es, dass man sich aktuell auf «Vergeltung» vorbereite. Die Reaktion werde «vernichtend» sein. (hkl)
Weiter heisst es, dass man sich aktuell auf «Vergeltung» vorbereite. Die Reaktion werde «vernichtend» sein. (hkl)
8:14
Bilder zeigen Rauch über Teheran
keystone
keystone
8:11
Medien: USA beteiligen sich
Die USA beteiligen sich nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 an den Angriffen des Verbündeten. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel. (sda/lak)
8:06
Regierung ruft Ausnahmezustand aus
In ganz Israel heulten die Sirenen. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es Explosionen in der Stadtmitte.
Israelische Regierung ruft Ausnahmezustand aus. Das Militär schreibt auf X: Nach einer Lagebeurteilung wurde beschlossen, dass ab heute (Samstag) um 08:00 Uhr sofortige Änderungen an den Richtlinien des Heimatfrontkommandos vorgenommen werden.
Im Rahmen dieser Änderungen wurde beschlossen, alle Gebiete des Landes von «voller Aktivität» auf «wesentliche Aktivität» umzustellen. Dies umfasse ein Verbot von Bildungsaktivitäten, Versammlungen und Arbeitsplätzen, mit Ausnahme von wesentlichen Sektoren. (lak)
Israelische Regierung ruft Ausnahmezustand aus. Das Militär schreibt auf X: Nach einer Lagebeurteilung wurde beschlossen, dass ab heute (Samstag) um 08:00 Uhr sofortige Änderungen an den Richtlinien des Heimatfrontkommandos vorgenommen werden.
Im Rahmen dieser Änderungen wurde beschlossen, alle Gebiete des Landes von «voller Aktivität» auf «wesentliche Aktivität» umzustellen. Dies umfasse ein Verbot von Bildungsaktivitäten, Versammlungen und Arbeitsplätzen, mit Ausnahme von wesentlichen Sektoren. (lak)
Following a situational assessment, it was determined that as of today (Saturday), at 08:00, immediate changes will be made to the Home Front Command Guidelines.
— Israel Defense Forces (@IDF) February 28, 2026
As part of the changes, it was decided to shift all areas of the country from Full Activity to Essential Activity.
The…
8:02
